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Fun-Turnier in Nusse gerät zur Hitzeschlacht

 

Nusse 1 glänzt durch engagierte Abwehrarbeit. Hilke Theophile, Lasse Eickemeyer, Magnus Gläser (v. li.) und Janine Gädicke (nicht im Bild) gewinnen die Turnierpremiere. Auf den Fotos 2 und 3 sind Bürgermeister Lars Wunsch (gelbe 4) und Journalist Andreas Anders (mit Piratentuch) in Aktion. Fotos: ANS

 

 

[05.07.2015] Gänzlich freiwillig vergossen sechs Mannschaften ihren Schweiß beim 3-gegen-3-Rollstuhlbasketballturnier in Nusse. Am wohl heißesten Wochenende des Jahres waren auch zwei „Prominente“ mit von der Partie: Nusses Bürgermeister Lars Wunsch und „herzogtum-direkt.de“-Chef Andreas Anders hatte das Rollstuhlbasketball-Fieber nun endgültig gepackt.

 

In den Wochen vor dem Turnier, das in einem dem Streetball ähnlichem Modus ausgespielt wurde, hatten sich die beiden prominenten Teilnehmer bereits im Training der Rams mit dem Rollstuhlbasketball-Virus infiziert. Fast unisono stellten der Bürgermeister und der Online-Journalist fest, dass diese Sportart zwar anstrengend und anspruchsvoll, aber auch leicht erlernbar sei und zudem einen extrem hohen Spaßfaktor hat. Und um Spaß ging es in erster Linie bei diesem Turnier, das die Nusse Rams erstmalig ausrichteten.

Bei mehr als 30 Grad im Schatten lieferten sich zwei Mannschaften der RSG Langenhagen, des MTV Braunschweigs, der BG Hamburg West und zwei Teams aus Nusse packende Duelle. Als „schlechte Gastgeber“ betitelte Turnierorganisator Bernd Eickemeyer nach achtstündiger Hitzeschlacht dann seine Nusser im Rahmen der Siegerehrung. Zum einen setzte sich das Quartett, bestehend aus Hilke Theophile, Janine Gädicke, Magnus Gläser und Lasse Eickemeyer im Finalspiel überraschend klar mit 7:4 gegen Braunschweig durch. Zum anderen bestätigte Andreas Rohde seine Stärke von der Freiwurflinie und siegte im Freiwurfschießen. Der Rams-Kapitän gewann so einen Hochdruck-Kompressor, den Turniersponsor Wellspekt stiftete. Übungsleiterin Vivien Saling-Depping durfte sich über eine Transporttasche für Rollstuhl-Antriebsräder freuen, die vom zweiten Sponsor, der Firma Ottobock, überreicht wurde.

Vor Turnierstart waren die Mannschaften in die Vorrundengruppen gelost worden. In diesem Rahmen mussten Bürgermeister Wunsch und Onlineredakteur Anders im Losverfahren „ihre“ Mannschaft ziehen. So ergab es sich, dass Nusses erste Mann für Langenhagen 1 auf Korbjagd ging und der Journalist Nusses Zweite verstärkte. Am Ende landete Wunsch mit seiner Mannschaft auf Rang drei. Das Bürgermeister-Team aus Niedersachsen hatte im kleinen Finale den „Promi-Kollegen“ Anders knapp 8:7 besiegt. An der Seite von Nicole Sieber, Rams-Kapitän Andreas Rohde, Vivien Saling-Depping und Tochter Fabienne machte auch der Poggenseer bis zum letzten Spiel eine gute Figur. Rang fünf belegte Langenhagen 2 vor der BG Hamburg West. (ANS) 


Die Rams laden zum Fun-Turnier mit Prominenz ein

[29.06.2015] Am Sonnabend zeigen sechs Mannschaften abseits von Meisterschaften oder Pokalwettbewerben ihr Können bei einem 3-gegen-3-Turnier in der Nusser Sporthalle. Neben den Teams werden auch einige VIP's im Rollstuhlbasketball üben. Unter anderem wird Nusses Bürgermeister Lars Wunsch auf Korbjagd gehen. Das Turnier startet um 9 Uhr. Siegerehrung wird gegen 17 Uhr sein. ANS


SH-Damen schnüffeln am ersten Sieg bei Deutschen Meisterschaften

[28.06.2015] Schleswig-Holsteins Rollstuhlbasketball-Damen kehren sieglos, aber mit echten Erfolgserlebnissen von den diesjährigen Deutschen Meisterschaften zurück. In der Quakenbrücker Artland-Arena präsentierten sich die Nordlichter deutlich verbessert gegenüber ihrer ersten Teilnahme im Vorjahr. Zudem wurde die 14-jährige Fabienne Depping (Foto) mit einer Auszeichnung bedacht: Sie heimste die Trophäe der „besten jungen Spielerin“ ein. Auf dem Bild kämpft sie mit allen Mitteln gegen Nationalspielerin Marina Mohnen, kann den Schuss der Kölnerin jedoch nicht verhindern.

Am ersten Veranstaltungstag wartete mit Nordrhein-Westfalen gleich der schwerste Brocken der Vorrunde auf die junge Mannschaft des RBSV Schleswig-Holstein. Und entsprechend deutlich war denn auch die Niederlage. Beim 24:78 machte der spätere Deutsche Meister nur einige Minuten lang ernst und nutzte die restlichen 32 Spielminuten für ein Training unter Wettkampfbedingungen. Bereits in dieser Partie ließ die erst 14-jährige Fabienne ihr Können aufblitzen. Sie erzielte immerhin ein Drittel der Korbpunkte des Teams.

Am zweiten Tag dann forderten die Damen aus Bayern die RBSV-Mannschaft gleich im ersten Spiel heraus. Nach zerfahrenen, aber ausgeglichenen ersten zehn Spielminuten drehten die Süddeutschen im zweiten Viertel richtig auf und setzten sich zur Halbzeit mit 27:8 ab. Dieser Rückstand erwies sich als zu große Bürde, denn selbst größte Anstrengungen änderten in den beiden Schlussabschnitten nichts an der zweiten klaren Niederlage (22:44).

An einem Sieg schnüffeln durften die Nordlichter im Spiel gegen die Spielgemeinschaft aus Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz. Die Partie war ab dem zweiten Viertel ausgeglichen mit leichten Vorteilen für Schleswig-Holstein – wenn da nicht die ersten zehn Minuten gewesen wären, das völlig verschlafen wurde (2:10). Am Ende war die 28:35-Niederlage fast schon unverdient und mehr als ärgerlich. Denn so nah am selbst gesteckten Etappenziel waren die Schleswig-Holsteinerinnen noch nie. Nach den hohen Niederlagen im Vorjahr wünschten sie sich nämlich nichts mehr, als den ersten Sieg.

In den abschließenden Überkreuzspielen trafen die Schleswig-Holsteinerinnen noch am Sonnabend auf das Team Niedersachsen. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit dem Nordrivalen. Der Pausenrückstand betrug nur drei Zähler. Doch der Start ins dritte Viertel verlief unglücklich: Ein 10:2-Lauf Niedersachsens stellte die Weichen binnen fünf Spielminuten. Wer jetzt jedoch meinte, diese Partie sei bereits gelaufen, der irrte: Die Rot-Weiß-Blauen Damen kämpften in den letzten zehn Spielminuten wie Löwinnen. Doch ihr aufopferungsvoller Kampf sollte am Ende nicht belohnt werden. Mit 26:31 verließen sie den Platz mit der vierten Niederlage des Turniers im Gepäck.

Bein letzten Spiel am Sonntagmorgen war dann schon weitestgehend die Luft raus: Erneut war Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz der Gegner, gegen den die SH-Landesauswahl dann erst zum Ende des Auftaktviertels in Schwung kam. Da jedoch lagen sie bereits 4:13 zurück. Über die restliche Spielzeit jedoch war das Team von Landestrainer Bernd Eickemeyer (Nusse) erneut ein gleichwertiger Gegner und nahm auch diese 28:37-Niederlage erhobenen Hauptes hin.

„Wir sind immer noch in der Aufbauphase und dürfen nicht zu viel erwarten“, wertete der Coach die Auftritte seines Teams, bei dem er jedoch deutliche Entwicklungsschritte ausmachen konnte. Der Abstand zu den anderen Landesverbänden sei dementsprechend sichtbar kleiner geworden, so Eickemeyer weiter. Für Schleswig-Holstein spielten: Janine Gädicke, Fabienne Depping, Nicole Sieber, Hilke Theophile (alle Nusse), Jutta Saggau, Johanna Ernst (beide Kiel), Lara von Haaren (BG West) Lena Kintscher (Lübeck) und Johanna Nielsen (Adelby). ANS


Statt der Pokalverteidigung sprang in Holland Rang drei heraus

 


Die Freude über den dritten Platz überwog nach der Siegerehrung. In Den Helder gingen in diesem Jahr (v. links) Kapitän Andreas Rohde, Coach Bernd Eickemeyer, Hilke Theophile, Lasse Eickemeyer, Michael Glanemann, Magnus Gläser, Nicole Sieber und Fabienne Depping für die Nusse Rams an den Start. Foto: P.Rohde

 

[01.06.2015] Bei der 24. Auflage des internationalen „Swarovski-Cups“ im niederländischen Den Helder konnten die Rollstuhbasketballer des TSV Nusse ihren Vorjahreserfolg nicht wiederholen. Zu stark war die Konkurrenz der holländischen Erst- und Zweiligisten am letzten Mai-Wochenende. Der dritte Rang in diesem hochrangigen Rollstuhlbasketball-Turnier ist jedoch aller Ehren wert.

Die Rams starteten mit einem 22:17-Erfolg gegen VIOS Alkmaar gut in das Turnier. Doch bereits die zweite Partie gegen „Antilope Utrecht“ sollte zum Stolperstein werden: Der einzige Vertreter aus Deutschland unterlag sang- und klanglos 13:24. Besser lief es dann gegen den niederländischen Zweitdivisionisten DOV Leeuwarden. Eine konsequente Verteidigung und schnörkelloses Centerspiel in der Offensive ließen besonders in der Schlussphase der Partie keine Zweifel am 23:20-Sieg der Rams offen.

Etwas Pech dagegen hatten die Nusser in der Partie gegen Rotterdam. Hatte man die „Arrows“ im Vorjahr noch 27:21 bezwingen können, haderten die Rams diesmal mit diversen, teils kuriosen Schiedsrichterentscheidungen. Somit hatte Rotterdam leichtes Spiel und gewann schließlich problemlos 28:22. In der letzten Partie trafen die Rams auf den zweiten ausländischen Vertreter, die „Feniks“ aus dem belgischen Dendermonde. Obwohl die Nusser mit leicht angezogener Handbremse spielten, gelang ein klarer 37:14-Erfolg. (ANS)


Junge Widder verteidigen SH-Cup in Kiel

[18.05.2015] Zum Endspurt in Kiel waren Nusse Rollstuhlbasketball-Junioren noch einmal auf den Punkt fokussiert. Mit den letzten Reserven setzen sich die gesundheitlich leicht angeschlagenen Jugendlichen am letzten Spieltag des Schleswig-Holstein-Cups gegen die Verfolger aus Adelby und Hamburg durch und verteidigten so die Trophäe in diesem Nachwuchswettbewerb erfolgreich.

Junior Rams – SV Adelby 27:22 (10:14): Ein von beiden Seiten verhaltener Beginn und eine sichere 8:2-Führung (14.) lullten die jungen Nusser ein. Adelby hatte leichtes Spiel, aus dem klaren Rückstand binnen weniger Minuten eine Führung zu machen. Nach dem Seitenwechsel spielten die Rams-Junioren zwar munterer auf, kamen dennoch nicht besser ins Spiel. Allein die schlechte Freiwurfquote der Flensburger Vorstädter und 17 Korbpunkte von Patrick Gädicke sorgten schließlich für die Entscheidung in diesem ersten von zwei Endspielen an diesem Tag.

Hamburger SV 3 – Junior Rams 30:28 (11:10): Nusses Defensive stand im zweiten Endspiel gegen das offensivstarke HSV-Ensemble sicher. Auf der Gegenseite wusste sich der HSV unterm eigenen Korb oft nur mit Fouls zu helfen. So gelang es den Titelverteidigern dem Kontrahenten schon im ersten Durchgang fast den Zahn zu ziehen. Doch Hamburg kämpfte auch in der zweiten Halbzeit verbissen weiter und ging acht Minuten vor Ende gar mit zwei Zählern in Führung. In den Schlussminuten sorgten zwei Körbe von Center Patrick Gädicke, der in dieser Partie unglaubliche 21 Korbpunkte erzielte, und ein clever heraus gespielter Treffer von Fabienne Depping für die knappe Entscheidung.

Kieler Wheeler 2 – Junior Rams 37:33 (12:15): Da Nusse bereits vor dieser letzten Partie als Cupgewinner feststand, war „ein wenig die Luft raus“. Coach Bernd Eickemeyer konnte zudem gesundheitsbedingt auf einige Leistungsträger nur noch bedingt zurück greifen. Doch auch die Bankspieler lösten über weite Strecken ihre Aufgaben mit Bravour. Doch in zweiten Durchgang sorgten die schwindenden Kräfte der Junior-Rams und der Siegeswille der Gastgeber dann für klare Verhältnisse. Für Nusse spielten: Patrick Gädicke (17/21/12), Maximilian Bergmann (4/2/13), Fabienne Depping (4/5/2), Janine Gädicke (2/2/0), Tamara Reimers (0/0/2), Frederike Bergmann (0/0/2), Denny Ertel (0/0/2) und Magnus Gläser. (ANS)


Junge Widder erobern Spitzenplatz im SH-Cup zurück

[12.04.2015] Annähernd optimal lief es bei den Junior-Rams am vorletzten Spieltag im Schleswig-Holstein-Cup. Das Nachwuchs-Team der Widder aus Nusse konnte sich in Lüneburg trotz einer überraschenden Niederlage gegen den SV Adelby mit einer engagierten Mannschaftsleistung an der Dritten des Hamburger SV wieder vorbeischieben und die Tabellenführung zurückerobern. Zum Saionfinale trifft sich das SHC-Quartett am 16. Mai in Kiel.

HSV 3 – Junior-Rams 23:31 (9:20) – Gleich in der ersten Partie des Tages trafen die beiden Topteams aufeinander. Nusse erwischte den eindeutig besseren Start und ging, angeführt vom 18-jährigen Corin Depping, schnell 8:1 in Führung. Doch der HSV hielt dagegen und zeigte mit einem 8:0-Lauf binnen zwei Minuten ebenfalls Klasse. Die Weichen auf Sieg stellte dann Patrick Gädicke, der nach seiner Einwechselung (16.) für die Vorentscheidung sorgte: Nach achtmonatiger Pause feierte der 17-Jährige ein Comeback nach Maß und war zugleich mit 11 Korbpunkten Topscorer der Partie.

Kieler Wheeler 2 – Junior-Rams 28:38 (16:24) – Das Aufeinandertreffen mit den Landeshauptstädtern dagegen geriet dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung schnell zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg für Nusse. Wegen des großen Leistungsunterschieds ließ Rams-Coach Bernd Eickemeyer alle zehn Aktive zum Zuge kommen. Diese Gelegenheit ließ sich denn auch niemand entgehen. Und als sich sechs Minuten vor dem Ende dann auch noch der 9-jährige Finn Raupach mit seinen ersten Korbpunkten in einem Ligaspiel in die Korbjägerliste eintrug, schlug die Freude im Team in Euphorie um, mit der jedoch eine „ungesunde Sorglosigkeit“ einher ging.

SV Adelby 2 – Junior-Rams 25:22 (13:8) – Diese Sorglosigkeit rächte sich dann in der anschließenden Begegnung mit den Flensburger Vorstädtern. Gepaart mit zunehmender Erschöpfung ließen die jungen Widder etliche einfache Punkte liegen und hatten nach bis dahin ausgeglichenem Spielverlauf ab Mitte der zweiten Spielhälfte weder die Kraft noch die Konzentration auf die taktischen Maßnahmen des SVA-Teams zu reagieren. Die Partie kippte Mitte der zweiten Halbzeit zugunsten Adelbys. Auch die gute Korbausbeute von Leon Raupach (6) und Janine Gädicke (4) änderten an dieser verdienten Niederlage nichts mehr. (ANS)


Nusse gewinnt Nachholspiel gegen Adelby und verbessert sich auf Rang drei

Versöhnlicher Saisonausklang

[22.03.2015] Zum Saisonfinale in der Rollstuhlbasketball-Regionalliga gastierte jetzt der SV Adelby aus Flensburg in Nusse. Die Partie war im Dezember ausgefallen und wurde kurzfristig neu angesetzt. Während es für Adelby ums Prestige im Duell der Landesrivalen ging, konnten die Rams mit diesen Erfolg den dritten Tabellenrang zurückerobern, der vor drei Wochen ebenfalls in Nusse so schmachvoll abgeben wurde.

Diese Perspektive vor Augen, hatten sich die Gastgeber vor heimischer Kulisse einiges vorgenommen. Doch das Spiel begann nicht so, wie es sich Nussers Coach Bernd Eickemeyer vorgestellt hatte. Mit schnellen Korberfolgen zog Adelby früh davon und die Erinnerung an das Heimdebakel (39:84) gegen Vizemeister Oldenburg wurde bei einigen Spielern wach. Dieses Mal jedoch fanden die Widder den Faden wieder und kämpften sich bereits im ersten Spielabschnitt in die Partie zurück. „Das war phasenweise eine echte Willensleistung des Teams“, lobte denn auch der Trainer. Doch damit waren die Weichen noch lange nicht auf Sieg gestellt, denn Adelby's Centerspieler Stelling und Schwanewilms drehten in den zweiten zehn Minuten richtig auf und hielten das Gästeteam im Spiel.

Die knappe Führung zur Halbzeit zwang dann zu einigen taktischen Umstellungen auf Nusser Seite, die nach Wiederbeginn auch schnell fruchteten. Kontinuierlich bauten die Rams im dritten und vierten Viertel ihre Führung aus und bekamen die Flensburger Gäste immer besser in den Griff. Angeführt vom erneut überragend sicher treffenden Kapitän Andreas Rohde (Archivfoto oben), der 25 Punkte erzielte und mit 252 Saisonpunkten Rang vier in der Liga-Scorerliste belegt, fuhr Nusse einen weiteren, verdienten Erfolg ein. Für Nusse spielten ebenfalls Jan Wienk (14), Lasse Eickemeyer (10), Corin Depping (8), Arjen Teetzmann (6), Fabienne Depping, Nicole Sieber, Nadine Bollgehn und Magnus Gläser. (ANS)


Prestigeduell in Nusse zum Saisonabschluss

[18.03.2015] Nusses Rollstuhlbasketballer und der SV Adelby beenden mit einem Nachholspiel am Sonnabend die laufende Regionalligasaison. Hochball ist um 15 Uhr in der Sporthalle Nusse. Die Begegnung ist am Nikolaustag ausgefallen und kann erst jetzt nachgeholt werden.

Für beide Teams geht es in diesem Landesduell hauptsächlich ums Prestige. Die Rams wollen zudem Tabellenrang vier verteidigen und der Tabellenfünfte aus Flensburg wird sich für die 46:63-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren wollen. „Das wird ein ganz enges Höschen“, schätzt Widder-Coach Bernd Eickemeyer die Begegnung ein. Der wieder genesene Trainer wird auf jeden Fall auf den verletzten Marian Hohmuth verzichten müssen. Zudem sind Topscorer Andreas Rohde, sowie Jan Wienk und Magnus Gläser gesundheitlich angeschlagen. Ihre Einsätze am Sonnabend sind noch fraglich. (ANS)


Chaotischer Spieltag mit
erschreckendem Ergebnis

[02.03.2015] Die kurzfristige Spielplanänderung war ein Grund für einen chaotischen 10. Regionalliga-Spieltag in Nusse. Eine mangelhafte Einstellung und etliche gesundheitliche Probleme in Nusses Rollstuhlbasketballteam taten ein Übriges. Gegen den RSC Oldenburg hatten die Widder im Rückspiel jedenfalls zu keinem Zeitpunkt eine Chance und unterlagen klar 39:84 (6:21, 16:38, 25:65). Die ausgefallenen Rostock-Spiele wurden gegen die Hansestädter gewertet.

„Das Ergebnis ist erschreckend“, sagt Bernd Eickemeyer. Der Rams-Coach ist nach wie vor nicht fit und wurde gegen Oldenburg von Nusses Ex-Trainerin Sabine Hübner vertreten. Bereits das erste Viertel ging sang- und klanglos an die Gäste, bei denen Jungcenter Eike Gößling eine hervorragende Figur machte. Er erzielte 35 Korbpunkte und brachte zudem zwei Dreipunkt-Versuche erfolgreich ins Ziel. Auch von der Freiwurflinie waren die Gäste den Widdern mit einer Trefferquote von 50% (gegenüber 4%) klar überlegen.

Allein Kapitän Andreas Rohde und Routinier Arjen Teetzmann wiesen am Ende ein zweistelliges Scoring auf. „Das ist zu wenig gegen ein Topteam wie Oldenburg“, ärgerte sich Coach Eickemeyer. Entsprechend einseitig war auch der weitere Spielverlauf: Oldenburgs Pressverteidigung war durchweg erfolgreich und ließ den Gastgebern nicht viel Luft für eigene Offensivaktionen. Für Nusse spielten Teetzmann (11), Rohde (10), Corin Depping (6), Jan Wienk, Lasse Eickemeyer (je 4), Fabienne Depping, Nadine Bollgehn (je 2) und Magnus Gläser.

Am 21. März steigt in Nusse noch eine Nachholpartie gegen den SV Adelby. Spielbeginn dieser Sonnabend-Partie ist 15 Uhr. (ANS)


Achtung: Spielabsagen für Sonntag!

Sehr kurzfristig haben die Nordic Bulldogs aus Rostock den kommenden Rollstuhlbasketball-Spieltag abgesagt. Als Grund wurden zur viele Ausfälle angegeben. Der Regionalliga-Spielleiter wertet daher die Rostock-Partien mit 0:20 gegen die Hansestädter.

Stattfinden wird am Sonntag dagegen die Begegnung der Nusse Rams gegen den Tabellenzweiten RSC Oldenburg. Allein der Spielbeginn in der Sporthalle Nusse wurde von 11 Uhr auf 13 Uhr verschoben.  (ANS)


Harmonie als Schlüssel zum Erfolg

[26.01.2015] Durch zwei weitere Erfolge in eigener Halle klettern die Nusse Rams wieder auf Tabellenrang zwei in der Rollstuhlbasketball-Regionalliga. Unter den Augen von Landtagspräsident Klaus Schlie und Kreispräsident Meinhard Füllner setzten sich die Nusser in einer begeisternden Partie gegen die Bundesligareserve des Hamburger SV und später auch noch gegen Tabellenschlusslicht RSG Langenhagen durch.

Rams – HSV II 80:54 (23:16, 45:27, 67:44): Das Topspiel des siebten Spieltags wird den Widdern noch lange in Erinnerung bleiben. „So harmonisch haben wir lange nicht mehr agiert“, freut sich Rams-Kapitän Andreas Rohde. Diese Harmonie war allerdings auch erforderlich, da sich in dieser Begegnung zwei der spielstärksten Teams der Liga gegenüberstanden. Die Widder starteten gut in die Partie, konnten sich aber erst ab der siebten Spielminute durch einige spektakuläre Offensivaktionen leicht absetzen. Glänzend aufgelegt präsentierten sich in dieser Phase besonders Pointguard Jan Wienk und Center Lasse Eickemeyer, die kaum Gelegenheiten ausließen.

Nach dem Seitenwechsel dann setzten die Hanseaten noch einmal alles daran, wieder zurück in die Partie zu kommen. Dagegen hatten besonders Spielführer Rohde und Marian Hohmuth (Foto oben rechts) etwas. Die beiden Routiniers spielten ihre ganze Erfahrung aus und zogen speziell mit erfolgreichen Halbdistanzwürfen den Rautenträgern im dritten und vierten Spielabschnitt endgültig den Zahn. Begeistert von ihrem Premierenerlebnis zeigten sich anschließend die beiden CDU-Politiker. „Das war wirklich beeindruckender Sport“, kommentierte Landtagspräsident Klaus Schlie seinen ersten direkten Kontakt zum Rollstuhlbasketball. Und Kreispräsident Meinhard Füllner ergänzte, dass dieser Besuch in Nusse wohl nicht sein Letzter gewesen sei.

Rams – Langenhagen 68:50 (18:10, 34:26, 49:38): Gegen hochmotivierte Langenhagener, die unbedingt ihre Niederlagenserie von nun neun Schlappen in Folge beenden wollten, kamen die Widder nur schwer ins Spiel. Erst Ende des ersten Viertels brachte ein 8:0-Lauf erste Klarheit. Doch auch im zweiten Abschnitt kämpften die Niedersachsen verbissen weiter und kamen wieder bis auf vier Zähler heran. Das zähe Ringen hielt an bis fünf Minuten vor Schluss: Elf Korbpunkte binnen vier Minuten von Center Arjen Teetzmann und eine konzentrierte Teamleistung in der Defensive rückten das Kräfteverhältnis schließlich zurecht. Für die Rams spielten an diesem Tag Marian Hohmuth (18/20), Andreas Rohde (24/10), Arjen Teetzmann (4/18), Lasse Eickemeyer (11/10), Jan Wienk (12/8), Corin Depping (5/2), Fabienne Depping (4/2), Nadine Bollgehn (2/0) und Magnus Gläser.

Am 1. März steht der letzte Heimspieltag in Nusse an. Zuvor jedoch müssen sich die Rams in zwei Wochen in Stralsund beweisen. Dort treffen sie erneut auf die Zweite des HSV und auf Gastgeber Stralsund. Außerdem steht noch ein Nachholspiel gegen den SV Adelby an. Ein Termin dafür steht jedoch noch aus. (ANS)


Landtags- und Kreispräsident haben sich zum Prestigeduell mit Hamburger SV 2 angesagt 

[22.01.2015] Wenn die Nusse Rams am Sonntag in der heimischen Sporthalle die Bundesliga-Reserve des Hamburger SV empfangen, trifft nicht nur der Tabellenvierte auf den Dritten. Das Verfolgerduell in der Rollstuhlbasketball-Regionalliga hat auch einen hohen Prestigewert für beide Teams. Das gilt für die Nusser diesmal um so mehr, als das sich hochrangiger Besuch angekündigt hat: Landtagspräsident Klaus Schlie (Foto re.) und Kreispräsident Meinhard Füllner wollen mit ihrem Besuch ein Versprechen einlösen.

Die CDU-Männer bekundeten im Dezember bei einer Feierstunde im Regionalzentrum Sandesneben, Rollstuhlbasketball gerne auch mal live zu sehen: „Ich kenne das nur aus Fernsehübertragungen von den Paralympics", so Füllner. Der prompten Einladung von Nusses Coach Bernd Eickemeyer wollen die beiden Politgrößen nun nachkommen. „Ich denke, dass wir unseren Gästen denn auch hochklassigen Sport bieten können“, ist sich Eickemeyer sicher. Die Hamburger sind ein spielstarkes Team, mit dem sich die Widder in den vergangenen Jahren immer großartige und sehenswerte Duelle geliefert haben.

Und auch der zweite Gegner aus Langenhagen, der durch sechs Niederlagen in Folge in der Tabelle die „rote Laterne“ in Händen hält, sei nicht zu unterschätzen, so der Coach weiter: „Die RSG hatte bislang viel Pech und ist sicher stärker als es ihr Tabellenplatz aussagt.“ Hochball für die Partie gegen HSV 2 ist um 11 Uhr. Gegen die Hannoveraner geht es dann um 15 Uhr los. (Text: ANS, Foto: Landtag SH)


SoVD verleiht Gütesiegel 

Rollstuhlbasketball war auch ein Thema bei der Feierstunde im neuen Regionalzentrum des Amtes Sandesneben-Nusse

[04.12.2014] Selbst im Rahmen einer Feierstunde im Regionalzentrum Sandesneben-Nusse war Rollstuhlbasketball ein Thema. Anlässlich der Verleihung des "Gütesiegels für ein besonderes Engagement für die Teilhabe von behinderten und älteren Menschen in der Gesellschaft“, mit dem das barrierefreie Gebäude und den Internetauftritt des Amts durch den Sozialverband Deutschland gewürdigt wurde, stellte Rams-Coach Bernd Eickemeyer (Foto links) in einer kleinen Podiumsdiskussion mit Amtvorsteher Ulrich Hardtke, Landtagspräsident Klaus Schlie, Kreispräsident Meinhard Füllner und Professor Ulrich Hase (Foto rechts), dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, die inklusive Sportart Rollstuhlbasketball und die Nusse Rams vor.

"Im Rollstuhlbasketball wird Inklusion schon seit gut 20 Jahren gelebt", berichtet Eickemeyer den gut 20 geladenen Ehrengästen. Körperbehinderte Sportler mit unterschiedlichen Handicaps und Nichtbehinderte spielten Rollstuhlbasketball ebenso wie Männer und Frauen gemeinsame Teams bilden würden, so der zweifache Paralympicssieger im Schwimmen weiter. Auf die Frage, was er sich für die Zukunft seiner Sportgruppe wünschte, antwortete Eickemeyer: "Eine noch stärkere öffentliche Wahrnehmung des Behindertensports und mehr Teilnehmer in den Sportgruppen." Mit Letzterem spielt der Übungsleiter auf die hohe Zahl behinderter Menschen an, die nicht den Mut haben aktiv ihr Leben zu gestalten und auch mit einem körperlichen Handicap Sport zu treiben. (Text: ANS, Foto: Flint)

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Sieg und Niederlage - Rams lassen den Damen den Vortritt

[24.11.2014] Die dritten Viertel brachten in Rostock jeweils die Entscheidung: Nusses Rollstuhlbasketballer kehren aus der mecklenburgischen Hansestadt mit der gemischten Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage zurück. Nach dem kräftezehrenden 47:37 (7:9, 17:19, 29:27) gegen den gastgebenden PSV ließen die Widder erneut den Damen der BG-Baskets aus Hamburg den Vortritt (41:60). Nusse rangiert mit jetzt 10:4 Punkten nach sieben Spielen hinter den Hamburgerinnen auf Tabellenrang zwei in der Regionalliga Nord. 

Trotz der erneuten Niederlage gegen die Nationalspielerinnen von der Elbe war Rams-Coach Bernd Eickemeyer nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams: „Nach dem harten Kampf gegen Rostock noch so lange gegen die starken Hamburgerinnen mitzuhalten, ist aller Ehren wert.“ Weiteres Lob kam von Rückkehrer Jan Wienk: „Bis zur Halbzeit konnte ich nicht glauben, was ich auf der Anzeige las. Wir haben aber auch bärenstark verteidigt und die Mädels viele Punkte liegenlassen.“ Genau das gefiel Damen-Nationaltrainer Holger Glinicki überhaupt nicht. Der Goldcoach von London tobte an der Seitenlinie und wohl auch später noch beim „Pausengebet“ in der Hamburger Kabine.

Besser wurde das Spiel der BG-Damen jedoch auch nach der Pause nicht. Allein Pointguard Annika Zeyen fand ihre Treffsicherheit aus der Halbdistanz wieder und wurde neben der rapide einbrechenden Kondition der Nuisser im dritten Abschnitt zum entscheidenden Faktor für den Sieg. Im Nusser Trikot nahmen Lasse Eickemeyer (14), Andreas Rohde (12), Corin Depping (11), Jan Wienk (4), Nadine Bollgehn, Nicole Sieber, Fabienne Depping und Magnus Gläser die erwartete Niederlage wie „echte Männer“ hin.

Unerwartet schwer war dagegen die Partie zuvor gegen die bislang sieglosen Gastgeber vom PSV Rostock. Die Widder hatten sich taktisch einiges vorgenommen gegen den Aufsteiger, verschliefen jedoch die Anfangsphase vollkommen. Bis weit ins zweite Viertel hinein mussten sie deshalb einer PSV-Führung hinterherfahren. „Damit war der Matchplan schon Makulatur“, ärgerte sich Nusses Coach über das verkrampfte und fehlerbehafte Angriffsspiel seiner Mannschaft, die jedoch in der Defensive einen tollen Job machte.

In der Pause dann befreite der Coach sein Team vom Gros der taktischen Zwänge. Zudem traf jetzt etwas überraschend Jung-Center Corin Depping (Foto oben) in der OSPA-Arena ein. Der 17-jährige Mannhagener war von seinen Chef kurzfristig vom Wochenenddienst freigestellt und von seiner Mutter an die Warnow gefahren worden. Mit jetzt zwei langen Spielern trumpften die Nusser nach dem Seitenwechsel besonders unter dem gegnerischen Korb besser auf und bauten ihre Führung Stück für Stück aus. Am Ende steuerte der Hinterhergereiste noch acht Korbpunkte zum Sieg bei. Die übrigen Zähler verteilten sich auf Rohde (16), Wienk (13) und L. Eickemeyer (8). (ANS)


Nusses Widder sichern sich die Bigpoints gegen Oldenburg und holen auf heimischem Parkett einen Kantersieg gegen Stralsund

[09.11.2014] Mit zwei Siegen katapultieren sich die Nusse Rams in eigener Halle auf Rang eins der Tabelle. Der Rollstuhlbasketball-Regionalligist setzt sich mit einer wahren Energieleistung 58:45 (13:11, 26:27, 42:38) gegen den aufstiegsambitionierten RSC Oldenburg durch. In der zweiten Partie nutzten die Nusser gegen Stralsund ihre bessere körperliche Verfassung und ließen den Hansestädtern beim 75:45 (20:10, 32:24, 58:32)-Erfolg kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Großer Jubel herrschte zudem im Team, als Astrid und Isabell Kosiolek der Mannschaft einen Spendenscheck in Höhe von 1500 Euro überreichten (Foto oben).

„Das waren echte Bigpoints“, freute sich Rams-Kapitän nach der hart umkämpften ersten Partie gegen Oldenburg. Die Niedersachsen waren schließlich mit bislang zwei Siegen bei keiner Niederlage und mit großen Ambitionen ins Lauenburgische angereist. Die Gastgeber, die nur zäh in ins Spiel kamen, hatten jedoch gehörig etwas dagegen, diese wichtigen Punkte ziehen zu lassen. Nach zwischenzeitlichem Sechs-Punkte-Rückstand im zweiten Viertel drehte Nusse nach dem Seitenwechsel richtig auf und erspielte sich in den dritten zehn Minuten erstmals ein Vier-Punkte-Polster.

Im Schlussabschnitt dann machten die Widder „den Sack zu“. Angeführt wurden die Gastgeber von einem zu allem entschlossen wirkenden Spielführer Rohde. Allerdings hielt sich die Gegenwehr der Gäste auch in Grenzen. „Oldenburg litt zu diesem Zeitpunkt unter einer hohen Foulbelastung und konnte nicht mehr so hart verteidigen“, berichtet Coach Bernd Eickemeyer. Er forderte deswegen besonders Rohde, Wienk und Hohmuth immer wieder dazu auf, zum Korb zu ziehen. Für die Rams spielten der trotz Verletzung erstaunlich starke Marian Hohmuth (20 Punkte, Foto re.), Rohde (16), Arjen Teetzmann (14), Corin Depping (5), Jan Wienk (3), Nadine Bollgehn, Lasse Eickemeyer, Magnus Gläser und Nicole Sieber.

Etwas beschaulicher verlief die zweite Partie gegen die Stralsund Pirates. Nusse fand schnell ins Spiel und zog durch viele gute Aktionen von Center Arjen Teetzmann auf 20:10 (10.) davon. Doch die sichere Führung sorgte im zweiten Spielabschnitt erstaunlicherweise nicht für Sicherheit im Zusammenspiel. Zudem wuste Stralsund die Unkonzentriertheiten der Rams gnadenlos zu bestrafen, so dass die Führung zur Halbzeitpause auf acht Zähler zusammenschrumpfte.

 

Jetzt allerdings sollte die Gala-Phase beginnen: Die Rams zerstreuten die in der Pause von einigen Zuschauern geäußerten Bedenken souverän mit einem 17:0-Lauf. Das dritte Viertel, in dem die Zuschauer teilweise sehr guten Basketballsport und viele spektakuläre Aktionen zu sehen bekamen, sorgte für die Vorentscheidung. Großen Anteil daran hatte der 17-jährige Corin Depping (Foto re. in der Mitte), der in dieser Phase 12 seiner insgesamt 18 Korbpunkte erzielte. Noch größeren Jubel allerdings ernteten Magnus Gläser und Fabienne Depping: Der Vorbereiter und die erst 13-Jährige trugen sich ebenfalls in die Korbjägerliste der Regionalliga ein. Für die Nusser waren zudem Teetzmann (24), Hohmuth (11), Rohde (10), Wienk (6), L. Eickemeyer (3), Sieber und Bollgehn auf dem Parkett. (ANS)

 


Nusse sieht brisante Verfolgerduelle

[04.11.2014] Die Spannung ist groß vor den anstehenden Begegnungen am kommenden Sonntag. Rollstuhlbasketball-Regionalligist Nusse Rams empfängt den RSC Oldenburg (11 Uhr) und die Stralsund Pirates (15 Uhr) zu spannenden Verfolgerduellen. Dabei dürften die Niedersachsen besonders motiviert ins Herzogtum reisen, ist die Meisterschaft doch das erklärte Ziel des RSC.

Bislang ist das Oldenburger Team auf Kurs: Mit zwei gewonnenen Spielen liegen sie auf Rang drei der Tabelle und damit nur einen Platz vor den Rams, die vor zwei Wochen ihre erste Niederlage haben einstecken müssen. Das große Plus der Gäste sind die guten Alternativen auf den Centerpositionen, wo Trainer Harald Fürup mit einer Viererrotation spielen lässt. „Genau dort wird die Partie entschieden werden“, weiß Rams-Coach Eickemeyer, der nur eine deutlich kleinere Formation aufs Parkett schicken kann. Auch wenn die "Widder" personell nicht aus dem Vollen schöpfen können, setzt der Coach auf die gute Form seiner Akteure: "Alle Spieler haben in den vergangenen Wochen einen guten Eindruck gemacht und gerade unsere Lowpointer sind sehr agil." Bestnoten verdiente sich dabei besonders Magnus Gläser (Foto re.).

Doch nicht nur die Oldenburg-Partie hat Brisanz, auch das 15-Uhr-Spiel verspricht tollen Sport: Der Regionalliga-Klassiker Nusse gegen Stralsund ist nämlich ebenfalls ein Verfolgerduell. Der Tabellenfünfte aus der Hansestadt wird um jeden Preis versuchen, Anschluss an die Spitze zu halten. Dagegen jedoch haben die Widder etwas: Sie wollen gegen die „Piraten“ ihren konditionellen Vorteil nutzen und mit schnellem Umschaltspiel selbst ihre Chance auf einen Spitzenplatz wahren. (ANS)


Angeschlagene Rams von Damen-Nationalspielerinnen überrollt

[26.10.2014] Nusses dezimiertes Regionalligateam konnte im ersten Härtetest dieser Spielzeit nur teilweise bestehen. Die Rollstuhlbasketballer aus dem Lauenburgischen rangen Gastgeber Langenhagen mühsam mit 57:43 (15:11, 25:23, 39:25) nieder, um unmittelbar danach den Natio-Damen von Bundesligist BG Baskets aus Hamburg klar mit 26:71 (6:15, 10:37, 16:55) zu unterliegen.

Aufgrund der wenigen Wechseloptionen und einigen gesundheitlich angeschlagenen Spielern hatten sich die Rams vollends auf die erste Partie fokussiert. Leistungsträger wie Marian Hohmuth und Arjen Teetzmann konnten nicht mit nach Hannover reisen und Pointguard Jan Wienk steigt nach mehrmonatiger Verletzungspause erst dieser Tage wieder ins Mannschaftstraining ein. Dennoch hatten sich die Nusser gegen den Tabellenletzten aus Niedersachsen einiges vorgenommen - wovon allerdings in den ersten Spielminuten nicht viel zu erkennen war. Erschreckend einfach kam Langenhagens U23-Weltmeister Jan Sadler zu Spielbeginn zu freien Würfen. Die Widder gerieten dadurch schnell 2:10 (5.) in Rückstand. Erst eine Auszeit und einige Defensivumstellungen brachten dann auch die Rams in die Partie. Sadler, der insgesamt 28 der 43 Korbpunkte (davon zwei 3er in der Schlussphase) für die Gastgeber erzielte, wurde fortan besser kontrolliert. Angetrieben vom stark erkälteten Kapitän Andreas Rohde und einer gut rochierenden Zonenabwehr drehte Nusse binnen weniger Minuten die Begegnung.

Nach dem Seitenwechsel dann stellten die Rams die Weichen auf Sieg: Der dritte Spielabschnitt ging mit 14:2 klar an die lauenburgischen Korbjäger, so dass Coach Bernd Eickemeyer im Schlussabschnitt die Partie „ausplätschern“ lassen konnte. Nicht nur aufgrund ihres Scorings machten Rohde (31) und Rams-Juniorcenter Corin Depping (12) ein ganz starkes Spiel. Für Nusse spielten außerdem der ebenfalls mit tropfender Nase aufgelaufene Lasse Eickemeyer (12), Nicole Sieber (2), Nadine Bollgehn, Fabienne Depping und Magnus Gläser.

Die Grenzen zeigten dann die "BG-Damen" den Nussern auf. Bundestrainer Holger Glinicki (62), dem die Spieler beider Mannschaften noch vor dem Hochball ein Geburtstagsständchen sangen, ließ über weite Strecken mit einer hohen Zonenverteidigung spielen, was seine Nationalspielerinnen auch konsequent umsetzten. Damit kamen die Rams überhaupt nicht zurecht und steckten zudem bereits früh „den Kopf in den Sand“. Spielertrainer Eickemeyer reagierte enttäuscht: "Ich hätte mir schon ein wenig mehr Gegenwehr gewünscht, aber dazu waren wir heute nicht in der Lage." So nahm das Debakel seinen Lauf: Über 37:10 (20.) und 55:16 (30.) wurden die Paralympicssiegerinnen von London ihrer Favoritenrolle mühelos gerecht. Für die Rams punkteten Rohde (12), L. Eickemeyer (8), C. Depping (4) und B. Eickemeyer (2).

In zwei Wochen greifen die Rams erneut in das Geschehen der Regionalliga ein. In eigener Halle wollen sie sich gegen die noch ungeschlagenen Oldenburger weiter in der Tabelle hochkämpfen. Der zweite Gegner der Nusser an diesem 4. Spieltag ist Stralsund. (ANS)


Nagelprobe für Nusses Widder in Hannover

[23.10.2014] Am Sonnabend reisen die Nusse Rams zum ersten Härtetest der noch jungen Saison nach Langenhagen. Dort trifft der Rollstuhlbasketball-Regionalligist auf die gastgebende RSG (11 Uhr) und anschließend auf die Damen der BG Baskets aus Hamburg (13 Uhr). In beiden Partien bekommen es die Nusser mit Nationalspielern zu tun.

Die Hannoveraner können auf den mit einer Doppellizenz ausgestatteten U22- Weltmeister Jan Sadler zurückgreifen, der eigentlich bei „United“ in der 2. Bundesliga spielt. Noch dicker kommt es allerdings in der zweiten Begegnung: Die Damen der BG Basktes sind nichts weniger als die Damen-Nationalmannschaft, die Bundestrainer Holger Glinicki im Sommer am Hamburger Olympiastützpunkt zusammengezogen hat. Um seinem Kader Spielpraxis zu geben, startet der Paralympics-Sieger von 2012 als "weibliche Baskets" erstmals in der Regionalliga. Auf Nusser Seite herrscht nicht nur deshalb große Anspannung. „Ich muss gleich auf drei Leistungsträger verzichten“, klagt Coach Eickemeyer. (ANS)


In Flensburg konnte die Vorfreude in Punkte umgesetzt werden

[12.10.2014] Nusses „Widder“ setzten ihren Elan und die Vorfreude auf den Saisonauftakt in der Rollstuhlbasketball-Regionalliga locker in zwei Punkte um. In Flensburg erspielten sich die Rams einen nie gefährdeten 63:46 (19:14, 34:22, 51:38)-Erfolg gegen den SV Adelby. Größte Trümpfe der Nusser waren an diesem Tag der Teamgeist und eine lange vermisste taktische Disziplin.

Mit einer gut funktionierenden Zonenverteidigung machten es die Rams den Gastgebern besonders in den ersten Minuten schwer. Adelby’s Centerspieler Stelling und Schwanewilms bekamen kaum freie Würfe. So erarbeiteten sich die Nusser schnell einen Vorsprung von neun Zählern (9.), der zur ersten Viertelpause allerdings wieder schrumpfte. Doch bereits im zweiten Spielabschnitt fiel die Vorentscheidung in der Partie: Während auf Seiten der Gastgeber die Kräfte schwanden und sich einfache Fehler im Adelbyer Spielaufbau einschlichen, funktionierte das Umschaltspiel bei den Nussern immer besser und die Gäste bauten spielerisch leicht ihren Vorsprung aus.

Nach dem Seitenwechsel dann wurde der Leistungsunterschied immer deutlicher. Rams-Coach Bernd Eickemeyer nutzte die Gelegenheit und ließ früh seine Bankspieler in das Geschehen eingreifen. Herausragende Scorer der Rams waren Teamkapitän Andreas Rohde (24 Punkte, Foto li.) und Marian Hohmuth (19), die mit ihrem schnellen und variablen Angriffsspiel die SVA-Defensive immer wieder vor unlösbare Probleme stellte. Für Nusse spielten außerdem Arjen Teetzmann (15), Corin Depping (4), Nicole Sieber (1), Magnus Gläser, Fabienne Depping, Nadine Bollgehn und Frederike Bergmann.

In zwei Wochen (am 25.10.) kommt es für die Nusser in Hannover zur ersten Nagelprobe der Saison: Bei der RSG Langenhagen treffen die Widder auf die Nationalspielerinnen der BG Damen-Mannschaft aus Hamburg, die erstmalig in der Regionalliga antritt. Interessant wird dabei, in wieweit die Nusser den taktisch hochdisziplinierten Mannschaft von Bundestrainer Holger Glinicki Paroli bieten können.  (ANS) 


Rams starten mit viel Elan in die Saison

[09.10.2014] Rollstuhlbasketball-Regionalligist Nusse startet am Sonnabend in die neue Spielzeit. Zum Auftakt wartet der SV Adelby auf die rollenden Korbjäger aus dem Lauenburgischen. Hochball ist um 11 Uhr. Auch wenn das Team die diesjährige Aufgabe mit viel Elan angehen will, warten einige Unbekannte auf die Rams.

Die Widder treffen in dieser Saison auf einen besonderen Gegner: Die mit paralympischen Gold und WM-Silber dekorierten deutschen Damen, die Bundestrainer Holger Glinicki am Hamburger Olympiastützpunkt zusammen gezogen hat. „Ich möchte meinen Spielerinnen ganzjährig viel Spielpraxis geben“, erklärt der Erfolgstrainer.

Da Glinicki's Antrag auf Teilnahme an der Regionalliga-Spielrunde von den Spielleitern und Vereinsvertretern im Mai positiv beschieden wurde, werden sich jetzt die norddeutschen Vereinsteams in der Regionalliga mit den prominenten Damen messen müssen. Rams-Trainer Bernd Eickemeyer rechnet gerade in diesen Spielen mit echten Herkulesaufgaben, und ergänzt: „Gerade in diesen Partien werden meine Spieler viel dazulernen können.“

Doch zuvor steht die Begegnung an der dänischen Grenze auf der Agenda. Nusses Kader ist um zwei junge Damen aufgestockt: Aus Hannover zurückgekehrt ist die Wentorferin Nicole Sieber (Foto links oben). Die erst 13-jährige Fabienne Depping (Foto rechts) kommt aus der eigenen Jugend. Beide Spielerinnen waren im Juli bereits für Schleswig-Holstein bei den Deutschen Meisterschaften aktiv. (ANS)


Spannende Duelle beim Saisonstart im SH-Cup

[02.10.2014] Um ein Haar wäre der Saisonstart zu einem Bilderbuchauftakt für die SHC-Mannschaft der Nusse Rams geworden. Allein drei schwache Minuten im Spiel gegen die Dritte des HSV führten zu einer unnötigen Niederlage. Mit Fortunas Hilfe gelang danach ein Sieg gegen die gastgebenden Wheelers und auch der SVA aus Flensburg hatte den von Nadine Bollgehn gecoachten Junior-Rams nicht viel entgegenzusetzen.

HSV 3 - Junior Rams 28:24 (16:16) - "Diese Niederlage kam nicht nur durch die schwachen Schlussminuten zustande", berichtet Coach Bollgehn. Die sechs Nusser hätten den fünf Hamburgern viel zu viel Raum bei ihren Angriffsaktionen gelassen, so die Amtsanwältin weiter. So kamen Sven Kidon und Co. über weite Stecken der Partie zu etlichen leichten Punkten, was sich am Ende dann rächen sollte. 

Kieler Wheeler 2 - Junior Rams 43:44 (24:24) - Unbeeindruckt von dem misslichen Spielverlauf der ersten Partie hatte der Nusser Nachwuchs gegen Kiel am Ende die Nase vorn. Über 38 Spielminuten lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende waren es eine stabilere Abwehr und die Punkte von Fabienne Depping und ihrem Bruder Corin, die Nusse knapp, aber nicht unverdient, den Sieg bescherten.

SV Adelby 2 - Junior Rams 14:32 (4:18) - Fast ohne Chance dagegen waren die Flensburger Vorstädter, die Nusses Corin Depping im ersten Durchgang überhaupt nicht in den Griff bekamen. Der Mannhagener erzielte 14 der 18 Korbpunkte der Rams bis zum Seitenwechsel, während endlich auch die Nusser Defensive glänzen konnte. Für die Junior-Rams spielten an diesem ersten Spieltag Corin Depping (20/34/14), Fabienne Depping (2/2/12), Janine Gädicke (2/6/4), Vivien Saling-Depping (0/2/2), Nadine Bollgehn (2/0/0) und Fredericke Bergmann (0/0/2). ANS


Rumpfteam der Rams war
im Pokal ohne jede Chance

[31.08.2014] Beim Turnier um den Nord-Regionspokal verkauften sich die Nusse Rams personalbedingt unter Wert. Nach nur zweiwöchiger Vorbereitung reiste eine Rumpfmannschaft nach Rostock. Die lauenburgischen Rollstuhlbasketballer unterlagen zunächst dem Gastgeber 29:43 (11:18), um wenig später etwas unglücklich auch gegen die RSG Langenhagen mit 31:34 (15:16) den Kürzeren zu ziehen.

Die über 40 Spielminuten spannende Partie gegen Langenhagen und das Spiel gegen Oberliga-Aufsteiger Rostock konnten somit nicht die erhofften Aufschlüsse über den Stand der Vorbereitungen beim Regionalliga-Dritten der Vorsaison bringen. Während die Konkurrenten mit fast vollzähligen Kadern angetreten waren, bot Nusse eine mit Nachwuchsspielern aufgefüllte Mannschaft auf. „Wir haben uns unseren Möglichkeiten entsprechend teuer verkauft“, berichtet Trainer Bernd Eickemeyer. Besonders stolz war der Coach auf Fabienne Depping (im Foto links: Zusammen mit Tamara Reimers präsentiert sie die Vorjahrestrophäen der Nusser). Die erst 13-Jährige trug sich in Rostock erstmals im Ligateam der Rams in die Korbschützenliste ein. Für Nusse spielten: Andreas Rohde (16/19), Corin Depping (12/7), Bernd Eickemeyer (1/2), Nadine Bollgehn (0/2), Fabienne Depping (0/1), Frederike Bergmann und Magnus Gläser.

Jetzt warten weitere sechs anstrengende Vorbereitungswochen auf die rollenden Korbjäger aus Nusse, ehe die neue Saison startet. Am 25. Oktober treffen die Rams in Langenhagen erneut auf die Niedersachsen und auf das neu zusammengestellte Damenteam der BG-Baskets aus Hamburg. Am 9. November dann steht das erste Heimspiel an, zu dem Regionspokal-Sieger SG Achim/Oldenburg und die Stralsund Pirates in Nusse erwartet werden. (ANS)



Rams gewinnen Swarovski-Cup 2014

[28.05.2014] Einen erneuten Höhenflug haben die Nusse Rams in den Niederlanden hinter sich gebracht: Bei der neunten Teilnahme setzte sich unser  Rollstuhlbasketballteam erstmals im Turnier um den Swarovski-Cup in Den Helder durch und brachte so die begehrte Kristalltrophäe erstmals mit ins Lauenburgische. Kommendes Jahr kann sie am 30. Mai verteidigt werden.

Was ursprünglich ein sportlicher Ausflug nach der schweren Saison in der Regionalliga werden sollte, geriet schnell zu einem erfolgreichen Lauf: Nach dem 25:4-Kantersieg gegen VIOS Alkmaar wartete gleich in der zweiten Begegnung der aktuelle Meister, die Arrows 81 aus Rotterdam, auf die Widder. Mit unfassbarem Tempo und einer gut organisierten Defensive rangen die Rams den Champion mit 27:21 nieder. Nach diesem Erfolg war alles möglich für die Nusser, die von Michael Glanemann (vereinslos) und Michael Möllenbeck (Hannover United) unterstützt wurden.

Weitere Siege gegen DOV Leeuwarden (29:17), Antilope Utrecht (26:17) und Only Friends aus Amsterdam (29:6) zog das Team von Trainer Bernd Eickemeyer ins Finale ein, wo Nusse auf das belgische Fenix-Team aus Dendermonde traf. Mit viel Glück wurde in einer phasenweise dramatischen Begegnung auch diese Partie mit 36:33 gewonnen. Für die Nusse Rams waren Patrick Gädicke, Lasse Eickemeyer, Marian Hohmuth, Andreas Rohde, Rike Bergmann, Nadine Bollgehn und Magnus Gläser an diesem „historischen“ Turniersieg beteiligt. (ANS)

 

 


"Wilder Haufen" holt SHC-Trophäe im zweiten Anlauf nach Nusse

[13.04.2014] Meldorf am vergangenen Sonnabend um 12.14 Uhr: Der Schlusspfiff der Begegnung der Junior-Rams mit den Kieler Wheeler ertönt und der Widder-Nachwuchs jubelt gleich doppelt. Kiel wird klar bezwungen und die Junior-Rams stehen als Sieger der diesjährigen Serie im Schleswig-Holstein-Cup fest. Die jungen Rollstuhlbasketballer vom TSV Nusse krönen ihre zweite Teilnahme an diesen Wettbewerb mit der Wandertrophäe des Landesverbands nach Platz zwei im Vorjahr. Trotz eher verhaltenem Jubel nach dem Schlusspfiff reisten später Stolz, Freude und große Befriedigung mit der 17-köpfigen Gruppe zurück ins Lauenburgische.

„Ich bin froh und glücklich dabei gewesen zu sein“, schwärmte Aufbauspieler Denny Ertel in Meldorf. Der Hamburger, der in der Regionalliga kaum zum Zuge kam, wird die Rams im Sommer verlassen, um in Hamburg eine neue Rollstuhlbasketball-Gruppe zu etablieren. Um so mehr freute sich der 34-jährige Bürokaufmann über diese Meisterschaft zum Abschied. Trainer Bernd Eickemeyer dagegen analysierte eher sachlich: „Die Meisterschaft haben sich meine Spieler absolut verdient. Alle haben sich eingebracht, gekämpft und manchmal auch gelitten in den vergangenen sieben Monaten. So ist aus einem wilden Haufen ein Team geworden.“

Vor den beiden letzten Partien in Meldorf war klar, es fehlt nur noch ein Sieg zum Gewinn dieser Einsteigerliga. Entsprechend hoch war die Nervosität vor der ersten Begegnung gegen die Kieler Wheeler. Das machte sich besonders im Abschluss bemerkbar. Binnen elf Minuten trafen nur vier Versuche das Ziel, allerdings allesamt in den Kieler Korb. Die Junior-Rams stellten einmal mehr durch eine starke Defensivleistung die Weichen frühzeitig auf Sieg. Nach 18:9-Pausenführung gereichte der zweite Abschnitt schließlich zum Schaulaufen. Bester Scorer war Corin Depping mit 19 Punkten. Für die Nusser spielten Fabienne Depping (6), Jens Hüttmann, Maximilian Bergmann (je 4), Malte Hüttmann, Patrick Gädicke, Rike Bergmann, Denny Ertel (je 2), Tamara Reimers, Magnus Gläser und Janine Gädicke.

Einen Dämpfer gab es danach: Die Spielgemeinschaft Dänemark bestrafte die abgefallene Spannung im Team hart mit einem deutlichen 19:34 (10:7), das der SGD schließlich die Vizemeisterschaft einbrachte. Die physisch starken Dänen, deren Mannschaft sich aus Spielern zusammensetzt, die in den Ligateams die Bänke drücken, fuhren bis zur Halbzeitpause einem Rückstand hinterher, hielten jedoch Anschluss. Nach dem Seitenwechsel entschied ein 19:2-Lauf die Partie binnen 12 Minuten, Eickemeyers Team fiel geradezu auseinander. „Wenn es nicht nur noch um die goldene Ananas gegangen wäre, hätte ich mich mächtig über den mangelnden Einsatz aufgeregt“, erzählt Coach Eickemeyer später strahlend und mit der Meistertafel in Händen. Für die Nusser Punkte sorgten Corin Depping (8), Patrick Gädicke (5), Rike Bergmann, Jens und Malte Hüttmann, (je 2). (ANS)

Weitere Fotos von BHü vom Spieltag in Meldorf


Junge Widder festigen Spitzenplatz im SH-Cup

[02.04.2014] Zwei selbstbewusste Auftritte am vorletzten Spieltag festigen die hervorragende Tabellenposition der Junior-Rams im Schleswig-Holstein-Cup. In der Landeshauptstadt setzten sich die Rollstuhlbasketball-Nachwuchsmannschaft der Nusse Rams gegen Gastgeber Kiel mit 32:30 durch, um wenig später dem SV Adelby beim nie erwarteten 42:25-Kantersieg eine wahre Abfuhr zu erteilen.

Am Sonnabend kommender Woche (12. April) steht das Finale dieser Einsteigerliga in Meldorf an. In Dithmarschen treffen die Nusser erneut auf die Kieler und auf die Spielgemeinschaft Dänemark. Ein Sieg fehlt den jungen Widdern noch zum Gewinn der Meistertafel. „Alles ist möglich. Die Meisterschaft zu gewinnen, wäre schön und eine tolle Belohnung für den Trainingsfleiß meiner Spieler“, sagt Rams-Coach Eickemeyer. Wichtiger aber sei, dass die jungen Spieler aller an diesem Wettbewerb beteiligten Teams Erfahrungen sammeln können. (ANS)


Nusses Juniorenteam erobert Tabellenführung zurück

[24.03.2014] In eigener Halle setzten sich die Nachwuchsspieler der Nusse Rams gegen die Vejle Rolling Devils 33:20 (16:6) und gegen die RSG Meldorf 36:28 (20:15) durch. Mit jetzt fünf Siegen bei einer Niederlage und noch vier ausstehenden Begegnungen erobern die Rams-Youngster den Spitzenplatz im Schleswig-Holstein-Cup zurück.

Foto: Fabienne Depping (Nr. 15) schafft ihrem Centerspieler Jens Hüttmann Platz für einen freien Korbwurf. Die Vejle-Spieler haben das Nachsehen. (ANS/HTh)

Der Tabellenvierte aus Dänemark stand von Beginn an auf verlorenem Posten, lag gegen die befreit ausspielenden Nusser bereits zur Halbzeitpause klar zurück. Das schnelle Umschaltspiel der Nusser, die aus einer kompakten Defensive heraus schnell und kompromisslos nach vorne spielten, war bis in die zehnte Minute des zweiten Abschnitts erfolgreich. Danach schlichen sich jedoch Unkonzentriertheiten ins Spiel der Junior-Rams ein, die den klaren Erfolg jedoch nicht mehr gefährdeten. Für Nusse spielten Patrick Gädicke (14), Jens Hüttmann (8), Bernd Eickemeyer (5), Corin Depping (4), Tamara Reimers (2), Maximilian Bergmann, Leon Raupach, Vivien Saling-Depping, Frederike Bergmann, Janine Gädicke und Fabienne Depping.

Härter zur Sache ging es dann gegen das Team aus Meldorf, das am vergangenen Spieltag (Nusse war spielfrei) die Tabellenführung an sich gerissen hatte. Nach erneut gutem Start in die Partie drohte der Faden bereits Mitte der ersten Halbzeit zu reißen: Nach 10:4 (8.) kämpften sich die Gäste heran und übernahmen binnen fünf Spielminuten gar die Führung. Coach Denny Ertel reagierte und setzte den Meldorfer Angriff früh unter Druck. Dazu präsentierten sich die Centerspieler Gädicke und Depping (beide je 13 Korbpunkte) sehr spielfreudig. Die tolle Teamleistung der jungen Rams war schließlich entscheidend für diesen wichtigen Erfolg, der das Nusser Team an den Platz an der Sonne zurück bringt. Die übrigen Punkte erzielten Eickemeyer (6), Fabienne Depping und Jens Hüttmann (je 2).

Kommenden Sonnabend (29.03.) treffen die Junior-Rams in Raisdorf auf die Kieler Wheeler und auf den SV Adelby. In der Uttoxeter-Sporthalle kann dann mit zwei weiteren Erfolgen der Grundstein für den Sieg in der diesjährigen SH-Cup-Saison gelegt werden. Das Saisonfinale findet am 12. April in Meldorf statt, wo erneut Kiel und das Team der SG Dänemark die Gegner sein werden. (ANS)

Weitere Fotos vom Spieltag in Nusse


Nusses Ligateam klettert in der Abschlusstabelle auf Rang drei

[24.03.2014] Etwas überraschend endete die Saison in der Rollstuhlbasketball-Regionalliga für die Nusse Rams: Bis zum vorletzten Spieltag noch vom Abstieg bedroht, landeten die Widder in ihrer zweiten Saison seit dem Aufstieg in diese Spielklasse auf Rang drei. Ohne eigene Beteiligung spielten die Konkurrenten am letzten Spieltag ganz für die rollenden Korbjäger aus Nusse.

Aufsteiger SV Adelby unterlag daheim der Bundesliga-Reserve des Hamburger SV knapp mit zwei Punkten, um wenig später gegen Tabellenschlusslicht RSG Langenhagen beim 48:78 mächtig unter die Räder zu kommen. Den Hannoveranern hat dieser überraschende Schlussakkord in der Tabelle jedoch nichts mehr eingebracht. Nusse dagegen durfte sich dagegen die Hände reiben, da sich die Widder so am Aufsteiger von der Förde vorbeischieben konnten. „Unser furioser Endspurt hat uns dieses Abschneiden letztlich beschert“, ist sich Trainer Bernd Eickemeyer sicher. Sein Team konnte drei der letzten vier Partien gewinnen und brachte sogar Tabellenprimus Meppen in eigener Halle an den Rand einer Niederlage.

Mit entscheidend dabei war sicherlich die Rückkehr von Marian Hohmuth ins Nusser Team. Wie wichtig der Hornbeker für die Mannschaft ist, zeigt seine grandiose Korbquote in der Statistik: Hohmuth spielte nur die letzten vier Begegnungen und kam auf 14,5 Punkte pro Partie bei eine Freiwurfquote von leicht über 40 Prozent. Eickemeyer will das Abschneiden der Rams aber nicht an einer Person festmachen: „Es war letztlich die Leistung und der Einsatzwille jedes einzelnen Spielers, die uns dorthin gebracht haben.“ Dabei hebt der Coach besonders seine Bankspieler heraus. Sie seien da gewesen, als Verletzungen und Krankheiten die Mannschaft zur Saisonmitte bis auf einen fünfköpfigen Rumpf reduziert hatten. (ANS)

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Abstieg ist in Nusse kein Thema mehr

[08.03.2014] Durch zwei Arbeitssiege am letzten Spieltag vertrieben die Nusse Rams das Abstiegsgespenst jetzt endgültig. In Stralsund sichern sich die Widder durch Erfolge gegen die Gastgeber 65:58 (18:12; 36:30; 54:34) und gegen Schlusslicht RSG Langenhagen 65:59 (20:12; 31:24; 49:44) gar noch einen Mittelfeldplatz in der Rollstuhlbasketball-Regionalliga.

Die rollenden Korbjäger aus dem Lauenburgischen hatten sich schon ein wenig auf die Begegnung mit den Stralsunder „Piraten“ fixiert, da die Gastgeber ebenfalls zu den direkten Konkurrenten zählten. Entsprechend engagiert starteten die Rams und setzten sich im ersten Viertel mit sechs Zählern knapp ab. Dennoch gelang es dem Team um Trainer Bernd Eickemeyer nicht, sich bis zur Halbzeitpause deutlicher abzusetzen.

Nach dem Seitenwechsel jedoch zeigten die Stralsunder erste konditionelle Schwächen und die Nusser drehten mächtig auf. Immer wieder gelangen leichte Punkte durch Fastbreaks. So wurde eine zwischenzeitlich komfortable 20-Punkte-Führung herausgespielt. Im Schlussviertel jedoch riss der Faden durch zu viele Spielerwechsel und Stralsund kam mit einem 12:2-Lauf wieder bedrohlich nah. Doch die Rams zeigten keine Nerven und brachten die Partie schließlich sicher nach Hause. Für Nusse spielten: Marian Hohmuth (19), Arjen Teetzmann (16), Andreas Rohde (14), Lasse Eickemeyer (12), Nadine Bollgehn (4), Timo Nabil, Patrick Gädicke und Corin Depping.

Fast schon dramatisch verlief die letzte Saisonpartie der Nusser gegen das Schlusslicht aus Hannover. Es gelang nie Langenhagens Routinier Markus Zeiske auszuschalten. Der Centerspieler erzielte allein 30 der 59 Punkte des Gegners. Daher mussten sich die Widder auf ihre eigenen Stärken verlassen: In der Offensive glänzten die Rams mit teils sehenswerten Ballstaffetten und wurschtelten sich so durch diese finalen 40 Spielminuten.

„Manche Spiele müssen eben mit dem Körper und nicht mit dem Kopf entschieden werden“, war Eickemeyer anschließend ein wenig zerknirscht. Denn zu den offenbarten Defensivschwächen kam noch eine „unterirdische“ Quote von der Freiwurflinie dazu: Die Nusser trafen nur einen von 13 Freiwürfen. „Das trübt aber meine Freude über diese beiden Siege nicht“, sagt der Nusse-Coach nach der Schlusssirene. Für die Widder punkteten in dieser Partie: Teetzmann (22), Hohmuth, Rohde (je 12), Nabil (10), L. Eickemeyer (9).   (ANS)

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Regionalliga-Saisonfinale in Stralsund: Dezimierte Rams wollen mindestens einen Sieg in der Hansestadt einfahren

[05.03.2014] Ein letztes Mal geht es in der ablaufenden Regionalligasaison für die Rollstuhlbasketballer der Nusse Rams um Punkte. In Stralsund treffen die Widder am Sonnabend auf die „Piraten“ des Gastgebers (11 Uhr) und auf die RSG Langenhagen (13 Uhr), zwei ebenfalls vom Abstieg bedrohte Teams.

Nusse-Coach Bernd Eickemeyer warnt daher: „Wir müssen hellwach sein und versuchen unser Spiel zu etablieren.“ Denn ein Sieg fehlt den Nussern noch zum sicheren Klassenerhalt. Die Rams werden diese Auswärtsfahrt allerdings erneut in dezimierter Formation antreten müssen. „Die Bankspieler sind jetzt gefordert und ich hoffe, sie nutzen ihre Spielzeiten“, sagt der Trainer. (ANS)


Aufatmen im Abstiegskampf

[10.02.2014] Nusses Rollstuhlbasketballer zeigen im Abstiegskampf einen unbändigen Siegeswillen. In eigener Halle wurde jetzt Mitkonkurrent RSC Oldenburg 67:37 (14:8; 27:22; 47:26) niedergerungen. Viel Applaus erntete der hiesige Regionalligist danach trotz der 51:59 (14:18; 28:26; 42:37) Niederlage gegen Tabellenführer Emsland Baskets. Nusse verbessert sich in der Tabelle um zwei Ränge auf Platz vier. Der Absteig ist jetzt rein rechnerisch zwar noch möglich, jedoch sehr unwahrscheinlich geworden. Entsprechend erleichtert bedankte sich das Team nach den Begegnungen bei den zahlreichen Besuchern in der Schulsporthalle.

Die Partie gegen den RSC Oldenburg wurde gesponsert von der Firma Vitanova aus Sterley. Ellen Ulrich, Chefin des Gesundheits- und Fitnessstudios (mitte) posiert vor Spielbeginn für ein Erinnerungsfoto mit  Oldenburgs Spielertrainer Harald Fürup und Nusses Centerspieler Lasse Eickemeyer.

Bereits am späten Vormittag war die Schulsporthalle in Nusse gut besucht, als es hieß „siegen oder fliegen“. Neben gut 50 Zuschauern waren auch einige Sponsoren und Nusses Bürgermeister Lars Wunsch anwesend. Die brisante Begegnung wurde präsentiert vom Gesundheitsstudio Vitanova aus Sterley. In hart umkämpften ersten zwei Vierteln spielten sich die Gastgeber nur einen kleinen Vorteil heraus, was den Lärmpegel auf der Zuschauerseite steigen ließ. Nach der Pause dann stellten die Rams die Weichen auf Sieg, als sie mit einem 12:0-Lauf binnen vier Minuten für klare Verhältnisse sorgten.

Da aber die zwei Punkte allein keine Sicherheit im Abstiegskampf bedeuten, ließen die Nusser bis zur Schlusssirene nicht locker. Es galt schließlich den direkten Vergleich mit dem RSC zu gewinnen, das Rückspiel entsprechend höher zu gewinnen, als man das Hinspiel (37:58) im November verloren hatte. „Ich bin sehr glücklich und stolz auf das Team“, bekannte Trainer Bernd Eickemeyer nach der Partie. Rams-Rückkehrer Marian Hohmuth feierte zudem ein grandioses Comeback und war mit 17 Korbpunkten bester Scorer. Für Nusse spielten außerdem Timo Nabil (14), Lasse Eickemeyer (10), Andreas Rohde, Jan Wienk (je 8), Arjen Teetzmann (6), Corin Depping, Patrick Gädicke (je 2), Magnus Gläser und Axel Müller.

Feierte vergangenen Sonntag ein gelungenes Comeback: Marian Hohmuth (li.) stieß im Januar nach fünfjähriger Pause wieder zum Team und war gegen Oldenburg und gegen die Emsland Baskets bereits wieder eine große Stütze der Rams. (Fotos: ANS/BHü)

Teuer verkauften sich die Nusser dann in ihrer zweiten Partie gegen den vorzeitigen Meister aus Meppen. Das 29:100-Debakel aus den Hinspiel war nicht mehr in den Köpfen und die Rams begannen diese Begegnung, wie sie gegen Oldenburg aufgehört hatten. Entsprechend ausgeglichen verlief das erste Viertel. Einzige Schwäche im Nusser Spiel war, dass die Center nicht ihre gewohnte Offensivgefahr entfalten konnten. So punkteten Teetzmann (4) und Eickemeyer (4) zu selten.

Die Last der Verantwortung lag daher auf den Schultern von Hohmuth (12), Wienk, Rohde (je 11), und Nabil (9). Das schnelle Quartett aus Nusse kam jedoch mit dieser Verantwortung gut klar und übernahm nach einem grandios gespielten zweiten Abschnitt gar die Führung, die bis zum Ende des dritten Viertels gehalten werden konnte. Erst mit steigender Foulbelastung und schwindenden Kräften bekam der Meister Oberwasser und drehte die Begegnung erneut. Trainer Eickemeyer: „Wir haben uns nicht versteckt gegen das stärkste Team der Liga. Schade nur, dass es am Ende nicht gereicht hat.“ Belohnt wurden die Rams dagegen vom Applaus ihrer 60 Fans, bei denen sich das Team mit einer Ehrenrunde bedankte. (ANS)


Die Junior-Rams ziehen Tabellenführer Vejle den Zahn

[10.02.2014] Nusses Nachwuchsmannschaft durfte sich beim Spieltag im dänischen Vejle gleich zweimal freuen. Die Junior-Rams gewannen beide Partien im SH-Cup und schoben sich in der Tabelle dieser Einsteigerliga auf Rang zwei vor.

SV Adelby – Junior Rams 26:29 (12:22) – Bis weit in die zweite Halbzeit hinein sahen die Nusser wie die sicheren Sieger aus. Als jedoch die Flensburger Vorstädter auf eine offensive Verteidigung umstellten, riss der Faden. Etliche unkonzentrierte Aktionen führten zu Ballverlusten und auch die unmöglichsten Wurfversuche des SVA fielen durch das Netz. So musste Nusse bis in die Schlussminute um die Punkte bangen.

Vejle Rolling Devils – Junior Rams 27:38 (15:15) – Mit einer disziplinierten Verteidigungsleistung erarbeiteten sich die Nusser gegen den Tabellenprimus aus Vejle im zweiten Durchgang den Erfolg. Zuvor entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die jedoch sehr hart geführt wurde. Doch der Rams-Nachwuchs nahm den Kampf an und behielt über die volle Distanz die Nerven. Für die Nusser waren Corin Depping (12/18), Jens Hüttmann (8/8), Denny Ertel (2/4), Fabienne Depping (0/4), Patrick Gädicke (6/4), Leon Raupach (0/2), Magnus Gläser (2/0), Vivien Saling, Janine Gädicke, Tamara Reimers und Finn Raupach im Einsatz.   (ANS)


Rams erwartet ein Powerwochenende

[05.02.2014] Das Abstiegsgespenst geht seit einigen Wochen in Nusse um. Für die Rams heißt es in den verbleibenden vier Partien „siegen oder fliegen“. Der Tabellenvorletzte der Rollstuhlbasketball-Regionalliga kann am Sonntag (9. Febr.) die ersten Schritte zum Klassenerhalt gegen Oldenburg (11 Uhr) und Meppen (15 Uhr) machen. Tags zuvor reist das Nachwuchsteam der Rams zum Auswärtsspieltag im SH-Cup ins dänische Vejle.

„Gegen Oldenburg gilt es!“ Rams-Coach Bernd Eickemeyer fordert eine konzentrierte Leistung und einen Sieg von seinem Team. Der RSC Oldenburg (4.) reist zudem mit zwei Niederlagen im Gepäck nach Nusse an. Auch wenn die Niedersachsen in der Tabelle vor den Rams liegen, zählt der RSC zu den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Eickemeyer kann personell aus dem Vollen schöpfen und hat mit der Kämpfernatur Marian Hohmuth (Foto) einen zusätzlichen Trumpf auf der Hand. In der zweiten Partie der Nusser geben die Emsland Rolli Baskets ihre Abschiedsvorstellung in Nusse. Die Mannschaft aus Meppen ist bereits Meister und kehrt nach nur einer Spielzeit in der Regionalliga direkt in die 2. Bundesliga zurück. Gratulation ins Emsland auch aus Nusse!

Vorher allerdings stehen für die Rams-Youngster in Vejle schwere Spiele an. An diesem 2. Spieltag der schleswig-holsteinischen Einsteigerliga treffen die Junior-Rams auf den SV Adelby (11.15 Uhr) und auf die „Rolling Devils“ des dänischen Gastgebers (13.45 Uhr). Unterstützung erhält die junge Mannschaft diesmal von Routinier Jens Hüttmann, der in dieser Saison wegen gesundheitlicher Probleme zurücksteckte und sich gegen die Regionalliga entschieden hat. (ANS)


Hohmuth feiert Comeback

[25.01.2014] Nusses Rollstuhlbasketballer starten mit einem prominenten Neuzugang in die Rückrunde der Regionalliga: Marian Hohmuth feiert sein Comeback. Der 40-jährige Hornbeker, der die Nusser Rollstuhlbasketballer bereits in die Bundesliga geführt hat, möchte die Rams in den verbleibenden vier Spielen unterstützen und den Klassenerhalt sichern helfen.

Hohmuth hat bereits die ersten vier Trainingswochen gut überstanden, er ist fit und tatendurstig. Drei Wochen bleiben ihm und der Mannschaft jetzt noch, sich miteinander einzuspielen. Denn am 9. Februar möchte der gewitzte Offensivspieler vor heimischem Publikum am liebsten gleich vier Punkte einfahren. Die Nusse Rams (Tabellenplatz 5) erwarten dann in eigener Halle den Tabellenvierten aus Oldenburg (11 Uhr) und um 15 Uhr den Ligaprimus aus Meppen. (ANS)


 Rams-Quintett kassiert ärgerliche Niederlagen in Oldenburg

[24.11.2013] Mit zwei vermeidbaren Niederlagen im Gepäck kehren die Nusse Rams von ihren Auswärtsauftritten zurück. In Oldenburg unterlagen die hiesigen Rollstuhlbasketballer am 6. Spieltags der Regionalliga der RSG Langenhagen 54:59 (8:12, 29:28, 43:42) und dem gastgebenden RSC mit 37:58 (10:20, 20:31, 45:30).

Damit stehen bei den Widdern bereits fünf Niederlagen (bei drei Siegen) in der Tabelle zu Buche, und der Klassenerhalt ist wieder in Gefahr geraten. In Nusse wird man daher in den kommenden Wochen die Ergebnisse der Konkurrenten genau beobachten. Eingreifen kann das Team in die Geschehnisse nicht, da die Rams bis Anfang Februar spielfrei sind. „Mit dieser Spielplangestaltung waren wir von Anfang an nicht einverstanden“, ärgert sich Trainer Bernd Eickemeyer, der seine Befürchtungen jetzt bestätigt sieht. Denn bedingt durch personelle Ausfälle und einige unglückliche Niederlagen in den letzten vier Wochen, in denen acht Ligaspiele absolviert wurden, ist seine Mannschaft in diese Situation geraten.

Unglücklich verlief denn auch die Schlussphase der Partie gegen die RSG Langenhagen. Nach verschlafenem Start gaben die Widder das erste Viertel knapp an die Niedersachsen ab, drehten das Spiel aber in den zweiten zehn Minuten zu ihren Gunsten. Nach dem Seitenwechsel dann schlug die große Stunde von RSG-Routinier Markus Zeiske, der insgesamt  24 Punkte erzielte. Der Langenhagener traf aus allen Lagen und konnte vom jungen Nusser Team nie kontrolliert werden. Zudem hatten die Rams, die nur mit fünf Spielern angereist waren, keine Wechseloptionen, was sich in den Schlussminuten rächte. Für Nusse spielten Jan Wienk (26, davon 1 Dreier), Lasse Eickemeyer (14), Timo Nabil (12), Patrick Gädicke (2) und Nadine Bollgehn.

Die nicht vorhandenen Bankoptionen machten auch eine erfolgreiche Gegenwehr in der darauf folgenden Partie gegen Gastgeber RSC Oldenburg unmöglich. Mutig starteten die Nusser mit einer offensiven Verteidigungsvariante in die Begegnung. Doch Oldenburg brach diese Taktik durch geschicktes Blockspiel immer wieder auf und kam zu leichten Punkten. Coach Eickemeyer reagierte, doch alle taktischen Korrekturen sollten nicht fruchten, so dass die Gastgeber ihren Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf elf Zähler ausbauten.

Das bis hierhin immer wieder erfolglose Anrennen hatte bald die letzten Reserven aufgebraucht, so dass die Gegenwehr der Rams in den verbleibenden Spielabschnitten immer weiter schwand. „Wir mussten es geschehen lassen“, ärgerte sich der Coach anschließend, der sich als letzte Option noch selbst einwechselte. Die Punkte erzielten L. Eickemeyer (12), Gädicke (9), Nabil und Wienk (je 8). (ANS)                                     

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Rams revanchieren sich gegen den HSV

„Was für ein Teamgeist“, freute sich Rams-Coach Bernd Eickemeyer nach den Partien des 5. Spieltags der Rollstuhlbasketball-Regionalliga. In Meppen kämpfte seine mental gegenwärtig schwer angeschlagene Mannschaft erst die Zweite vom Hamburger SV 75:67 (20:17, 36:32, 56:50) nieder und verlor auch bei der darauf folgenden 29:100-Klatsche gegen die „Emsland Rolli Baskets“ nicht die Fassung. In der Tabelle rutschen die Rams dennoch um einen Platz auf Rang vier ab.

Die Widder hatten von der ersten Minute an keine Chance gegen sehr diszipliniert aufspielenden Emsländer, die nie nachließen und offenbar unbedingt dreistellig gewinnen wollten. „Wenn es denn schön macht“, kommentierte Ersatz-Kapitän Jan Wienk die Demütigung nach Spielschluss und tröstete sich und seine Kollegen: „Wir hatten ja schon nach der ersten Partie unser Tagessoll übererfüllt.“

Schließlich reisten die lauenburgischen Rollstuhlbasketballer ohne drei Stammkräfte an die niederländische Grenze und wollten sich nur „teuer verkaufen“. Arjen Teetzmann (Beruf), Lasse Eickemeyer (Geburtstag) und Andreas Rohde (Verletzung) blieben daheim. „Besonders gegen die Gastgeber fehlten uns daher etliche Otionen“, analysierte Coach Eickemeyer. So gab er allen Spielern recht frühzeitig Einsatzzeiten. Für die Rams spielten Timo Nabil (9), Corin Depping (8), Jan Wienk (5), Patrick Gädicke (4), Bernd Eickemeyer (3), Nadine Bollgehn, Fredericke Bergmann und Denny Ertel.

Sehr viel besser lief es zuvor gegen Hamburgs Zweite. Vergangenes Wochenende noch unterlagen die Rams dem HSV etwas unglücklich 65:66. Diesmal waren die Widder von Beginn an hoch konzentriert. Zudem hatte Jan Wienk vom Start weg einem unglaublichen Lauf: Der Pointguard glänzte mit einer Feldkorb-Quote von über 70 Prozent und erzielte allein im ersten Abschnitt 13 Punkte. Doch Wienk gewann dieses Duell nicht allein. „Es waren besonders unsere beiden jungen Center, die uns die erfolgreiche Revanche ermöglicht haben“, lobte der Trainer Patrick Gädicke und Corin Depping. Beide hätten erstmals den Nachweis ihrer Regionalligatauglichkeit erbracht, so Eickemeyer weiter.  

Die Hamburg-Partie wurde von beiden Teams offen bis in die Schlussminute geführt. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. „Ich hatte schon die Bilder der Schlussphase des Hinspiels vor Augen“, gab der Coach zu. Doch dieses Mal zeigten die Nusser keine Nerven und und hatten zudem in der Schlussphase einen eiskalt agierenden Timo Nabil (Foto oben). So wurden die hart erkämpften Punkte schließlich verdient eingefahren und die Revanche glückte. Für Nusse trafen Wienk (28), Nabil (26), Gädicke (10), Depping (9) und Bollgehn (2).

Am kommenden Sonnabend reisen die Rams ins niedersächsische Oldenburg. Um 13 Uhr geben die bislang noch spielfreien Langenhagener gegen die Widder ihre Visistenkarte ab. Danach wartet der noch sieglose Gastgeber RSC Oldenburg auf die Nusser. Ausgegebenes Ziel ist es, erneut zwei Punkte mit zu nehmen. Coach Eickemeyer meint: „Dann müssten wir unseren Platz im Tabellenmittelfeld wohl sicher haben.“ (ANS)


Erwartungen zurückgeschraubt

[10.11.2013] Bereits am kommenden Sonnabend warten die nächsten schweren Aufgaben auf die Widder: In Meppen treffen die Rams zum Rückspiel erneut auf den HSV (13 Uhr). Danach steht das Hinspiel gegen Zweitligaabsteiger „Emsland Rolli Basket“ auf dem Spielplan (15 Uhr). Trainer Eickemeyer hat ob der gegenwärtigen Personalsituation seine Erwartungen heruntergeschraubt: „Wir hoffen in Meppen mitspielen zu können. Mehr darf man wohl nicht erwarten.“ (ANS)

Wird für Wochen ausfallen: Rams-Kapitän Andy Rohde verletzte sich in Flensburg schwer am Finger (s. unten) und kann seinem Team nicht helfen (Foto: BH)

 


Rams erlebten gebrauchten Tag an der Förde

In Flensburg setzte es zwei bittere Niederlagen – Kapitän Rohde schwer verletzt

[09.11.2013] Einen schweren Rückschlag mussten die Nusse Rams in Flensburg hinnehmen. Im Spitzenspiel der Regionalliga steckten die Rollstuhlbasketballer aus dem Lauenburgischen gegen die Zweite vom Hamburger SV eine unglückliche 65:66-Niederlage (10:12, 33:30, 45:48) ein. Davon noch sichtlich angeschlagen, unterlagen die Widder anschließend Gastgeber SV Adelby klar 38:69 (10:16, 18:30, 30:45) und verloren in dieser Partie durch eine schwere Verletzung auch noch Kapitän Andreas Rohde.

Der 45-jährige Möllner klemmte sich eine Fingerkuppe zwischen zwei Rollstühlen ein und musste noch während der Partie mit einer klaffenden Wunde im Flensburger Krankenhaus erstversorgt werden. Über die schwere der Verletzung besteht heute noch Unklarheit. Sicher ist nur, dass der Kapitän in den nächsten Wochen ausfallen wird. „Das war ein Schock für uns alle an einem insgesamt gebrauchten Tag“, stellte Rams-Coach Bernd Eickemeyer sichtlich frustriert nach den beiden Begegnungen fest.

Dabei hatte es gegen die bislang ebenfalls ungeschlagenen Hamburger gar nicht schlecht begonnen. Die Nusser behaupteten sich in einem ausgeglichenen Duell und hielten bei ständig wechselnder  Führung immer Zugriff auf die Partie. Als sich das Spiel im vierten Viertel der Entscheidung näherte, trug Fortuna jedoch die Raute auf der Brust. In einer undurchsichtigen Situation wurde zudem gegen Kapitän Rohde ein disqualifizierendes Foul gegeben. „Die Strafe war unnötig hart und meiner Meinung nach der Situation nicht angemessen“, ärgerte sich Trainer Eickemeyer. Allerdings sei dieser Pfiff nicht der Grund für die Niederlage, stellt der Coach klar. Für Nusse spielten Jan Wienk (20), Lasse Eickemeyer (14), Timo Nabil (12), Arjen Teetzmann (9), Nadine Bollgehn und Bernd Eickemeyer.

Gegen die Gastgeber vom SV Adelby sollte es dann noch dicker kommen an diesem Tag: Die Rams, die nur sechs Tage zuvor den Aufsteiger noch klar 67:46 bezwingen konnten, kamen diesmal überhaupt nicht ins Spiel. Über 14:4 (6.) und 28:14 (17.) zog der SVA unaufhaltsam davon. „Während bei Adelby alles hineinfiel, konnten wir auch aus besten Positionen nicht punkten“, resümiert Eickemeyer. Als dann auch noch die Verletzung des Kapitäns (18.) dazu kam, war aller Widerstand der Rams gebrochen. Die Nusser Punkte erzielten Nabil (8), L. Eickemeyer, Patrick Gädicke, Teetzmann und Wienk (je 6), Corin Depping (4) und Rohde (2). (ANS


SoVD übergibt Spendenscheck

[05.11.2013] Die Überraschung war gelungen: Unmittelbar vor dem ersten Saisonspiel überreichten Astrid Kosiolek (Mitte) und ihre Tochter Isabell eine Spende in Höhe von 1500 Euro. Diese Rekord verdächtige Summe wurde im vergangenen Jahr von den Mitgliedern des hiesigen Kreisverbands vom Sozialverband Deutschland (SoVD) für diesen Zweck gesammelt.

Die Unterstützung durch den SoVD hat schon bald Tradition: Bereits im vierten Jahr profitiert die Rehasport-Sparte des TSV Nusse von der Spendenbereitschaft der SoVD-Mitglieder und dem Engagement von Astrid und Isabell Kosiolek. "Wir sind froh und dankbar für diese Unterstützung", freute sich denn auch Trainer Bernd Eickemeyer, der zusammen mit Patrick Gädicke (im Bild mit Scheck) den Betrag entgegen nahm. Erstmals müssen die Nusse Rams das Geld nicht allein zur Deckung der laufenden Kosten benutzen, sondern planen die Anschaffung eines - wenn auch gebrauchten - Sportgeräts für Nachwuchs-Centerspieler Gädicke. "Augenblicklich muss sich Patrick noch den Basketballrollstuhl mit Arjen Teetzmann teilen, ein auf Dauer unhaltbarer Zustand", beschreibt der Übungsleiter den gegenwärtigen Materialengpass in seiner Sportgruppe. (ANS)


Grund zum Jubeln hatten Spieler und Fans am Sonntag nach zwei gutklassigen Spielen beim Saisonauftakt der Rams in der Nusser Sporthalle.

Mit Blitzstart die Tabellenspitze gestürmt

Nusse fertigt erst Adelby ab und beißt sich anschließend gegen Stralsund durch

[05.11.2013] Spät starteten sie in die Saison, dafür aber um so effektiver: Die Nusse Rams starteten gut in die Regionalliga-Saison, gewannen deutlich gegen Flensburg-Adelby und Stralsund und sprinteten gleich mal an die Tabellenspitze. Doch schon am Sonnabend sind die Rollstuhlbasketballer aus dem Lauenburgischen erneut gefordert. In Flensburg sinnt der SV Adelby (15 Uhr) auf Revanche. Zuvor jedoch wartet die ebenfalls noch ungeschlagene Bundesligareserve vom Hamburger SV (13 Uhr) auf die Widder.

Nusse Rams – SV Adelby 67:46 (19:5, 38:17, 58:31) Der Start in die Auftaktpartie war ein Bilderbuch-Blitzstart. „Wir waren klar Herr im eigenen Haus und die staunenden Adelbyer fuhren brav neben- oder hinterher“, beschrieb Rams-Kapitän Andreas Rohde das erste, sehr einseitige Viertel, in dem besonders Arjen Teetzmann mit sicheren Abschlüssen glänzen konnte. Das Kräfteverhältnis sollte sich auch in der Folge nicht ändern. Allein dass im zweiten Durchgang auch der schnelle Timo Nabil Spaß an dieser Partie bekommen hatte und bis zum Seitenwechsel 12 Punkte zum 38:17-Halbzeitstand beisteuerte.

Der 24-jährige Hamburger bekam ob des klaren Ergebnisses in den beiden Schlussvierteln von Spielertrainer Rohde dann vielleicht mehr Pause, als ihm lieb war. Der Kapitän übernahm an diesem Tag das Coaching, da Trainer Bernd Eickemeyer nach der Spendenscheckübergabe privaten Verpflichtungen nachgehen musste. Doch Rohde erledigte seinen Job souverän und ließ im Schlussabschnitt überwiegend die Bankspieler auf dem Feld arbeiten. In dieser Phase nutzte einer seine Spielzeit besonders eindrucksvoll: Nachwuchscenter Patrick Gädicke machte viel Druck gegen die SVA-Zone und trug sich zudem in die Korbschützenliste ein. Für Nusse spielten: Nabil (21), Lasse Eickemeyer (13), Teetzmann (12), Gädicke (8), Jan Wienk (7), Nadine Bollgehn, Corin Depping, Rohde (je 2), Frederike Bergmann, Magnus Gläser und Denny Ertel.

Stralsund Pirates – Nusse Rams 45:67 (10:8, 23:20, 33:40) Lange Zeit spannend war dagegen die zweite Begegnung der Rams an diesem Tag. Die Stralsunder, die sich zuvor knapp hatten gegen Adelby durchsetzen können, spielten sehr routiniert gegen erstaunlich nervöse Nusser auf. Allein im ersten Viertel konnten die Rams bei sieben Versuchen keinen einzigen Freiwurfpunkt erzielen. Diese miese Quote besserte auch im zweiten Viertel nicht wesentlich. Dafür aber sorgten die Rams mit viel Einsatzwillen dafür, dass die Hansestädter nicht davon ziehen konnten.

In der Halbzeitpause dann muss wohl Miraculix den Hausherren einen Zaubertrank verabreicht haben. Denn die Nusser kamen wie aufgedreht aus der Kabine und drehten die Partie binnen der ersten fünf Minuten durch einen 10:0-Lauf, an dem erneut Timo Nabil wesentlichen Anteil hatte. Diese Führung geriet bis zur Schlusssirene nicht in Gefahr. Und dass auch dann nicht, als die immer müder werdenden „Piraten“ das schnelle Offensivspiel der Nusser immer wieder nur durch Fouls stoppen konnten. In dieser Partie verteilte sich das Scoring der Rams hauptsächlich auf Rohde (15), Teetzmann, Nabil (je 14) und Wienk (13). Die übrigen Zähler steuerten L. Eickemeyer (7) und Bollgehn (4) bei. (ANS)

Schwer bedrängt behielt Timo Nabil kühlen Kopf. Der 24-Jährige Hamburger erzielte in den beiden ersten Saisonpartien 35 Korbpunkte und wird immer mehr zum entscheidenden Faktor im Spiel der Nusse Rams. (Fotos: BH)


Spannung vor spätem Saisonauftakt am Sonntag

Nusses Rollstuhlbasketballer empfangen Aufsteiger Adelby und die Stralsunder Piraten

[30.10.2013] Der Saisonauftakt der Rollstuhlbasketball-Regionalliga fand bereits statt – und ohne Beteiligung der Nusse Rams. Die in der letzten Spielzeit viertplatzierten lauenburgischen Korbjäger steigen erst am Sonntag (03.10.) mit zwei Heimspielen ins Geschehen ein. Um 11 Uhr wird Aufsteiger SV Adelby die Nusser fordern, um 15 Uhr dann sagen die Rams in der Nusser Schulsporthalle den Stralsunder Piraten den Kampf an.

Bereits die erste Saisonpartie wird eine echte Herausforderung werden. Denn der Aufsteiger von der dänischen Grenze wusste vor zwei Wochen die Konkurrenz zu schocken, als Adelby den Stralsundern und Oldenburgern deutliche Niederlagen beibrachte. Da werden sich die Nusse Rams nicht damit in Sicherheit wiegen dürfen, dass sie den SVA in der Vorbereitung schon in dezimierter Formation haben bezwingen können. Diese Konstellation verspricht bereits in der ersten Partie einiges an Spannung.

Und auch wenn die Stralsund „Pirates“ erstaunlich schwach in die Saison 2013/14 gestartet sind, dürften die Mecklenburger in der 15-Uhr-Partie kein Partyhappen für die Rams werden. Stralsund kommt mit drei Niederlagen im Gepäck schwer angeschlagen aus den bisherigen vier Spielen nach Nusse und dürften deswegen besonders motiviert sein.

Bei den lauenburgischen Rollis hat sich personell gegenüber der Vorsaison wenig verändert. Einziger Neuzugang in der Ligamannschaft ist die 16-jährige Frederike Bergmann, die aus dem Jugendteam aufgerückt ist, um erste Erfahrungen in der Regionalliga zu sammeln. Ansonsten werden die Nusser wieder die Centerspieler Arjen Teetzmann, Lasse Eickemeyer, Patrick Gädicke und Corin Depping aufbieten. Die Langen werden unterstützt vom schnellen Timo Nabil, den Flügelspielern Nadine Bollgehn, Magnus Gläser und Denny Ertel sowie den beiden Aufbauspielern Jan Wienk und Andreas Rohde, der zugleich auch Teamkapitän ist.

Trainer des Nusser Teams bleibt Bernd Eickemeyer. Als Saisonziel hat sich die Mannschaft nach dem Klassenerhalt vergangene Saison in diesem Jahr eine bessere Platzierung als im Vorjahr (Platz 4) gesetzt. Der Coach allerdings bremst ein wenig die Euphorie. Denn bereits jetzt ist klar, dass er nicht an jedem Spieltag sein Team komplett haben wird. „Und verletzungsbedingte Ausfälle sind dabei auch noch nicht berücksichtigt“, so Eickemeyer weiter. (ANS)


Junior-Rams eiskalt beim Krimi gegen SG Dänemark

Junge Widder starten mit Sieg und Niederlage in die SH-Cup-Saison

[28.10.2013] Mit einem Sieg und einer Niederlage starteten die Junior-Rams in die SH-Cup-Saison. In Flensburg hatten die jungen Widder gegen eine gemischte dänische Mannschaft, die unter dem Namen SG Dänemark startet, in der Verlängerung mit 28:24 (11:8, 24:24) die Nase vorn. Die zweite Partie dieses Spieltags gegen Vorjahressieger Meldorf dagegen wurde knapp und etwas unglücklich 28:30 (15:14) verloren. 

Der Start in die Partie gegen die Dänen verlief etwas holprig und war geprägt von großer Nervosität. Erst Mitte der ersten Halbzeit fanden die jungen Rams besser ins Spiel und setzten sich leicht ab. Im zweiten Abschnitt wurden beide Mannschaften besser und das Spiel spannend: Die Führung wechselte in der Folge gleich vier Mal – am Ende der regulären 40 Minuten prangte ein 24:24-Remis an der Hallenanzeige. Die fünfminütige Verlängerung sollte die Zeit der 13-jährigen Janine Gädicke werden. Denn als die Dänen ihren Fokus in der Verteidigung auf die körperlich starken Nusser Jungs legten, verwandelte die zierliche Janine eiskalt beide sich ihr bietenden Korbwürfe, die letztlich den Sieg im Auftaktspiel bedeutete.

Gegen die routinierten Meldorfer dagegen sollte es am Ende nicht reichen. Die favorisierten Dithmarscher sahen sich allerdings über die vollen 40 Spielminuten starker Gegenwehr der Rams-Youngster ausgesetzt. Allein in der ersten Halbzeit wechselte die Führung gleich sechs Mal. Die knappe Pausenführung allerdings verspielten die Rams in den ersten beiden Minuten nach Wiederbeginn und konnten die bis auf sechs Zähler anwachsende Führung der Meldorfer nicht mehr aufholen. Um so respektabler waren die Schlussminuten, in denen die Junior-Rams den klaren Rückstand noch bis auf zwei Punkte verkürzten. In Flensburg spielten Patrick Gädicke (8/6), Corin Depping (3/9), Denny Ertel (5/5), Janine Gädicke (6/2), Vivien Saling, Maxi Bergmann, Fabienne Depping (je 2/2), Rike Bergmann, Leon Raupach und Nadine Bollgehn.

Der nächste Auftritt der jungen Widder im SH-Cup steht wegen eines spielfreien Wochenendes und einem verlegten Spieltag erst nach dem Jahreswechsel an. Am 8. Februar reist das Team nach Vejle (DK) und trifft dort auf die Gastgeber und auf den SV Adelby II. (ANS)


Nervenflattern am Ende der Saisonvorbereitung

Rams unterliegen Hamburg und Langenhagen im MC-Cup-Finale

[07.10.2013] Auf den „Pott“ müssen Nusses Rollstuhlbasketballer mindestens ein weiteres Jahr warten. Im Finalturnier der Meyra-Cup-Serie 2013 versagten den Rams die Nerven. Sie belegten am Ende in Hannover Rang fünf und müssen sich damit trösten, in der größten europäischen Breitensportveranstaltung wenigstens viel gelernt zu haben.

„Vielleicht ein Dämpfer zur rechten Zeit“, meint Trainer Bernd Eickemeyer. Vier Wochen vor dem ersten Saisonspiel führten taktische Undiszipliniertheiten und viel Abschlusspech zu vermeidbaren Niederlagen gegen die Ligakonkurrenten aus Hamburg und Langenhagen. "Manchmal läuft nichts zusammen. Doch gerade dann möchte ich mein Team kämpfen und mehr Meter fahren sehen, als normal“, ärgerte sich der Coach. Seine Spieler konnten in beiden Partien ihr Spiel nicht etablieren und steckten als Reaktion darauf frühzeitig auf.

Dabei hatte die Gruppenphase gut mit einem souveränen 33:13 (16:6)-Erfolg gegen den RSC Pforzheim begonnen. Doch schon die erste Halbzeit des zweiten Spiels gegen die RSG Langenhagen verlief desaströs: Die Rams standen unsortiert und luden dadurch den Gegner zu leichten Punkten ein. Offensiv wurden dazu ungewohnt viele leichte Fehler gemacht. Gepaart mit einer hohen Fehlwurfquote hatten die Rams keine Chance, die Partie noch zu drehen.

Auch gegen den zweiten Ligakonkurrenten aus Hamburg waren die Rams bei der ohne Chance (34:18). Diesmal jedoch lag es nicht an den eigenen Schwächen, sondern an starken Hanseaten, die taktisch diszipliniert ihr Programm abspulten und damit die Partie beherrschten. „Diese beiden Niederlagen waren wirklich bitter“, meinte auch Rams-Spielführer Andreas Rohde am Ende des ersten Turniertages. Rehabilitiert haben sich die Rollstuhlbasketballer aus Nusse tags darauf, als sie die Bundesliga-Reserve von Hannover United locker 53:29 (14:6, 14:6, 8:10) bezwangen. Für Nusse spielten Corin Depping, Patrick Gädicke, Lasse Eickemeyer, Timo Nabil, Andreas Rohde, Jan Wienk, Nadine Bollgehn, Denny Ertel und Magnus Gläser.

Die Saisonvorbereitung endete mit einem deutlichen Dämpfer, doch bis zum ersten Pflichtspiel bleiben den Nussern noch vier Wochen Zeit. Zum Saisonauftakt in der Regionalliga Nord empfangen die Rams am 3. November Aufsteiger SV Adelby (11 Uhr) und die Stralsund Pirates (15 Uhr). Die Spiele werden wie gewohnt in der Schulsporthalle Nusse (Poggenseer Str. 11) ausgetragen. (ANS)


Meyra-Cup-Finale in Hannover: Rams wollen den "Pott" in den Norden holen

[03.10.2013] Nur sieben Wochen nach dem etwas überraschenden Gewinn des Vorrundenturniers in Rostock treten die Nusse Rams heute und morgen beim Meyra-Cup-Finale in Hannover an.

„Wir wollen den Pott in den Norden holen“, so die klare Ansage beim Abschlusstraining am Donnerstag. Dafür jedoch müssen die Nusser erst einmal die Gruppenphase gegen die BG Baskets Hamburg (ehemals HSV), die RSG Langenhagen und den RSC Pforzheim überstehen. Gespielt wird das Finale der größten deutschen Turnierserie in der Akademie des Sports, direkt neben dem Fußballstadion von Hannover 96 am Maschsee. (ANS)

Foto: Meyra   
 


Rams gewinnen Blitzturnier in Krusau

[08.09.2013] Nusses Rollstuhlbasketballer sind noch immer am Anfang der Vorbereitungsphase auf die kommende Regionalligasaison. Und doch scheint das Team bereits gut in Schuss zu sein. Beim Blitzturnier des Dänischen Verbands, dass am Wochenende in Krusau ausgetragen wurde glänzte ein Rumpfteam der Rams gegen Aufsteiger SV Adelby und gegen die dänische Nationalmannschaft.

Nusse Rams – Dänemark 47:46 (12:11, 24:21, 35:31): Sechs Spieler aus Nusse trotzten der neu formierten Nationalmannschaft Dänemarks einen knappen Sieg ab. In dieser Partie unterstrich besonders Andreas Rohde seine Stärken. Der Möllner war mit 23 Korbpunkten, die er überwiegend im Stile eines „go-to-guys“ erzielte, bester Mann auf dem Platz. Doch die Partie gegen physisch starke Dänen wäre ohne eine geschlossene und entschlossene Mannschaftsleistung nicht möglich gewesen. In dieser Partie überstand Nachwuchs-Center Corin Depping seine Feuertaufe. „Corin musste unter dem Korb der Dänen einiges einstecken, hat das aber bravourös gemeistert“, lobte nach der Partie Teamkapitän Rohde den 16-Jährigen.

SV Adelby – Nusse Rams 31:53 (4:15, 14:26, 21:34): Zwei Stunden zuvor trafen die beiden Regionalligisten aus Flensburg und Nusse aufeinander. Beide Teams spielten nur mit einem Center, was die Spielweise beeinflusste und die taktischen Möglichkeiten auf beiden Seiten einschränkte. Die Mannschaft von Spielertrainer Bernd Eickemeyer startete furios und wies den Liganeuling durch eine aggressive Verteidigungsstrategie bereits früh in die Schranken. Die Weichen auf Sieg gestellt, spielten die Nusser in der Folge befreit auf. Unter dem Korb der Flensburger agierte Corin Depping phasenweise sehr abgeklärt und konnte von den Fördestädtern kaum kontrolliert werden. Der Youngster erzielte in dieser Partie erstaunliche 19 Punkte und krönte damit seine starke Leistung. Für Nusse waren zudem Timo Nabil, Nadine Bollgehn, Magnus Gläser und Bernd Eickemeyer aktiv. (ANS)


Gelungener Auftakt in die Saisonvorbereitung

Nusse gewinnt Vorrrunde des Meyra-Cup in Rostock gegen starke Konkurrenz

Danke an Meyra für das hübsche Foto aus Rostock (Foto: Meyra)

[18.08.2013] Erstmals gewinnen die Nusse Rams die Vorrunde der alljährlichen Meyra-Cup Turnierserie. Im dritten Anlauf setzt sich der Regionalligist aus dem Lauenburgischen in Rostock gegen starke Konkurrenz durch und qualifiziert sich damit für das am 5./6. Oktober in Hannover stattfindende Bundesfinale.

Im Rostocker Finale standen sich mit den Stralsund Pirates und den Rams zwei Regionalligisten gegenüber, die bereits im ersten Spiel des Tages ihre Kräfte miteinander gemessen hatten. Gegenüber der Auftaktpartie, in der Nusse eine unglückliche 19:21-Niederlage hatte hinnehmen müssen, hatte das Team von Trainer Bernd Eickemeyer im Endspiel den längeren Atem. Mitte der ersten Halbzeit brachten sich die Nusser erstmals in Front und bauten diese Führung bis zur Schlusssirene sogar auf 39:25 aus. „Dieses Leistungsvermögen war nicht unbedingt zu erwarten, da wir erst zwei Trainingswochen hinter uns gebracht haben“, freute sich der Coach über diesen Erfolg.

Im Laufe des Turnieres wurden die Greifswald Wikinger relativ locker mit 31:14 bezwungen und im Überkreuzspiel setzten sich die Rams in einer hart umkämpften Begegnung gegen die „Pfeffersport Devils“ Berlin mit 39:33 durch. Der Ost-Regionalligist bestach durch unbändigen Kampfgeist und verlangte den Nussern alles ab. Teamkapitän Andy Rohde ist sich sicher: „Die Berlin-Partie haben wir mit dem Kopf gewonnen.“ Damit spielt er auf die große Homogenität und den Teamgeist der Rams an. Ohne die 16 Korbpunkte des Möllners, der Topscorer dieser Partie war, wäre dieser Sieg allerdings nicht möglich gewesen.

Trotz der guten Frühform der Mannschaft wollte sich jetzt noch keiner der Teamverantwortlichen zu einer Prognose für die kommende Saison oder den Zielen der Rams äußern. Nächste Aufgabe in der Vorbereitung ist ein Blitzturnier in Krusau bei Flensburg in drei Wochen. Dort treffen die Rams auf Aufsteiger SV Adelby und die dänische Junioren-Nationalmannschaft. (ANS)


Rams mischen erneut vorne mit

Nusses Rollstuhlbasketballer unterliegen in Julianadorp allein den Arrows aus Rotterdam

[04.06.2013] Nur vier Wochen nach dem 2. Platz im dänischen Vejle, schlugen sich die Rollstuhlbasketballer vom TSV Nusse jetzt auch im niederländischen Julianadorp hervorragend. Der deutsche Drittligist unterlag allein dem Vizemeister, den Arrows aus Rotterdam, und belegte erneut Rang zwei in einem internationalen Einladungsturnier.

„Mich hat am meisten die Abgezocktheit meines Teams beeindruckt“, freute sich Trainer Bernd Eickemeyer. Die Rams drehten gleich zwei Turnierspiele. Gegen VIOS Alkmaar (27:20) und RBVM Middelburg (20:15) verschliefen die Nusser die ersten Minuten und kamen erst durch kräftezährendes Pressing besser ins Spiel. Antilope Utrecht (27:15) und WSV Apeldoorn dagegen waren von Beginn an chancenlos gegen die disziplinierte und konsequente Spielweise der Nusser.

Das Team der Rams musste in Holland auf Center Arjen Teetzmann und Kapitän Andreas Rohde verzichten. Teetzmann wurde jedoch gut von Michael Glanemann, einem ehemaligen Bundesligaspieler aus Osnabrück, vertreten. Für Nusse spielten Lasse Eickemeyer, Corin Depping, Patrick Gädicke, Timo Nabil, Jan Wienk, Nadine Bollgehn, Magnus Gläser und Denny Ertel. (ANS)


Ländervergleich geht klar an Deutschland

Rollstuhlbasketball-Turnier in Vejle: Nusses Teams belegen jeweils zweite Plätze

[24.04.2013] Unmittelbar nach Saisonende folgten die Nusse Rams der Einladung nach Vejle. Beim Premierenturnier der Rolling Devils starteten sowohl das Regionalligateam der Nusser als auch der Rollstuhlbasketball-Nachwuchs in unterschiedlichen Leistungsklassen. Beide Mannschaften hielten sich gegen teils starke Konkurrenz wacker und belegten jeweils zweite Plätze.

Das Ligateam trat ohne Aufbauspieler Andreas Rohde und Center Arjen Teetzmann in der dänischen Ostseestadt an und traf zu Beginn der Veranstaltung auf Odense. Die Korbjäger von der Insel Fünen hielten lange gut dagegen und unterlagen den Rams erst am Ende knapp mit 17:20. Bereits zum zweiten Duell rollte der dänische Meister der letzten sechs Jahre aufs Parkett. Die Rams um Ersatzspielführer Jan Wienk zeigten sich von der Reputation des Gegners jedoch unbeeindruckt und siegten souverän 21:15.

Nachdem auch die Rollis aus Esbjerg mit 22:10 abgefertigt waren, kam es in der letzten Partie gegen Regionalliga-Aufsteiger SV Adelby zu einem echten Finale, denn die Flensburger waren bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls unbesiegt. Nach schleppenden Beginn auf beiden Seiten waren es die beiden Flensburger Center, die von Minute zu Minute besser ins Spiel kamen. Nusses Defensive wackelte ein ums andere Mal und unter dem gegnerischen Korb versagten die Nerven. So ging der Sieg verdientermaßen 21:14 an Adelby.

Spannender ging es dagegen in der unteren Leistungsklasse zu. Nach einem klaren 17:8-Erfolg gegen SH-Cup-Konkurrent Rolling Devils Vejle hatten die Junior-Rams gegen Adelby Fortuna zur Freundin. Denny Ertel (Foto oben) gelang ein „buzzer-beater“: Zwei Sekunden vor der Schlusssirene traf sein Distanzwurf zum 7:6-Endstand. Auch in dieser Leistungsklasse war die letzte Begegnung der jungen Nusser mit den Aalborg Baskets ein Endspiel, da beide Teams nur Siege auf ihren Konten hatten. Diesmal jedoch war die Glücksgöttin wohl gerade austreten. Denn Nusse hatte in der letzten Minute beim Stand von 9:10 gleich drei gute Wurfchancen, die jedoch alle das Ziel nicht trafen.

Zum Turnierende trat die (fast vollständige) Nationalmannschaft Dänemarks gegen eine Auswahl von je sechs Spieler aus Adelby und Nusse an. Diese Begegnung bildete den würdigen Abschluss einer toll organisierten Veranstaltung. Allerdings hatten auch jetzt wieder die Deutschen die Nase vorn. Das „Nationalteam“ aus Flensburg/Nusse siegte durch eine starke zweite Halbzeit verdient 36:23. (ANS)


Junior-Rams beenden Premieren-Saison mit Platz zwei

Emotionale Berg- und Talfahrt der Nusser fand in Flensburg ein glückliches Ende

[14.04.2013] Grund zum Jubeln hatten die Junior-Rams gleich zwei Mal am vergangenen Wochenende. Zum einen wurde das Rückspiel gegen die Rolling Devils aus Vejle (DK) gewonnen, zum anderen belegt das Nachwuchsteam der Nusse Rams in der Abschlusstabelle ihrer ersten Saison im Schleswig-Holstein-Cup Rang zwei. Und doch war auch an diesem Spieltag beim Nusser Rollstuhlbasketballnachwuchs nicht alles Gold, was glänzte.

Junior-Rams – Kieler Wheeler II 41:44 (23:16; 37:37): In der Verlängerung sollte den jungen Rollstuhlbasketballern aus Nusse die Puste ausgehen. Gut in die Partie gestartet waren die Nusser, die sich angeführt von einem gut aufgelegten Patrick Gädicke (17) zum Ende der ersten Spielhälfte mit sieben Punkten absetzen konnten. Der zweite Abschnitt verlief zunächst ausgeglichen, allerdings kamen die Kieler immer besser ins Spiel und erzwangen durch einen erfolgreichen Dreipunkt-Wurf unmittelbar vor dem Ende gar die Verlängerung. Bei den jungen Rams lagen jetzt die Nerven blank. Zudem schwächte Corin Depping (16) sein Team entscheidend durch eine verbale Entgleisung, die für ihn den Spielausschluss bedeutete und den jungen Widdern eine letztlich unnötige Niederlage bescherte.

Rolling Devils Vejle – Junior Rams 38:45 (16:14): Das gesamte Team war zurecht besorgt um den emotionalen Zustand ihres Führungsspielers nach dem deprimierenden Ende der ersten Begegnung. Doch der 16-jährige Corin konnte den Frust aus der Kiel-Partie ablegen und avancierte an der Seite vom 14-jährigen Patrick Gädicke zum entscheidenden Faktor für die gelungene Revanche gegen die Dänen. Zusammen erzielten die beiden Centerspieler 36 Korbpunkte, wobei sie stark von ihren Nebenspielern Janine Gädicke (4), Vivien Depping und Rike Bergmann (je 2) profitierten. Die herausragende Mannschaftsleitung komplettierten Spielertrainer Bernd Eickemeyer (3), Josephine Thiede, Maximilian Bergmann, Tamara Reimers und Fabienne Depping. (ANS)


Corin Depping schießt Junior-Rams auf Rang zwei

[24.03.2013] Durch zwei weitere Siege schnellte das SH-Cup-Team der Rams von Rang fünf der Tabelle auf den zweiten Platz vor. In eigener Halle bezwangen Nusses Rollstuhlbasketball-Junioren die Kieler Wheeler 30:25 (16:19) und ließen wenig später dem SV Adelby beim 32:19 (10:9) keine Chance. In beiden Partien spielte Nusses Jungcenter Corin Depping eine zentrale Rolle.

Gegen die Landeshauptstädter entwickelte sich ein interessantes Spiel in den ersten 20 Spielminuten. Mit viel Tempo ging es auf und ab, wobei sich kein Kontrahent entscheidend absetzen konnte. Nach dem Seitenwechsel dann verflachte die Partie zunächst. Erst ein Weckruf von Trainerassistent Denny Ertel, der sein junges Team zu offensiverer Verteidigung anstachelte, brachte sechs Minuten vor dem Ende die Vorentscheidung: Nusses Junioren legten einen 10:0-Lauf hin und feierten so ihren zweiten Erfolg in der Einsteigerliga. Bester Scorer für die Junior-Rams in dieser Partie war Corin Depping, der 20 Punkte erzielte.

Foto: Auch Christina Bähre (re.) konnte an diesem Tag Jungcenter Corin Depping nicht bremsen.

Die zweite Begegnung des Tages mit den Flensburger Vorstädtern verlief im ersten Spielabschnitt noch ausgeglichen. Auf beiden Seiten fanden jedoch nur wenige Würfe ihr Ziel. Unmittelbar vor der Schlusssirene stellte Aufbauspielerin Rebecca Lieb den Anschluss (9:10) für die Gäste her.

Mit Start in den zweiten Durchgang jedoch drehte Centerspieler Corin Depping (24) richtig auf. 14 Punkte von ihm prägten den 16:4-Lauf der Gastgeber, der binnen zehn Minuten die Entscheidung brachte. Für Nusse spielten in beiden Partien Malte Hüttmann (4/2), Magnus Gläser (2/0), Denny Ertel, Axel Müller (2/2), Rike Bergmann (0/2), Tamara Reimers, Maximilian Bergmann (0/2), Leon Raupach, Vivien Depping, Janine Gädicke und Fabienne Depping.

Am 13. April treffen die Junioir-Rams in Adelby beim Saisonfinale erneut auf die Kieler sowie auf den dänischen Vertreter aus Vejle. Gegen die jungen Dänen haben die Nusser noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen und hoffen diese noch begleichen zu können. (ANS)

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Nachwuchsteam vor Heimpremiere

[21.03.2013] Nusses Junior-Rams stehen vor ihrem Heimdebüt. Im Schleswig-Holstein-Cup treffen die jungen Rollstuhlbasketballer um 11 Uhr auf die Kieler Wheeler und um 13.30 Uhr auf den SV Adelby. Die Nervosität im Vorfeld ist groß, da sich das Team unbedingt mit zwei Siegen vom augenblicklich letzten Tabellenplatz verabschieden möchte. (ANS)


Dezimierte Rams-Mannschaft ärgert sich über Niederlagen zum Saisonabschluss

Aufsteiger Nusse beendet die Herausforderung mit Rang vier

[11.03.2013] Es war diesmal ein schwerer Weg für Nusses Rollstuhlbasketballer: Ohne sieben Leistungsträger reiste das Regionalligateam zum letzten Spieltag der Saison nach Achim, um sich dort gegen die „Lions“ 48:94 (14:30, 26:48, 38:70) und gegen Meister RSG Langenhagen 41:82 (10:21, 21:47, 30:52) die erwarteten Niederlagen abzuholen. Doch schwerer als der Hinweg war die Heimreise der Rams, die sich über vier Stunden auf vereisten Straßen durch den Schneesturm hinzog.

„Das war ein Tag, da konnte man den Spaß am Sport verlieren“, ärgerte sich Bernd Eickemeyer noch am Tag danach und bezog sich dabei nicht nur auf die Niederlagen und die entnervende Heimreise. Mehr noch ärgerte sich der 49-jährige Spielertrainer über das Verhalten der Gastgeber: In der vorletzten Saisonpartie sei es für beide Mannschaften nur um die Goldene Ananas gegangen, trotzdem habe Achim die Rams 40 Minuten lang gnadenlos an die Wand gespielt. „Es hatte den Anschein, als wollten sie uns demütigen und unbedingt einen Hunderter machen.“ Timo Nabil (23), Jan Wienk (11), Patrick Gädicke (10), Corin Depping, Eickemeyer (je 2) und Denny Ertel konnten zumindest dieses Ziel vereiteln.

Nur 30 Minuten danach wartete Meister und Zweitliga-Aufsteiger Langenhagen auf die moralisch nun sehr angeschlagenen Rams. Die in dieser Saison immer noch ungeschlagenen Hannoveraner zeigten sich indes als faire Gewinner und spielten nur die ersten Minuten in stärkster Formation. So konnte auch Nusse phasenweise noch einmal guten Basketball zeigen. Wie schon in der ersten Partie glänzte Timo Nabil (20). „Ganz besonders stolz bin ich auf Corin Depping (Foto oben) und Patrick Gädicke, die zwei mal 40 Minuten durchspielen mussten“, sagt Eickemeyer. Die beiden 16-Jährigen aus der eigenen Jugend rundeten mit dieser Energieleistung ihre erste Saison in der Regionalliga würdig ab. Für die weiteren Punkte in dieser Partie sorgten Wienk (8), Gädicke (5), Depping und Ertel (je 4).

Trotz dieses unrühmlichen Saisonabschlusses können die rollenden Korbjäger aus Nusse auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Als Aufsteiger wollte man die  Klasse halten und steht nun auf Rang vier der Abschlusstabelle. Spartenleiterin Nadine Bollgehn, die gegenwärtig eine berufliche Weiterbildung absolviert und daher in der Rückrunde nicht mehr spielen konnte, freut sich: „Das war mehr als zu erwarten war. Dieses Abschneiden macht Mut für die Zukunft.“ Zumindest über die nächste Spielzeit werden die Rams am kommenden Sonnabend auf ihrer jährlichen Spartensitzung beraten. (ANS) 


Junge Rollstuhlbasketballer aus Nusse feiern ihren ersten Sieg im SH-Cup

Nervenschwächen im Griff gehabt

[03.03.2013] Mit einem Sieg und einer Niederlage im Gepäck kehren die Junior-Rams aus Kiel heim. Nach drei erfolglosen Partien war es gegen den SV Adelby endlich so weit: Der Rollstuhlbasketball-Nachwuchs aus Nusse feierte seinen ersten Erfolg im Schleswig-Holstein-Cup.

SV Adelby – Nusse Rams 28:35 (10:18) – Nach schleppendem Beginn legten die Nusser Mitte des ersten Durchgangs den Grundstein für diesen Erfolg. Dabei konnte besonders Center Corin Depping mit sicherem Händchen unter dem Korb der Flensburger glänzen. Assistiert vom 16-jährigen Patrick Gädicke erzielte er sechs Punkte in Folge (12.) und brachte sein Team damit auf die Siegerstraße. Auch im zweiten Durchgang hielten diesmal die Nerven bei den jungen Rams, so dass das Trainergespann Eickemeyer/Ertel allen Spielern Einsatzzeiten geben konnte.

Nusse Rams – Meldorf 32:52 (9:22) – In der ersten Begegnung dieses Spieltags dagegen zeigten die jungen Widder ihr bekanntes Gesicht: Überhastete Abschlüsse und eine Verteidigung, die ihren Namen nicht verdiente. „Löcherig wie ein schweizer Käse“, beschreibt Trainer Ertel die Defensive bildlich. Und die routinierten Meldorfer nahmen diese Einladung dankend an. Ein 13-Punkte-Pausenrückstand war die logische Konsequenz. Eine deutliche Pausenansprache half zwar nicht, die Partie zu drehen, das Spiel wurde in der Folge jedoch ausgeglichener. Erste Spielerfahrung sammelten Tamara Reimers und Leon Raupach in der Landeshauptstadt. Für Nusse spielten außerdem Janine und Patrick Gädicke, Fabienne, Vivien und Corin Depping, Rike und Maximilian Bergmann, Denny Ertel und Bernd Eickemeyer.

Am Sonntag, 24. März, haben die Junior-Rams Heimrecht. In der Nusser Sporthalle empfängt das Team dann die Kieler Wheeler 2 (11 Uhr) und den SV Adelby (13.30 Uhr) zum Rückspiel. (ANS)


Niederlage im Spitzenspiel

Trotz klarem 41:71 gegen Tabellenführer Langenhagen hält Nusse Tabellenrang drei

[04.02.2013] Heiß her ging es in der Nusser Sporthalle, als die Rams Regionalliga-Spitzenreiter RSG Langenhagen zum Topspiel empfingen. Für den erhofften Coup reichen sollte es allerdings nicht. Nusses Rollstuhlbasketballer waren körperlich wie auch geistig überfordert und unterlagen am Ende ein wenig zu deutlich mit 41:71 (6:23, 20:31, 30:49). Dennoch bleiben die Rams die Überraschung der Liga: Der Aufsteiger hält nach 10 (von 16) gespielten Saisonbegegnungen weiter den dritten Tabellenrang.

Viel hatte sich das Team für diese Begegnung vorgenommen, das erneut vom Heimpublikum lautstark unterstützt wurde. Doch nach guten ersten Minuten kam der entscheidende Bruch bereits früh im Spiel. Langenhagen stellte auf eine Ganzfeldpresse um und nahm so den beiden Centerspielern Arjen Teetzmann und Lasse Eickemeyer die Gefährlichkeit. Die taktischen Gegenmaßnahmen der Rams waren nur bedingt erfolgreich. Dazu kam noch eine eklatante Abschlussschwäche, die den Gästen einen beeindruckenden 23:0-Lauf binnen nur acht Minuten ermöglichte.

Das war bereits die Vorentscheidung in dieser Begegnung. Doch die Rams wollten sich damit noch nicht abfinden und rappelten sich im zweiten Viertel noch einmal auf, gewannen diesen Spielabschnitt sogar mit 14:8 und witterten Morgenluft. Doch um dem Spiel noch einmal ihren Stempel aufzudrücken, fehlte am Ende die Kraft. „Wir sind diesmal an der Aufgabe gescheitert. Nächstes Mal werden wir zumindest besser scheitern“, verliert Rams-Coach Eickemeyer weder Humor noch Optimismus. Für Nusse spielten Andreas Rohde (15), Teetzmann, Timo Nabil (je 8), L. Eickemeyer, Jan Wienk (je 4), Corin Depping (2), Bernd Eickemeyer, Denny Ertel, Magnus Gläser, Jens Hüttmann und Patrick Gädicke.

Die fehlende Kraft in der Topbegegnung des 8. Spieltags der dritthöchsten deutschen Spielklasse erklärt sich auch mit der harten und vor allem unerwarteten Aufholjagd in der ersten Begegnung des Spieltages. Die Bundesligareserve des Hamburger SV forderte den Rams bereits einiges ab. Nusse startete gegen den HSV unglücklich und verschlafen, so dass der 9:14-Rückstand nach den ersten zehn Minuten keine Überraschung war. Als auch das zweite Viertel mit 11:15 an das Tabellenschlusslicht ging, läuteten auf der Bank der Nusser die Alarmglocken und Trainer Eickemeyer stellte taktisch um.

Mit offensiver Verteidigung und angeführt von einem nicht zu stoppenden Timo Nabil (17) drehten die Rams binnen fünf Minuten im dritten Abschnitt die Partie zu ihren Gunsten. Hamburg wollte sich aber noch nicht geschlagen geben und kam 12 Minuten vor dem Ende wieder auf zwei Zähler heran. Doch der Aufsteiger aus dem Lauenburgischen ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewann nach tollem Kampf verdient 61:52 gegen am Ende deprimierte Hanseaten. Für Nusse trafen Teetzmann, Rohde (je 16) und L. Eickemeyer (12).   (ANS)

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Logo der Möllner Stadt-Apotheke schmückt jetzt die Brust der Rams

Glücklich präsentieren Rams-Kapitän Andreas Rohde, Apotheker Bernd-Ulrich Flemmig und Fördervereinsvorstand Uwe Teetzmann (v. li.) das neue Heimtrikot der Nusser. Der Unternehmer aus Mölln engagiert sich bereits seit Jahren bei Vereinen und Organisationen der Region. "Dennoch ist es mir eine besondere Freude  die Rollstuhlbasketballer zu unterstützen", so Flemmig, der kurz zuvor die spannende Aufholjagd der Rams gegen den HSV verfolgt hatte.

Foto oben: Timo Nabil sorgt für viel Tempo. Auch wenn ihm gegen die RSG nicht alles gelang, macht er weiterhin Fortschritte und ist bereits zu einer wichtigen Stütze der Nusse Rams geworden. (Fotos: BH/DD)


Heiß auf den Spitzenreiter

Nusse empfängt Tabellenführer RSG Langenhagen zum letzten Heimspiel der Saison

[31.01.2013] Am Sonntag wird es wieder heiß in der Sporthalle Nusse: Während der Wetterbericht fallende Temperaturen voraussagt, wird das Thermometer um das Spielfeld herum vermutlich Rekordwerte anzeigen. Denn die heimstarken Rams empfangen um 15 Uhr die bislang ungeschlagenen Langenhagener zum Spitzenspiel.

Doch ehe das Duell mit den Hannoveranern steigt, treten die Rams gegen die Bundesligareserve des HSV an (11 Uhr). Die Hamburger erhielten bereits am ersten Spieltag einen 48:41-Dämpfer vom Aufsteigerteam aus Nusse. Zu einem zweiten Streich gegen die Hanseaten scheinen die Rams am Sonntag bereit, zumal Coach Eickemeyer wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.

"Wir spüren immer noch den Rückenwind aus dem Oldenburg-Spiel. Der Dämpfer vom vergangenen Sonnabend ist abgehakt", berichtet der Trainer. Sportlich scheint also alles angerichtet für weitere mitreißende Partien. Vorfreude herrscht im Team aber auch wegen des angekündigten Besuchs von Bernd-Ulrich Flemmig. Der Inhaber der Stadt-Apotheke in Mölln wird vor dem ersten Hochball die neuen, von ihm gesponserten Trikots an Nusses rollende Korbjäger übergeben. (ANS)


Debakel gegen Rostock

Ohne vier Stammkräfte war Nusse ohne Chance - Youngster nutzten die Gelegenheit

[27.01.13] Für Nusses Rollstuhlbasketballteam geht es in der Regionalliga nicht mehr nur um Siege und Punkte. Die Rams belegen augenblicklich Tabellenrang drei und haben als Aufsteiger bereits acht Partien vor Saisonende den Klassenerhalt sicher. Daher sind die jüngsten Niederlagen, 38:50 (4:16, 17:29, 28:34) gegen Gastgeber Achim Lions und 36:68 (10:15, 20:37, 25:61) gegen Nordic Bulldogs Rostock, zwar ärgerlich aber nicht schlimm.

Die „Widder“ mussten auf die beruflich verhinderten Arjen Teetzmann und Nadine Bollgehn sowie auf die von einer Viruserkrankung lahmgelegten Aufbauspieler Andreas Rohde und Jan Wienk verzichten. Aufgrund der personellen Situation lag der Fokus auf der Integration der jungen Centerspieler Corin Depping und Patrick Gädicke ins Team. „Ich habe ihnen gesagt, dass sie jetzt die Gelegenheit haben mir zu zeigen, was sie gelernt haben“, berichtet Eickemeyer. Und die beiden Youngster nutzten ihre Chance. „Es war schon schön anzusehen. Sie entwickeln sich kontinuierlich weiter“, freute sich der Rams-Coach.

Dass die Rams in Achim aber kaum eine reale Siegchance haben würden, war vor den Partien bereits klar. „Aber dass wir gegen Rostock gleich so untergehen, hatte ich nicht erwartet“, zeigte sich Trainer Bernd Eickemeyer enttäuscht. Über 15 Spielminuten einigermaßen ausgeglichen, nahm das Schicksal Mitte des zweiten Viertels seinen Lauf. Eickemeyer‘s  Mannschaft fehlte am Ende die Kraft, sich gegen das drohende Debakel zu stemmen. Für die Rams trafen Lasse Eickemeyer (16), Timo Nabil (14), Patrick Gädicke, Corin Depping und Bernd Eickemeyer (je 2).

Die Auftaktpartie gegen Gastgeber Achim verschliefen die Rams. Nach 0:10 (5.) und 4:16 (10.) fanden die Widder im zweiten Durchgang aber besser in die Partie. Im dritten Viertel blies das Rumpfteam aus Nusse gar zu einer furiosen Aufholjagd und kam bis auf zwei Punkte (7.) an die zusehends nervöser werdenden Achimer heran. In dieser Phase unterstrich Timo Nabil erneut seine Stärken. Mit 16 Punkten war der 23-jährige Hamburger zugleich bester Scorer in dieser Begegnung.  Für Nusse spielten außerdem Lasse Eickemeyer (12), Patrick Gädicke (4), Corin Depping, Jens Hüttmann (je 3), Denny Ertel und Magnus Gläser. (ANS)


Nusses neue Lust am Siegen

Entscheidung fiel erst in der Verlängerung: Rams gewinnen viertes Spiel in Folge

Ein Team ein Plan: Als Aufsteiger haben die "Widder" bereits jetzt mehr erreicht, als zuvor gedacht. Kommenden Sonnabend warten die "Löwen" aus Achim auf das Überraschungsteam der Regionalliga Nord. (Fotos: AN/BH)


[21.01.13] Nusses Rollstuhlbasketballer konnten erneut in der Regionalliga überzeugen und rücken mit zwei weiteren Siegen in eigener Halle auf Rang drei vor. Tabellenschlusslicht Rostock wurde beim 59:46 (10:13, 22:27, 47:33) erst im dritten Viertel niedergerungen. Doch das Beste kam zum Schluss: In einer packenden Partie setzte sich der Aufsteiger in der Verlängerung erneut gegen Verfolger RSC Oldenburg 58:57 (13:14, 25:27, 40:34, 49:49) durch.

Das auch das Rückspiel gegen die Niedersachsen erfolgreich verlief, hatte einen Grund: Die Lust der Rams-Akteure am Siegen. Trainer Bernd Eickemeyer war begeistert: „Es scheint, als habe das Team Blut geleckt“. Nach jetzt vier Siegen in Folge ist Selbstvertrauen im Team ausgebrochen. Und genau das sollte am Ende den Ausschlag geben. Denn in den entscheidenden Phasen des Spiels behielten die „Widder“ die Nerven und boten so ihrem begeisterten Publikum eine große Show: Timo Nabil machte durch ein erfolgreiches Dreipunktspiel in der letzten regulären Spielminute die Verlängerung erst möglich. Und in der Überzeit waren es die sechs Zähler vom erfahrenen Arjen Teetzmann, die schließlich den Sieg brachten.

Nach dem glücklichen Ende fehlte dem Team allerdings die Kraft zum Jubeln, so sehr ausgepumpt waren alle, körperlich wie emotional. Und doch waren allenthalben auch noch Stunden später stolz strahlende Gesichter zu sehen. Aus der geschlossenen Teamleistung stach Center Teetzmann als bester Scorer der Rams (29 Punkte) heraus, dabei verwandelte der lange Internist neun von elf Freiwürfen. Für die Nusser spielten Lasse Eickemeyer (11), Jan Wienk (6), Andreas Rohde, Nabil (je 5), Magnus Gläser (2), Corin Depping, Denny Ertel, Axel Müller, Jens Hüttmann und Patrick Gädicke.

Zuvor entledigten sich die Rams der Aufgabe gegen die Nordic Bulldogs aus Rostock eher glanzlos. Nach schleppendem Beginn lagen die Hausherren zur Halbzeit gar 22:27 zurück. Doch die Pause hatten die Rams-Spieler offenkundig besser genutzt als der Gegner. Denn mit einem starken dritten Spielabschnitt, der durch eine gnadenlos konsequente Zonenverteidigung 25:6 gewonnen wurde, konnte die Begegnung gedreht werden. Am Ende hätte der Sieg gar noch deutlicher ausfallen können, doch Eickemeyer nutzte die Gelegenheit, einigen Bankspielern noch den Einsatz zu ermöglichen. Für die Punkte gegen Rostock sorgten Teetzmann (18), Rohde (16), Wienk (13), L. Eickemeyer (10) und Nabil (2). (ANS)

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7. Spieltag: Rostock und Oldenburg kommen mit Ambitionen ins Herzogtum

Abstiegskampf in Nusse

[16.01.13] Schwere Aufgaben warten am Sonntag auf die rollenden Korbjäger aus Nusse. Die Rams (5.) empfangen um 11 Uhr die Nordic Bulldogs aus Rostock (8.) und um 15 Uhr den RSC Oldenburg (6.). Die Tabellenplatzierung vor dem Spieltag der Regionalliga Nord macht es deutlich: Am Sonntag fällt die Vorentscheidung im Kampf gegen den Abstieg.

Dabei haben die Gastgeber noch die besten Karten. Aber der eigentlich große Kader gibt krankheitsbedingt gegenwärtig nicht viel her. So steht der Einsatz von Jan Wienk ebenso auf der Kippe, wie die Teilnahme von Magnus Gläser, Jens Hüttmann, Axel Müller und Arjen Teetzmann. Dazu kommt noch, dass Nadine Bollgehn ihrem Team für den Rest der Saison berufsbedingt nicht zur Verfügung steht. „Wir müssen versuchen, aus dieser Situation das Beste zu machen“, meint Trainer Bernd Eickemeyer. (ANS)


 

Großzügige Spende des SoVD

[04.12.12] "Ja is' denn heut' scho' Weihnachten?" Astrid Kosiolek ist die Überraschung wirklich gelungen. Die Kreisvorsitzende des Sozialverbands Deutschland e.V. (SoVD) überreichte während des Spieltags in Nusse einen Scheck in Höhe von 1500 Euro an den Förderverein der Nusse Rams.

Das Geld wurde von den Mitgliedern des SoVD bei Veranstaltungen auf Kreisebene gesammelt und steht in voller Höhe der Förderung des Sportbetriebs bei den Rollstuhlbasketballern zur Verfügung. Der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Uwe Teetzmann (li.), bedankte sich für das große Engagement der Mitglieder des Verbands bei Astrid Kosiolek.

Uwe Teetzmann nutzte die Gelegenheit der Spendenübergabe, um für den "Förderverein Rollstuhlsport" die Werbetrommel zu rühren. Mitglied könne ein jeder werden, so Teetzmann. Und allein schon durch den geringen Mitgliedsbeitrag von jährlich 1 Euro würde man die Nusse Rams und deren teuere sportliche und soziale Arbeit unterstützen.

Mehr Informationen zum Förderverein gibt Uwe Teetzmann gern. 


Rams nehmen Oldenburg und Stralsund auf die Hörner

[04.12.12] Verwundert reiben sich die Zuschauer die Augen: Nusses Rollstuhlbasketballer führen nach dem ersten Viertel gegen den RSC Oldenburg 17:8. Am Ende prangt an der Ergebnisanzeige gar ein 53:33 für die Rams. Doch dieser Überraschungs-Coup sollte nicht der einzige an diesem 5. Spieltag der Regionalliga bleiben. Auch Stralsund musste mit leeren Händen die Heimreise antreten. Der Aufsteiger macht damit zwei Plätze in der Tabelle gut und freut sich jetzt über Rang fünf.

Nusse Rams – RSC Oldenburg 53:33 (17:8, 27:16, 43:20) – Zwei überragend gespielte Viertel bildeten die Grundlage für den Erfolg der Rams. Im ersten und besonders im dritten Viertel fanden die Gäste kein Mittel, die Rams-Defensive zu überwinden. Ein weiterer Grund für diesen Sieg findet sich in der deutlich homogeneren Offensive der lauenburgischen Korbjäger, in der die unermüdlichen Flügelspieler effektiv arbeiteten.  

Besonders das zuletzt kritisierte Rückraumspiel der Rams wurde druckvoll und variabel vorgetragen. „Wenn wir jetzt noch ein wenig Konstanz in unser Spiel bringen, habe ich keine Sorge die Klasse zu halten“, freute sich Rams-Coach Bernd Eickemeyer über den Auftritt seines Teams. Für die Nusser agierten und punkteten Arjen Teetzmann (16), Andreas Rohde (14), Lasse Eickemeyer (11), Jan Wienk, Corin Depping (je 4), Nadine Bollgehn, Timo Nabil (je 2), Patrick Gädicke, Axel Müller und Magnus Gläser.

Nusse Rams – Stralsund Pirates 72:60 (20:9, 33:27, 52:45) – Auch in die zweite Partie des Tages starteten die Gastgeber furios. Die erneut gut stehende Defensive schaltete ein ums andere Mal schnell um und initiierte spektakuläre Schnellangriffe, von denen Neuzugang Timo Nabil (auf dem Foto oben links) profitierte. Der 23-jährige Ex-HSV-Spieler konnte erstmals sein großes Potenzial zeigen, seine Schnelligkeit nutzen und erzielte 11 Korbpunkte. Die Stralsunder waren geschockt und agierten bis zur ersten Viertelpause kopflos.

Die Pause jedoch tat den Stralsundern gut. Besonders Stephan Rottke kam in der Folge von Minute zu Minute besser ins Spiel. Der Routinier erzielte 27 Korbpunkte und hielt damit die Gäste bis zwei Minuten vor dem Ende (62:59) im Spiel. Die letzten 120 Sekunden sollten dann aber Nusses jungen Center Lasse Eickemeyer (14) gehören: Der zuletzt von der Freiwurflinie unsichere Schütze war bevorzugtes Foulopfer der Stralsunder. Doch in dieser entscheidenden Phase behielt der 19-jährige Möllner die Nerven und verwandelte fünf seiner sieben Freiwürfe. Es spielten außerdem: Teetzmann (20), Rohde (17), Wienk, Bollgehn (je 4), Depping (2), Gläser und Gädicke.

Die nächsten Partien der Rams in der Regionalliga finden erneut in Nusse statt. Am 20. Januar reisen die Nordic Bulldogs aus Rostock (11 Uhr) und der RSC Oldenburg zum Rückspiel (15 Uhr) an. (ANS) 

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Junior-Rams landen Turniersieg in Achim

[03.12.12] Erstmals an einem Einladungsturnier teilgenommen, und gleich mit dem Turniersieg nach Nusse zurückgekehrt. Das Nachwuchs-Team der rollenden Korbjäger aus Nusse gewann den Wettkampf im niedersächsischen Achim gar ohne eine Niederlage hinnehmen zu müssen.

Die Freude über diesen Erfolg war groß, zumal die Jugendlichen im Schleswig-Holstein-Cup, einer Freizeit- und Einsteigerliga zuletzt zwei Niederlagen hatten hinnehmen müssen. Gegen die zweite Mannschaft der Achim Lions gelang ein 34:24-Sieg, Achim III wurde 37:30 bezwungen und die Jugendlichen von BW Buchholz mit 32:27. Bester Korbschütze der Junior-Rams war Corin Depping (35 Punkte), beste junge Korbjägerin die neunjährige Jeannine Gädicke (12 Punkte) und zur Spielerin des Turniers wählte Schiedsrichter Michael Wilker die elfjährige Fabienne Depping. (ANS)


Sonntag empfangen die Nusse Rams Oldenburg und Stralsund in der Regioinalliga

Auf der Suche nach dem richtigen Spielrhythmus

[28.11.12] Wenn der Tabellenfünfte und der Dritte beim Siebtplatzierten antreten, liegt Spannung in der Luft. Die Rollstuhlbasketballer aus Nusse empfangen am Sonntag den RSC Oldenburg (11 Uhr) in der Schulsporthalle. Um 15 Uhr dann steigt das Rückspiel gegen die erstaunlich starken „Piraten“ aus Stralsund.

In beiden Partien sind die Nusse Rams nicht chancenlos, auch wenn das Hinspiel in Stralsund deutlich mit 42:67 verloren ging. Die Niedersachsen sind dagegen schwer einzuschätzen, waren aber bislang gut disponiert: Zwei knappe Niederlagen gegen den souveränen Tabellenführer Langenhagen stehen zwei Kantersiegen gegen HSV 2 und Achim gegenüber. „Wenn wir unseren Rhythmus finden, ist alles drin“, ist sich Rams-Coach Bernd Eickemeyer sicher. (ANS)


 Nusse scheitert auch im zweiten Anlauf gegen Lübeck

[11.11.12] Die Revanche gegen Lübeck misslang nur knapp. Nach hartem Kampf unterlagen die Nusse Rams dem RSC Hanse 39:43 (13:10, 24:17, 30:31) in der Rollstuhlbasketball-Regionalliga. Während sich die Lübecker mit dem zweiten Sieg gegen den Lokalrivalen auf Tabellenrang drei verbessern, bleiben die „Widder“ auf Platz sechs.

Wie schon das Hinspiel, so wurde auch diese Partie wieder auf Augenhöhe geführt. Dennoch stand der Aufsteiger am Ende erneut mit leeren Händen da. Und das, obwohl die Rams den Vorjahreszweiten über weite Strecken mächtig unter Druck gesetzt hatten. Mitte des ersten Viertels ging Nusse durch effektives Rückraumspiel in Führung und baute diese durch erfolgreiche Distanzwürfe von Andreas Rohde (12) und Nadine Bollgehn (6) bis auf acht Punkte zu Beginn des dritten Abschnitts aus.

Eine taktische Umstellung auf eine kleinere, schnellere Formation brachte im dritten Viertel nicht den gewünschten Erfolg. „Das war der Knackpunkt im Spiel“, weiß Rams-Coach Bernd Eickemeyer. Lübeck gelang ein 12:2-Lauf und übernahm erstmalig in der Partie in Führung (8.). Nach Spielschluss musste Eickemeyer sich eingestehen, zu spät auf diese prekäre Situation reagiert zu haben. Zwar hielten die Nusser bis Mitte des letzten Viertels noch Anschluss, konnten die erneute Wende aber trotz guter Aktionen von Rohde im Zusammenspiel mit Center Lasse Eickemeyer (9) nicht mehr erzwingen. Für Nusse spielten außerdem Arjen Teetzmann (8), Corin Depping, Timo Nabil (je 2), Jens Hüttmann, B. Eickemeyer und Magnus Gläser. Nicht eingesetzt wurden Axel Müller und Patrick Gädicke.

Die nächsten Partien der lauenburgischen Korbjäger stehen am 2. Dezember an. In eigener Sporthalle empfangen die Nusse Rams den RSC Oldenburg (11 Uhr) und Tabellenführer Stralsund Pirates (15 Uhr) zum Rückspiel. (ANS, Fotos: ANS/BH)


Derby in Lübeck: Nusse reist zum RSC Hanse

[07.11.12] Des Derbys zweiter Akt steht an: Am Sonnabend stehen sich die Rollstuhlbasketballteams aus Lübeck und Nusse in der Regionalliga erneut gegenüber. Um 11 Uhr ist Hochball in der Sporthalle am Krümmling im Lübecker Stadtteil Schlutup. Die Nusse Rams haben sich einiges vorgenommen und sinnen auf Revanche für die 35:45-Niederlage im Hinspiel vor vier Wochen. „Wir sind gerüstet und werden konzentriert in die Partie gehen“, sagt Nusses Coach Eickemeyer, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. (ANS)

Auf Playmaker und Powerforeward Andy Rohde (li.) lastet weiter viel
Verantwortung. Seit seiner Rückkehr wurde das Spiel der Rams Varianten-
reicher und in der Offensive druckvoller. Foto: ANS/BH


Fabi's Treffer machen Niederlagen erträglich

In Meldorf erzielt Fabienne Depping ihre ersten Korbpunkte. Die 11-Jährige "Fabi"
heimste dafür den Jubel ihres Teams ein, das ansonsten  beim ersten Auftritt im Schleswig-Holstein-Cup zwei Niederlagen hinnehmen musste und somit wenig zu Lachen hatte. Dennoch war die Stimmung in der Mannschaft gut bei diesem ersten Wettkampferlebnis der Junior-Rams. Das Archivfoto (re.) entstand 2010 beim Tryout-Training des Bundesverbands DRS im Lübeck. Fabienne Depping ist jetzt im vierten Jahr in der Kinder- und Jugendgruppe der Nusse Rams dabei.

Junior-Rams kehren mit leeren Händen vom Debüt beim SH-Cup zurück

[28.10.12] Als kurz vor Spielschluss bei den „Junior-Rams“ Jubel aufbrandet, war nicht etwa das erste Spiel gewonnen, sondern die Kleinste im Team hatte ihre ersten Korbpunkte erzielt. Die erst elfjährige Fabienne Depping (0/4) traf zwar nur das Netz, doch das zählt bei ihr in den Spielen des Schleswig-Holstein-Cup (SHC) als vollwertiger Korberfolg. Der Rollstuhlbasketball-Nachwuchs der Nusse Rams musste bei seinen ersten beiden Auftritten Niederlagen gegen die Vejle „Rolling Devils“ (16:33) und Gastgeber RSG Meldorf (27:38) hinnehmen.

Doch diese sportlichen Misserfolge dämpften die gute Stimmung der jungen Nusser nicht. Dabei bahnte sich gleich zu Beginn der ersten Partie gegen die Dänen aus Vejle ein Debakel an. Trotz ausgeglichenem Spiel scheiterten die jungen Centerspieler Patrick Gädicke (6/6) und Corin Depping (6/17) in besten Positionen an ihren Nerven. „Wir haben in der ersten Halbzeit wohl bald 20 Punkte liegen lassen“, ärgerte sich Coach Bernd Eickemeyer (2/0), der das jedoch als notwendige Erfahrung abhakte.

Spielerfahrung wurde auch gegen Gastgeber Meldorf gesammelt. Diese Partie lief deutlich besser für Nusse. Besonders Corin Depping fand seine Treffsicherheit wieder und erzielte 17 der 27 Punkte seines Teams. Spielerisch bewegten sich die jungen „Widder“, wie eigentlich auch in der Begegnung zuvor, auf Augenhöhe des Gegners. Über Sieg oder Niederlage in dieser Partie entschieden schließlich zwei kurze Phasen der Unaufmerksamkeit. Für die Junior-Rams spielten außerdem Vivien Depping, Josephine Thiede, Frederike Bergmann und Nadine Bollgehn (2/2).

Der SHC wird bereits zum fünften Mal ausgespielt. Er wurde ins Leben gerufen, um jungen und und auch älteren Spielern, die in den Ligamannschaften keine (oder noch keine) Chance auf Einsätze haben, eine Gelegenheit zum Leistungsvergleich zu geben. Um die Chancengleichheit zu erhöhen, wurden die Basketballspielregeln für den SHC angepasst: So zählen entsprechend des Leistungsvermögens bei speziell markierten Spielern bereits Netz- oder Ringtreffer als erfolgreiche Korbversuche. Die Spielzeit ist verkürzt und die Anzahl der Foulspiele angepasst. „Der SHC ist eine Lernliga unterhalb des regulären Ligensystems“, erklärt Spielleiter Jörg Karstens vom SV Adelby. In der laufenden Saison streiten Jugendteams aus Flensburg, Kiel, Meldorf, Lübeck, Nusse und aus dem dänischen Vejle um den Wanderpreis des Landes-Behindertensportverbands (RBSV).   

Die jungen Nusser greifen erst am 9. Dezember wieder in den Spielbetrieb des SHC ein. Dann empfangen sie die RSG Meldorf (11 Uhr) zum Rückspiel, sowie den RSC Hanse Lübeck und den SV Adelby (14.45 Uhr) zum Sammelspieltag in der heimischen Sporthalle an der Poggenseer Straße. (ANS)  


Rams scheitern im Derby an sich selbst

Abgeklärte Lübecker siegen 45:35 – Revanche schon in 4 Wochen möglich

[15.10.2012] Liganeuling Nusse musste sich in der Regionalliga Nord dem Lokalrivalen aus Lübeck 35:45 (7:11;17:20; 27:34) geschlagen geben. Das Derby gegen den Vizemeister der Vorsaison wurde hart aber fair geführt. Auch wenn es keine hochklassige Begegnung war, so kam es dennoch zu einem Duell auf Augenhöhe.

Rams-Coach Bernd Eickemeyer ärgerte sich nach Spielschluss: „Da war mehr drin. Das können wir besser.“  Bereits in der Eröffnungsphase des Derbys, das von beiden Teams nervös geführt wurde, haderte der Trainer mit der hohen Fehlerquote seiner Spieler. Geradezu fahrlässig ließen die Widder leichte Punkte liegen und produzierten dazu noch Ballverluste in Serie. Der Trainer weiter: „Bei allem Verständnis für die Nervosität darf uns so etwas nicht passieren, wollen wir künftig gewinnbare Spiele auch gewinnen.“ Wegen der vielen Fehler der Nusser führte Lübeck nach dem Auftaktviertel mit vier Punkten. Erst die Umstellung auf offensivere Verteidigungsvarianten konnte den Vorwärtsdrang der Lübecker im zweiten Durchgang zumindest zeitweise eindämmen.

Die mitgereisten Familienangehörigen und Fans der Rams schöpften in der Halbzeitpause Hoffnung, doch die Partie wollte auch nach Wiederbeginn nicht kippen. Dazu sei das eigene Offensivspiel zu schlampig ausgeführt und der Gegner zu abgeklärt gewesen, resümiert Eickemeyer. Während auch in der zweiten Spielhälfte kein "Widder" zu seiner Normalform fand, drehte Lübecks Center Thomas Jedtberg richtig auf. Seine 21 Korbpunkte und den am Ende verdienten Lübecker Sieg widmete der Ex-Nusser seinem im Juli verstorbenen Vater Wolfgang, der über Jahre hinweg als Spieler und im Vorstand beider Vereine aktiv war.

Diese emotionale Geste rührte auch die Spieler aus Nusse an, verschlechterte jedoch die ohnehin gedrückte Stimmung nach Spielschluss noch weiter. „Wir müssen im Training weiter hart arbeiten und wollen Revanche nehmen“, so Nusses Coach im Hinblick auf das bereits in vier Wochen anstehende Rückspiel. Für Nusse spielten Lasse Eickemeyer (11), Andreas Rohde, Timo Nabil (beide 8), Jens Hüttmann, Corin Depping, Jan Wienk (je 2), Nadine Bollgehn, Patrick Gädicke, Malte Hüttmann und Vivien Depping. (ANS) 


Rams sammeln erste Punkte in Stralsund

Nusses Rolli-Korbjäger überrumpeln die Bundesligareserve des HSV

[07.10.12] Einen 48:41-Achtungserfolg (19:10; 30:26; 39:31) gegen die Zweite des Hamburger SV feierten die Rollstuhlbasketballer des TSV Nusse. Die Auftaktpartie der Regionalliga-Saison ging dagegen voll daneben: Der Aufsteiger aus dem Lauenburgischen kassierte gegen Gastgeber Stralsund eine deutliche 42:67-Packung (21:10; 37:19; 55:33).

Gegen die „Stralsund Pirates“ hatten die Rams bedingt durch zu großen Respekt vor der neuen Spielklasse gepaart mit echtem Schusspech einen miesen Start. Stralsund dagegen spielte konsequent in der eigenen Verteidigung und kam besonders über den erfahrenen Stephan Rottke zu leichten Korberfolgen. So zogen die Gastgeber über 6:2 (6.) und 13:8 (8.) schnell davon. Doch ungeachtet der Überlegenheit der Stralsunder kämpften die Nusser sich in der Folge in die Partie.

Eine unkonzentrierte Phase Mitte des 3. Viertels ermöglichte den „Piraten“ einen 10:2-Lauf, der die Niederlage frühzeitig besiegelte. Ungeachtet des Spielstands übernahm Rams-Rückkehrer Andreas Rohde jetzt Verantwortung und zeigte Scorerqualitäten aus der Distanz. Dabei erzielte der Möllner sogar ein erfolgreichen Drei-Punkt-Versuch. Ihm gelangen insgesamt 18 Korbpunkte. Für Nusse spielten Lasse Eickemeyer (9), Neuzugang Timo Nabil (8), Nadine Bollgehn (5), Jens Hüttmann (2), Bernd Eickemeyer, Corin Depping, Partick Gädicke, Denny Ertel und Vivien Depping.

Von diesem Misserfolg unbeeindruckt starteten die lauenburgischen Korbjäger furios in die zweite Partie gegen die Bundesligareserve des Hamburger SV. Angetrieben durch ein starkes Aufbauspiel von Rohde und den durchsetzungsfähigen Center Lasse Eickemeyer setzten sich die Rams zum Ende des ersten Durchgangs mit neun Punkten ab. Dieser Vorsprung jedoch sollte gegen die erfahrenen Hanseaten nicht reichen, um Sicherheit zu bekommen. Gleich zweimal schrumpfte das Polster auf nur zwei Zähler zusammen. Daher sei der Sieg etwas glücklich, wenngleich nicht unverdient, meint Bernd Eickemeyer. „Beeindruckend war besonders, wie gut meine Spieler die Klatsche gegen Stralsund weggesteckt haben“, lobt der Coach. Gegen den HSV trafen Rohde (23), L. Eickemeyer (13), Nabil (10) und Hüttmann (2).

Die nächste Partie in der Regionalliga steht für die Nusser bereits kommenden Sonntag an. Um 13 Uhr treffen die Rams auf den letztjährigen Tabellenzweiten aus Lübeck. Dieses Derby steigt allerdings in der Wandsbeker Sporthalle (Hamburg). (ANS)


Aufsteiger Nusse eröffnet die Regionalliga-Spielzeit Sonntag in Stralsund

„Klassenerhalt lautet das Ziel“

[04.10.12] Am Sonntag starten auch die hiesigen Rollstuhlbasketballer in die Saison. In der Regionalliga wird es zu spannenden Derbys kommen, da neben Aufsteiger Nusse Rams auch der RSC Hanse Lübeck und die Zweite des Hamburger SV an den Start gehen werden. Die Rams rechnen sich allerdings nur Außenseiterchancen aus und haben den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben.

Die Ehre des Eröffnungsspiels wird den Nussern zuteil. In Stralsund trifft der Oberliga-Meister um 11 Uhr auf die gastgebenden „Piraten“. Unmittelbar danach steigt an der Ostseeküste das erste Derby gegen die Bundesligareserve des HSV (13 Uhr). Rams-Trainer Bernd Eickemeyer kann in dieser Saison zwar 15 Spieler einsetzen, wird aber wohl schon am ersten Spieltag selbst das Trikot wieder überstreifen müssen. Sicher ist, dass Magnus Gläser fehlen wird, Nadine Bollgehn ist von einer Grippe geschwächt und der Einsatz von Denny Ertel ebenfalls unsicher. „Es wäre aus psychologischer Sicht gut, schon in Stralsund erste Punkte einzufahren. Doch das wird ganz schwer“, schätzt Coach Eickemeyer die Erfolgschancen ein. (ANS)


Sieg und Niederlage in Flensburg beenden Pokalträume der Rams

Achim zeigt Nusse die Grenzen auf

[17.09.12] Nusses Rollstuhlbasketballer hatten im Finale um den Regionspokal gegen Ligakonkurrent Achim Lions 32:75 (7:17 – 13:37 – 17:53) nicht den Hauch einer Chance. Zuvor dominierten die Rams Gastgeber SV Adelby 60:52 (16:8 – 35:16 – 52:27). In diesem ersten Pflichtspiel der laufenden Saison vertrat Kapitän Andreas Rohde den verhinderten Rams-Coach Bernd Eickemeyer.

Von der ersten Minute an hatte Nusse gegen Adelby die Nase vorn und baute seinen Vorsprung phasenweise auf fast 30 Korbzähler aus. Erst als in der zweiten Spielhälfte die Bankspieler ins Geschehen eingreifen sollten, schlichen sich Unsicherheiten ein. Der souveräne Erfolg jedoch war nie gefährdet. „Unsere Bankspieler haben besonders im taktischen Bereich noch viel Luft nach oben“, resümierte der Spielertrainer nach der Partie. Für die Punkte gegen Adelby sorgten Lasse Eickemeyer (30), Jens Hüttmann (12), Rohde (10), Corin Depping (6) und Nadine Bollgehn (2).

Gegner im Finale war nur zwei Stunden später das Team der Achim Lions, die zuvor ihr Erstrundenspiel gegen Stralsund mit 6 Punkten gewinnen konnten. Die Löwen zeigten von Beginn an ihre Krallen und spielten eine Ganzfeldpresse. Anfangs konnten sich die Widder noch das eine oder andere Mal daraus befreien und hielten so den Rückstand in Grenzen. Doch schon bald brachen sie unter dem druckvollen Spiel der Achimer ein. Konditionellen Lücken und mangelnde Cleverness verhinderten letztlich eine effektive Gegenwehr der Rams. „Heute war einfach nicht mehr für uns drin“, meinte Rohde ein wenig gefrustet. Dennoch hatte er lobende Worte für seine Mitspieler: „Obwohl der Gegner übermächtig war, ließ bei keinem der Kampfgeist nach.“ Für die Nusser Punkte in dieser Partie sorgten Rohde (17), Depping (6), Hüttmann (3), Lasse Eickemeyer, Bollgehn und Timo Nabil (je 2). (ANS)


Herausforderung Regionalliga

[09.09.12] Die Rollstuhlbasketballer vom TSV Nusse suchen jetzt die Herausforderung in der Regionalliga Nord. Nach der im März gefeierten Oberligameisterschaft freuen sich die Rams nun auf emotionale Derbys gegen Lübeck, Rostock und Hamburg und auf spannende Begegnungen mit Stralsund, Achim, Langenhagen und Oldenburg. Das Saisonziel der Rams ist der Klassenerhalt in dieser dritthöchsten deutschen Spielklasse.

„Höhere Ziele sind nett, in unserem Fall aber Utopie“, meint Rams-Coach Bernd Eickemeyer, der sich künftig verstärkt auf das Coaching konzentrieren will. Ihm steht für die am 7. Oktober beginnende Spielzeit ein 17-köpfiger Kader zur Verfügung. Das Aufstiegsteam ist zusammen geblieben, und wird durch sechs Akteure ergänzt. Neben Patrick Gädicke (16) und Malte Hüttmann (12), zwei Spielern aus dem eigenen Nachwuchs, sind auch zwei erwachsene Einsteiger zum Team gestoßen. Benjamin Dahler (26) und „Junior Rams“-Übungsleiterin Vivien Depping (47) werden erste Erfahrungen im Spielbetrieb sammeln.

Entscheidende Verstärkung erhoffen sich die Nusser von Timo Nabil und Rams-Rückkehrer Andreas Rohde. Der 23-jährige Nabil fand nach zweijähriger Pause den Weg zurück zum Rollstuhlbasketball. Vorher spielte er für den Hamburger SV und galt dort als großes Talent. Diese Einschätzung teilt auch Eickemeyer: „Timo ist ein sehr schneller Spieler, hat aber auch noch viel Luft nach oben.“ Ganz wichtig ist die Rückkehr des 44-jährigen Andreas Rohde für das Team, in dem er die Aufbauposition übernehmen wird. Der Möllner war in den vergangenen fünf Jahren beim RBV Lüneburg aktiv.

Die gemeldeten Neueinsteiger werden in der Ligamannschaft und in der Einsteigerliga, dem Schleswig-Holstein-Cup, spielen. Zusammen mit einer Hand voll Jugendlichen der Junior-Rams sollen sie im SH-Cup Spielpraxis sammeln. Diese Einsteigerklasse ist vor einigen Jahren unterhalb des regulären Ligabetrieb installiert worden, um besonders Jugendlichen den Einstieg in den Rollstuhlbasketballsport zu ermöglichen. Im SH-Cup wird entsprechend mit angepassten Regeln und verkürzten Spielzeiten gespielt. Die SH-Cup-Mannschaft der Rams wird es mit Teams aus Meldorf, Kiel, Flensburg, Lübeck und dem dänischen Vejle zu tun bekommen.

Seit jetzt vier Wochen bereiten sich die rollenden Korbjäger auf ihre neue Herausforderung vor. Dabei standen bislang überwiegend konditionelle Einheiten, Technik- und Fitnesstraining auf dem Programm. „Die heiße Phase mit vortaktischen und taktischen Elementen beginnt erst jetzt“, berichtet Eickemeyer. Da kommen die ersten Pflichtspiele im Regionspokal am kommenden Sonnabend in Adelby fast ein wenig zu früh. Am Flensburger Ortsrand treffen die Rams auf Gastgeber SV Adelby (11 Uhr) und bei einem Sieg um 15 Uhr auf den Sieger der Partie Achim Lions gegen Stralsund Pirates. Sollte auch diese Begegnung gewonnen werden, dürfen sich die Nusse Rams nicht nur über den begehrten Wanderpokal freuen, sondern auf einen äußerst attraktiven Gegner in der ersten Hauptrunde des DRS-Pokal. Am 28. Oktober hätten die Rams dann Heimrecht und würden auf den deutschen Vizemeister, die RSC Rollis aus Zwickau, treffen. (ANS)


Saison 2011/2012


Die Nusse Rams trauern um ihren ehemaligen Sportkameraden und Vorstandsmitglied ihres Fördervereins

Wolfgang Jedtberg

Im Alter von 62 Jahren verstarb Wolfgang am 10. Juli 2012 etwas überraschend an den Folgen einer Operation. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden.

Wolfgang Jedtberg war über Jahrzehnte ein engagierter aktiver Basketballspieler und hat durch seine Vorstandsaktivitäten in Lübeck und in Nusse die Entwicklung des Rollstuhlsports weit über die Landesgrenzen hinaus maßgeblich mit beeinflusst und gestaltet. Unter seiner Regie etablierten sich diverse Veranstaltungen und Turniere, von denen man in der Basketballszene auch noch nach Jahrzehnten schwärmt.   


 

Grandioses Holland-Wochenende trotz Niederlagenserie beim Swarowski-Cup 2012

Viel Action auf dem Spielfeld: Das "Nusse-Team" (in weiß-schwarz) mühte sich nicht nur in der Defensive gegen die niederländischen Top-Teams, wie in diesem Fall die Mannschaft V.I.O.S. (Vielen Dank für die Fotos, Henk!)

Julianadorp war wieder eine Reise wert

[04.06.2012] Niederlagen sind nie schön, und doch müssen sie nicht immer bitter sein. Das hat jetzt eine gemischte Mannschaft der Nusse Rams in Nord-Holland erfahren. Denn auch wenn es im Turnier um den Swarowski-Cup nur Niederlagen hagelte, war die Reise zum befreundeten JBC nach Julianadorp (in der Nähe von Den Helder) wieder alle Mühen wert.

Lübeck-Leihgabe Hilke Theophile (li.) im Duell um den Ball. Gegen Fenix aus Antwerpen fiel die Entscheidung früh in der Partie. Zwei Begegnungen zuvor lag gegen Antilope Utrecht sogar eine Überraschung in der Luft: Nusse führte bis zwei Minuten vor Schluss gar mit zwei Punkten!

Sportlich war im Pool A gegen Erst- und Zweitligisten aus den Niederlanden und Belgien nicht viel zu bestellen. Das Mixed-Team der Nusse Rams bestand mit Nadine Bollgehn und Bernd Eickemeyer aus nur zwei Liga erfahrenen Akteuren sowie den Jugendspielern Corin Depping und Patrick Gädicke, die von Hilke Theophile (RSC Lübeck) und Michael Glanemann (RSC Osnabrück) verstärkt und zudem von der Bank aus durch Rams-Übungsleiterin Vivien Depping und ihre Tochter Fabienne moralisch unterstützt wurden. Entsprechend überaschte es niemanden, dass alle fünf Partien mit klaren Niederlagen endeten.

Gerade fünf Niederlagen eingesteckt und doch war den Rams das Lachen nicht vergangen. Bernd Eickemeyer nimmt die Glückwünsche von Fred Spiekerman entgegen. Das freundschaftliche Verhältnis zwischen den Vereinen war auch im Vorfeld des Fußball-Duells Deutschland-Niederlande bei der EM ungetrübt. 

Und doch war Julianadorp wieder eine Reise wert. "Corin und Patrick konnten viel Spielerfahrung sammeln und wir alle hatten richtig Spass an diesem Wochenende", meinte Nadine Bollgehn. Die Abteilungsleiterin der Nusser Rollibasketballer hielt abseits des Turniers zusätzlich ein umfangreiches Rahmenprogramm bereit, das besonders die jüngeren Hollandfahrer genossen. (ANS)


Nusses Rollibasketballer krönen eine tolle Saison mit zwei Kantersiegen

Rams feiern Oberliga-Meisterschaft

[19.03.12] „Zehn, neun, acht …“ Die Auswechselbank der Nusse Rams zählt die letzten Sekunden der Saison an und die Fans in der Halle stimmen lautstark mit ein. Es ist 16.29 Uhr als der Jubel losbricht. Das Rollstuhlbasketballteam der 1000-Seelen-Gemeinde hat an diesem 18. März noch einmal richtig aufgedreht, den SV Adelby 72:34 (20:10; 35:18; 58;24) und die Greifswald Wikinger 81:21 (24:6; 46:12; 60:17) abgefertigt.

Als der Jubel auf dem Spielfeld sich gelegt hatte und das obligatorische „We are the Champions“ von Queen verklungen war, stießen die Spieler mit ihren Sponsoren und Fans auf die errungene Meisterschaft an. „Das ist ein großer Tag für uns“, sagt Spartenleiterin Nadine Bollgehn. Die 32-Jährige erinnert daran, dass der Neuaufbau der Ligamannschaft nach dem Crash in der 2. Bundesliga gerade einmal zwei Jahre zurück liegt. Man könne jetzt wohl sagen, die Krise sei überstanden, freut sich die Rechtspflegerin aus Ratzeburg.

Auch Spielertrainer Bernd Eickemeyer strahlt nach dem gelungenen Saisonabschluss auf eigenem Parkett: „Unser Team ist stark, wenn es komplett ist.“ Das sei jedoch in dieser Spielzeit nicht regelmäßig genug der Fall gewesen und müsse sich ändern, wolle man auch in der Regionalliga bestehen. Er will an dem Ziel die Mannschaft zu verjüngen festhalten - egal in welcher Spielklasse. Das habe im Saisonverlauf bereits sehr gut mit Corin Depping funktioniert, berichtet der Coach: „Mit seinen 14 Jahren hat er sich sehr gut verkauft und viel dazu gelernt.“

Die Partien gegen Adelby und Greifswald waren jeweils früh entschieden, was vielleicht auch daran lag, dass es für den Tabellensechsten und den Fünftplatzierten eigentlich um nicht mehr viel ging. Ein übriges tat die Entschlossenheit, mit der die Rams in die Begegnungen starteten. So boten die Gastgeber ihrem Publikum zwar keine spannenden Spielverläufe, dafür aber viele sehenswerte Aktionen. Für die Nusser spielten an diesem Tag Arjen Teetzmann (21/28), Lasse Eickemeyer (23/26), Axel Müller (16/10), Jens Hüttmann (4/6), Bernd Eickemeyer (2/6), Corin Depping (4/1), Magnus Gläser (2/2), Denny Ertel (0/2) und Nadine Bollgehn. (ANS) 

 

 

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Freibier nach Spielschluss

[14.03.12] Unmittelbar nach Spielschluss am Sonntag laden Nusses Rollstuhlbasketballer ihre Freunde, Fans und Förderer zu einem Meisterschaftsumtrunk ein. Obwohl die Rams bereits vor den letzten Spielen nicht mehr vom Spitzenplatz in der Oberliga Nord verdrängt werden können, sollen die Partien gegen SV Adelby (11 Uhr) und die Greifswald Wikinger (15 Uhr) mehr als nur ein „Schaulaufen“ werden. „Wir wollen unseren Fans noch einmal etwas bieten“, so Abteilungsleiterin Nadine Bollgehn. (ANS)


Nusses Meisterschaft in der OL-Nord ist gesichert

Rams fahren mit 55:27-Erfolg gegen Lüneburg ihren 13. Saisonsieg ein  

[11.03.12] Während Ligakonkurrent RSG Langenhagen offenbar erste Auflösungserscheinungen zeigt, sicherten sich die Nusse Rams die Meisterschaft in der Rollstuhlbasketball-Oberliga. In Lüneburg behaupteten sich die „Widder“ gegen den gastgebenden RBV mit einem glanzlosen 55:27-Erfolg (12:10; 25:17; 42:22).

So hervorragend die Saison der Nusser auch bislang verlaufen ist, wollte nach der jüngsten Begegnung in Lüneburg nicht so recht Freude im Team aufkommen. Das mag daran liegen, dass der Erfolg zwar klar ausfiel, jedoch nicht mehr als ein Arbeitssieg war. Vielleicht war es auch die geringe Gegenwehr, die die Gastgeber zeigten. Nusse startete ohne die letzte Konsequenz in das Spiel gegen den Tabellendritten, steigerte sich aber nach einigen personellen Umstellungen von Minute zu Minute und erzwang so den Erfolg. „Wir waren das bessere von zwei schlechten Teams in einer insgesamt schmucklosen Partie“, hakte Coach Bernd Eickemeyer den 13. Saisonsieg der Widder ab. Gegen Lüneburg erzielten Arjen Teetzmann (22), Lasse Eickemeyer (16), Axel Müller (8), Bernd Eickemeyer (4), Jens Hüttmann (3), Nadine Bollgehn (2) und Magnus Gläser die Punkte.

Die Reserve von Bundesligist RSG Langenhagen hatte den Spieltag kurzfristig abgesagt. Als Begründung gaben die Hannoveraner Transportprobleme an. Spielleiter Andreas Riebau akzeptierte diesen Absagegrund jedoch nicht, und wertete die beiden ausgefallenen Begegnungen gegen Langenhagen II.

Am kommenden Sonntag finden die letzten beiden Partien der Nusse Rams in eigener Halle statt. Um 11 Uhr empfangen die Widder den SV Adelby und um 15 Uhr folgt der Saisonausklang gegen die Greifswald Wikinger. Die Rams laden ihre Freunde, Fans und Unterstützer direkt im Anschluss an dieses Spiel zu einem kleinen Meisterschafts-Umtrunk ein. (ANS)



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Energieleistung verhinderte erste Saisonniederlage unserer Mannschaft nicht

Der Akku war am Ende leer

Dank an Uwe Dähn für die Unterstützung

[26.02.12] Die weiße Weste der Nusse Rams hat erste Flecke bekommen. Ausgerechnet gegen den Tabellensechsten aus Buchholz unterlag ein Rumpfteam 38:43 (10:9/22:21/34:33) im Schlussviertel. Unmittelbar zuvor hielten sich die lauenburgischen Korbjäger gegen Göttingen 52:31 (13:2/27:6/42:20) schadlos und behaupten weiter Platz eins in der Rollstuhlbasketball-Oberliga.

Transportunterstützung von
Uwe Dähn: Der Borstorfer Motoradhändler stellt den Rams seinen Transporter
zur Verfügung. (Foto:ANS)


Gastgeber ASC Göttingen war von der ersten Minute an chancenlos gegen defensiv sicher stehende Rams. Auch den schwungvollen Offensivaktionen der Nusser hatten die Universitätsstädter nicht viel entgegen zu
setzen. So war die Partie bereits früh entschieden und die Rams nutzten die Gelegenheit unterschiedliche Spieltaktiken und Systeme zu testen. In dieser Partie punkteten Lasse Eickemeyer (22), Bernd Eickemeyer (13), Jens Hüttmann (10), Corin Depping (5), Nadine Bollgehn (2) und Denny Ertel.

Nur 30 Minuten nach diesem Erfolg wartete das junge Team aus Buchholz auf die Rams. Die Blau-Weißen hatten den Nusser Rollis bereits im Hinspiel das Leben schwer gemacht, weswegen die Widder gewarnt waren. Entsprechend stellte Coach Bernd Eickemeyer seine Mannschaft auf die Partie ein, die auch konzentriert startete. Die Führung wechselte bis ins dritte Viertel mehrfach, wenngleich die Rams über weite Strecken einen knappen Vorsprung behaupten konnten.

Erst in den letzten Minuten des dritten Abschnitts deuteten sich erste konditionelle Schwächen an. Mit nur sechs Akteuren angereist und dadurch stark eingeschränkten Wechselmöglichkeiten mussten die Rams sich den im Schlussabschnitt immer stärker werdenden Buchholzern schließlich geschlagen geben. „Der Akku war einfach leer und die Blau-Weißen haben verdient gewonnen“, reagiert Coach Eickemeyer auf die erste Saisonniederlage seines Teams. Eine echte Energieleistung mussten Denny Ertel und Nadine Bollgehn an diesem Tag erbringen, wobei die Spartenleiterin der Rams auch noch Grippegeschwächt auf dem Feld stand. Für die Rams spielten L. Eickemeyer (20), B. Eickemeyer (8), Bollgehn, Hüttmann (je 4), Ertel (2) und Depping. (ANS)


SAT1 kommt zu uns

[12.02.12] Integration ist im Rollstuhlsport seit Jahren ein wichtiges Thema.  Jetzt hat das Kieler Studio von SAT1 diesen Aspekt entdeckt und möchte ihn im Rahmen eines Beitrags im Regionalprogramm thematisieren. Der Sendetermin für diesen Beitrag steht noch nicht fest, wird aber hier bekannt gegeben. Die Aufnahmen werden am Donnerstag (16.02.) u.a. im Training gemacht. Wir freuen uns schon auf dieses "Medienereignis". (ANS)


Rams erhalten Liberalen Bürgerpreis 2012

[31.01.12] Der Rehasport-Sparte des TSV Nusse ist eine hohe Ehre zuteil geworden. Die Behindertensportler erhielten den Liberalen Bürgerpreis, mit dem die Kreistagsfraktion und der Kreisverband der FDP Menschen auszeichnet, die sich für andere Menschen in unserem Kreis engagieren. Der Preis ist mit 300 Euro dotiert und wurde von Spartenleiterin Nadine Bollgehn und Spielertrainer Bernd Eickemeyer dankend in Empfang genommen.

Die Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes, Frau Dr. Christel Happach-Kasan, und der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Dieter Ruhland, überreichten den Bürgerpreis zusammen mit MdL Christopher Vogt im Rahmen einer Feierstunde im Gemeinschaftshaus Duvensee. In ihrer Laudatio lobte die Bundestagsabgeordnete die Vorbildfunktion der Nusse Rams, wo behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam Sport treiben und der Integrationsgedanke auch die Jugendarbeit bestimmt. "Diese Gruppe ist ein gutes Beispiel fürt die Kraft der Eigenverantwortung", so Frau Happach-Kasan weiter.

Mit dem Preis wird gleichzeitig der TSV Nusse geehrt, der den Rollstuhlsportlern vor fast 20 Jahren eine sportliche Heimat gegeben und ihnen durch Umbauten die Nutzung der Sporthalle Nusse ermöglicht hat. Es gibt inzwischen einen Förderverein der Nusse Rams, der von Inga Orlowski geleitet wird und die Arbeit der Sparte und besonders den Sportbetrieb finanziell unterstützt. (ANS)


Spieltag in Nusse wird am 18. März nachgeholt

[30.01.2012] Wie Spielleiter Andreas Riebau heute bestätigte, wird der wegen Sperrung der Halle in Nusse ausgefallene Heimspieltag am 18. März neu angesetzt. Um 11 Uhr treten dann die Nusse Rams gegen den SV Adelby an. Die Begegnung des SV Adelby mit den Greifswald Wikingern steht um 13 Uhr an. Und um 15 Uhr wollen die Nusser auch gegen Greifswald ihre weiße Weste in der Oberliga-Nord verteidigen. Eventuell kann anschließend die Meisterfeier in Nusse stattfinden. Voraussetzung dafüEine erneute r ist allerdings, dass unser Team seine Siegesserie weiter fortsetzt und auch am 18. März die Partien gewinnen kann. (Spartenleitung)


Trainingsbetrieb geht am 26. Januar weiter

[24.01.2012] Der Trainingsbetrieb der Nusse Rams kann diese Woche wieder aufgenommen werden. Wie das Amt Sandesneben-Nusse heute bestätigte, werden die Reparaturarbeiten an der Hallenbeleuchtung voraussichtlich morgen abgeschlossen sein. Daher muss auch in dieser Woche die Übungsstunde der Kinder- und Jugendgruppe noch einmal ausfallen. Stattfinden wird dagegen das Training der Ligamannschaft am Donnerstag, 26. Januar, Beginn 19.30 Uhr (!!!).
(Spartenleitung)


Spieltag ist abgesagt - Halle bleibt geschlossen

[20.01.2012] Wie bereits gestern bestätigt wurde, bleibt die Sporthalle in Nusse wegen Reparaturarbeiten an der Beleuchtung bis in die kommende Woche geschlossen. Der 6. Spieltag unseres Oberligateams ist daher bereits von uns abgesagt worden. Zusammen mit Spielleiter Andreas Riebau (Lüneburg) soll nun ein Nachholtermin gefunden werden. Sobald dieser fest steht, werden wir diesen hier veröffentlichen. (Spartenleitung)
 


Mögliche Spielabsage wegen Hallenschäden in Nusse

[15.01.2012] Die Schulsporthalle in Nusse ist gegenwärtig für den Sportbetrieb gesperrt. Es wurden Schäden an den Beleuchtungskörpern entdeckt, die unter der Woche behoben werden sollen. Daher findet voraussichtlich der Sportbetrieb der Nusse Rams am Mittwoch (Kinder- und Jugendsport) und am Donnerstag (Rollstuhlbasketball) nicht statt.

Ob die Arbeiten bis zum Wochenende abgeschlossen werden können, ist gegenwärtig ungewiss. Entsprechend könnte es zu einer Verschiebung des 6. Spieltags in der Rollstuhlbasketball-Oberliga am kommenden Sonntag kommen. Die Nusse Rams wollen eigentlich um 11 Uhr gegen den SV Adelby und um 15 Uhr gegen die Greifswald Wikinger antreten. Eine Entscheidung über die länge der Arbeiten an der Hallendecke und somit über die Dauer der Sperrung wird frühestens am Donnerstag, 19. Januar, fallen. (ANS)
 


Vorentscheidung im Titelrennen

Doktor Teetzmann schießt Verfolger Kiel zum Rückrundenauftakt ab  

[07.01.12] Nusses Rollstuhlbasketballer sind weiter in der Erfolgsspur. Zum Rückrundenauftakt in der Oberliga setzten sich die Rams in Kiel überraschend deutlich gegen die Dritte des Hamburger SV (55:10) sowie gegen die gastgebenden „Wheelers“ (65:36) durch. Damit ist zumindest die Vorentscheidung im Meisterschaftskampf gefallen, denn die Landeshauptstädter waren der ärgste Verfolger der Widder.

 
Unter den Augen von Lasse
Eickemeyer und Nadine Bollgehn
erzielt Toposcorer Arjen
Teetzmann zwei seiner
insgesamt 35 Punkte gegen
Nusses ärgsten Verfolger aus
der Landeshauptstadt.
                

Nusse führt die Tabelle nun mit 18:0 Punkten und einem Korbverhältnis von 546:302 an. Entsprechend ausgelassen war denn auch die Stimmung beim anschließenden Restaurantbesuch des Teams. Auch wenn noch sechs Saisonpartien ausstehen, stünden die Signale für den Aufstieg in die Regionalliga allesamt auf grün, meint Bernd Eickemeyer. „Jetzt können wir uns nur noch selbst schlagen“, so der Spielercoach weiter, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden war.

Kieler Wheeler – Nusse Rams 36:65 (10:12, 14:28, 24:43) Überragender Akteur der Rams war Arjen Teetzmann. Der Mediziner aus Mölln erzielte mit 35 Zählern über die Hälfte der Punkte der Rams. Die Defensive der Wheelers hatte zu keinem Zeitpunkt ein Mittel, den 2,08 Meter langen Center zu stoppen. Einziger Schwachpunkt im Nusser Spiel war das Verteidigungsverhalten: Zu oft ließen sie sich durch einfache Positionswechsel der Kieler narren, die dann leichte Punkte erzielten. „Wir können uns nicht nur auf unser Angriffsspiel und auf unseren Doktor verlassen, wenn wir auch gegen stärkere Gegner bestehen wollen“, schreibt der Coach seinem Team ins Stammbuch. Für die Rams spielten Lasse Eickemeyer (16), Jens Hüttmann, Inga Orlowski (je 4), Corin Depping, Nadine Bollgehn, Bernd Eickemeyer (je 2) Denny Ertel, Axel Müller und Magnus Gläser.

Hamburger SV 3 – Nusse Rams 10:55 (0:12, 2:34, 6:42) Wie schon im Hinspiel standen die Hamburger auf verlorenem Posten in dieser Begegnung. Das Team, das aus dem Nachwuchs des HSV besteht, ließ so etwas wie Gegenwehr von der ersten Minute an vermissen und fügte sich in sein Schicksal. So wurde diese einseitige Partie für die Rams zu einem gelungenen Aufwärmprogramm für das anschließende Topspiel gegen Kiel. Gegen Hamburg spielten Lasse Eickemeyer (16), Teetzmann (14), Depping (8), Hüttmann (6), Orlowski (5), Gläser, Bernd Eickemeyer, Müller (je 2), Bollgehn und Ertel.

In zwei Wochen geht es für die Rams in eigener Halle weiter. Am Sonntag, 22. Januar, empfangen die Nusser mit dem SV Adelby (11 Uhr) einen weiteren Verfolger. Die zweite Begegnung des Tages startet dann um 15 Uhr gegen die Greifswald Wikinger. (ANS)


Lüneburg und Langenhagen können Siegeszug nicht stoppen

Foul im Korbschuss: Nusses Eickemeyer nutzte seine Freiräume
zu selten. Hier allerdings kann der Lüneburger Löffler (re.) den
Spielertrainer der Rams nur mit einem Foul stoppen. Foto: ANS

[20.11.11] Souverän führen die Nusse Rams die Tabelle der Rollstuhlbasketball-Oberliga an. Auch die letzten Spiele der Hinrunde konnten in Lüneburg gewonnen werden. Doch ganz so souverän wie die jüngsten Ergebnisse glauben machen, verliefen die Partien nicht. Der RBV Lüneburg und die Zweite der RSG Langenhagen wurden letztlich durch eine Energieleistung bezwungen.

RBV Lüneburg – Nusse Rams 41:53 (9:16; 19:31; 34:44): Erst gegen Mitte des ersten Spielabschnitts setzten sich die Rams durch ihr effektives Flügelspiel ab. Das war einerseits Magnus Gläser zu verdanken, der seinen Center immer wieder gut in Position brachte. Andererseits zeichnete sich der gerade Volljährig gewordene Lasse Eickemeyer durch eine extrem gute Trefferquote besonders von der Freiwurflinie aus. Überraschend passiv wurde Aufbauspieler Bernd Eickemeyer verteidigt. Der Spielertrainer jedoch nutzte diese „Einladung“ zu selten.

Das war jedoch nicht der einzige Fehler im Spiel der Nusser. Immer wieder schlichen sich Nachlässigkeiten ein, so dass das taktische Konzept zu selten umgesetzt werden konnte. Die Gastgeber kamen in jedem Viertel auf, im Schlussabschnitt gar bis auf sieben Punkte heran. Dennoch brachte Nusse seinen Vorteil über die Zeit. Für die Rams spielten Lasse Eickemeyer (24), Arjen Teetzmann (18), Nadine Bollgehn, Bernd Eickemeyer (je 5), Gläser (1), Corin Depping, Jens Hüttmann und Denny Ertel.

RSG Langenhagen II – Nusse Rams 39:54 (12:14; 24:32; 28:48): Die Vorentscheidung in dieser Partie fiel im zweiten Abschnitt durch eine konzentrierte Defensivleistung der „Widder“. Bis dahin konnten die Rams den Bundesliga erfahrenen Markus Zeiske nicht stoppen, der in den ersten zehn Spielminuten 9 der 12 Punkte des Gegners erzielte. Die Partie wurde in der Folge dann einseitig, was daran lag, dass Rams-Center Teetzmann auch aus schlechten Positionen ein sicheres Händchen bewies. Der Möllner erzielte in dieser Partie erstaunliche 30 Punkte. Die übrigen Zähler steuerten Lasse Eickemeyer (14), Hüttmann, Gläser (je 4) und Denny Ertel (2) hinzu. 

Die Rückrunde startet am 7. Januar in Kiel, wo die Rams auf Verfolger Kieler Wheeler treffen. Das nächste Heimspiel steigt dann am 22. Januar. In der Sporthalle Nusse treffen die „Widder“ dann auf dem Tabellendritten SV Adelby und die „Wikinger“ aus Greifswald. ANS

Weitere Fotos aus Lüneburg


Weiße Weste mit Arbeitssieg verteidigt

[31.10.11] Auch am jüngsten Spieltag verteidigten die Nusse Rams ihre weiße Weste in der laufenden Oberliga-Spielzeit erfolgreich. Nach dem 60:17 (18:3; 32:8; 46:12)-Kantersieg gegen Gastgeber ASC Göttingen rangen die lauenburgischen Rollstuhl-Korbjäger auch Blau-Weiss Buchholz mit 47:38 (16:12; 20:18; 40:27) nieder. Allerdings war die Aufgabe gegen das Team aus der Nordheide schwerer als erwartet, und der Erfolg letztlich ein klassischer Arbeitssieg.

Buchholz präsentierte sich zumindest bis zum Seitenwechsel als ebenbürtiger Gegner. Das noch im Aufbau befindliche Team wird geführt von den beiden ehemaligen Bundesligaspielern Hans-Werner Süß und Thomas Erdrich, die gegen die Rams lange Zeit geschickt die Fäden zogen. Nusse dagegen war mit kurzer Bank angereist und so musste Spielertrainer Bernd Eickemeyer seine Startformation durchspielen lassen, um im zweiten Spielabschnitt letztlich die Oberhand zu gewinnen.

„Unser Plus waren die Erfahrung und der Längenvorteil“, resümiert der Coach, der vertretungsweise die Aufbauposition übernahm. Vergangene Woche meldete sich Jan Wienk verletzungsbedingt ab. Der Spielgestalter der Rams leidet unter einer akuten Entzündung im Unterarm und wird wohl erst in der Rückrunde wieder eingesetzt werden können. Eifrigster Punktesammler der Partie gegen den Liganeuling war der zuletzt formschwache Jens Hüttmann, der 25 Punkte erzielte. Die übrigen Zähler steuerten Lasse Eickemeyer (14), Bernd Eickemeyer (4), Nadine Bollgehn und Magnus Gläser (je 2) bei.

Das klare Resultat gegen den ASC Göttingen in der ersten Partie des Tages kam trotz zähem Beginn zustande. Die Gastgeber konnten in den ersten Spielminuten noch von der langen Anfahrt der Nusser profitieren, die um 6 Uhr morgens gestartet waren. Um so höher sei das von Minute zu Minute besser werdende Teamspiel zu bewerten, meinte Coach Eickemeyer später. Dabei konnten erneut auch Denny Ertel (4) und der junge Corin Depping (2) ihre Leistung unter Beweis stellen. Die übrigen Punkte verteilten sich auf Lasse Eickemeyer (28), Hüttmann (16), Bernd Eickemeyer (6) und Nadine Bollgehn (4). ANS

Denny Ertel erzielt gegen Göttingen vier Punkte. Der HSV-Fan freute
sich auf der Rückreise zudem darüber, dass „seine“ Fußballer endlich
die direkten Abstiegsränge verlassen haben. (Foto: ANS)


 

Erst seit einigen Wochen
im Team und schon auf
dem Weg zum Stamm-
spieler: Magnus Gläser.

Astrid Kosiolek (Mitte) übereicht Heike Koßyk
und Nadine Bollgehn eine 1000-Euro-Spende.
Es freuen sich die Rams-Center Arjen Teetz-
mann, Lasse Eickemeyer und Jens Hüttmann.


Nusses Korbjäger freuen sich über vier Punkte und einen Spendenscheck

Rams weiter ohne Niederlage

[24.10.11] Auch beim jüngsten Heimspieltag machte das Rollstuhlbasketballteam aus Nusse alles richtig: Gegen die Greifswald Wikinger (61:33) und den SV Adelby (44:29) fuhren die Rams ihre Saisonsiege drei und vier ein und dominieren so weiter die Oberligatabelle. Noch mehr jedoch freuten sich die lauenburgischen Korbjäger über einen Spendenscheck, den die Kreisgruppe des Sozialverband Deutschland (SoVD) ihnen überreichte.

Unmittelbar nach dem ersten Tageserfolg übergab die Kreisvorsitzende des SoVD, Frau Astrid Kosiolek, den auf 1000 Euro ausgestellten Scheck an Spartenleiterin Nadine Bollgehn und Kassenwartin Heike Koßyk. Die Kreisvorsitzende und ihre Tochter Isabel, die zugleich auch Schriftführerin im Kreis Herzogtum Lauenburg ist, berichteten stolz, dass die Summe durch etliche Kleinspenden ihrer Mitglieder in den letzten Monaten zusammen gekommen sei. Heike Koßyk meinte dankbar: „Das hilft uns weiter in dieser Saison.“ 

Das Ligateam der Rams präsentierte sich in eigener Halle hellwach. Die Partie gegen die bislang ebenfalls ungeschlagenen Greifswalder wurde bereits im ersten Viertel (21:5) entschieden. Die Abwehr ging vom Hochball an konsequent zur Sache und in der Offensive war der wie aufgedreht agierende Lasse Eickemeyer nur mit Fouls zu stoppen. Bis zur Halbzeitpause erzielte der 17-jährige Möllner 16 der 39 Nusser Zähler. Spielertrainer Bernd Eickemeyer gab in der Folge seinen Bankspielern viel Spielzeit. Der klare 61:33-Erfolg gegen die „Wikinger“ wurde so zum Auftakt nach Maß. Für die Gastgeber punkteten Lasse Eickemeyer (25), Arjen Teetzmann (16), Axel Müller (14), Jens Hüttmann (4) und Corin Depping (2).

Gegen den SV Adelby dagegen war es ein zäher Start. Die Rams wirkten auf dem Feld und auf der Auswechselbank gehemmt. Dazu machte ein „gruseliges Stellungsspiel“ in der Abwehr und ein Fehlschuss-Festival den Gegner von der dänischen Grenze stark. Coach Eickemeyer wurde im ersten Spielabschnitt (8:10) von Minute zu Minute unruhiger an der Seitenlinie. Nach klarer Pausenansprache besserte sich das Spiel langsam und die Rams übernahmen erstmals in der 12. Spielminute die Führung.

Nach einigen taktischen Umstellungen kaufte Nusse den Gästen im dritten Spielabschnitt endgültig den Schneid ab. Das war zugleich auch die Phase des erfahrenen Arjen Teetzmann, der unter den Brettern nichts anbrennen ließ und 14 Punkte fast in Folge erzielte. „Damit haben wir den tapferen Nordfriesen der Zahn gezogen und die Partie eindrucksvoll gedreht“, freute sich Coach Eickemeyer nach Spielschluss über den 44:29-Sieg. Für Nusse spielten Teetzmann (22), Lasse Eickemeyer, Müller (je 6), Nadine Bollgehn (4), Hüttmann, Magnus Gläser (je 2), Bernd Eickemeyer und Denny Ertel.  ANS


Rams stürmen mit Doppelerfolg an die Tabellenspitze

[08.10.11] Die Nusser Rollstuhlbasketballer starten mit zwei Siegen in die Oberliga-Spielzeit und stürmen damit gleich an die Tabellenspitze. In der Landeshauptstadt hatten weder der Vorjahres-Dritte, die Kieler Wheeler (48:43), noch Liganeuling Hamburger SV 3 (59:16) eine Chance gegen die Rams, die mit einem Rumpfteam antraten.

Spätestens nach dem einzigen Test in der Vorbereitung wurde klar, dass die Widder aus dem Lauenburgischen in dieser Saison wieder zu den Meisterschaftkandidaten gehören. In Rostock setzte es zwar knappe Niederlagen gegen Stralsund und Achim, die jedoch beide in der Regionalliga antreten. Ligakonkurrent Greifswald dagegen wurde von Beginn an beherrscht und ein lockerer Sieg herausgespielt. „Die Turnierergebnisse bestätigten meinen Eindruck aus den Trainingseinheiten: Wir sind fit und hungrig“, so Spielertrainer Bernd Eickemeyer nach diesem Test vor zwei Wochen.

In Kiel allerdings wartete jetzt mit den Wheelers gleich ein schwerer Brocken auf die Nusser Korbjäger. Entsprechend groß war denn auch die Anspannung vor dem Hochball. Zudem musste Rams-Coach Eickemeyer auf Center Arjen Teetzmann und auf Inga Orlowski verzichten. Auch Neuzugang Magnus Gläser war nicht dabei. Der junge Flügelspieler wechselte zum Ende der Sommerpause vom RSC Lübeck nach Nusse. Nach nervösem Auftakt erspielten sich die Rams mit einer offensiven Verteidigungsstrategie schnell einen 12:6-Vorsprung, verpassten es jedoch sich klarer abzusetzen. Kiel witterte plötzlich Morgenluft. Und als in der Folge die Foulbelastung der Widder anstieg, eroberten die Gastgeber zum Ende des zweiten Viertels die Führung zurück (18:22).

Allerdings kamen die Rams viel besser aus der Halbzeitpause und drehten das Spiel innerhalb weniger Minuten zu ihren Gunsten. Der dritte Spielabschnitt, der mit 22:9 an Nusse ging, war bereits die Vorentscheidung. Denn die Rams brachten ihren Vorsprung erfolgreich und hochverdient zum 48:43-Endstand über die Runden. Für die Rams punkteten Lasse Eickemeyer (20), Bernd Eickemeyer (10), Jan Wienk und Nadine Bollgehn (je 7) und Jens Hüttmann (4).

In der zweiten Partie des Tages zeigte sich schnell, dass dem Liganeuling aus Hamburg die spielerischen Mittel fehlten, um Nusses zweiten Erfolg an diesem Tag zu gefährden. Nachdem im ersten Viertel (19:2) die Fronten abgesteckt waren, ließen die Rams es gemächlicher angehen und verwalteten ihren Vorsprung kontrolliert zum 59:16-Endstand. Eickemeyer gab seinen Bankspielern viel Einsatzzeit, was Denny Ertel (5) und Nachwuchs-Center Corin Depping (7) sichtlich genossen. „Toll war es, aber heute werde ich auch richtig gut schlafen“, freute sich der erst 14-jährige Corin über seine beiden ersten Pflichtspieleinsätze im Rams-Trikot. Die übrigen Korbpunke steuerten Lasse Eickemeyer (25), Hüttmann (9), Wienk (7) und Bernd Eickemeyer (6) bei.

In zwei Wochen geht es für die Nusser in eigener Halle weiter. Am 23. Oktober empfangen die Rams das Team aus Greifswald (11 Uhr) und den SV Adelby (15 Uhr). Interessant dürfte dabei das Aufeinandertreffen mit den Mecklenburgern werden, da sich Greifswald etwas überraschend am ersten Spieltag gegen Lüneburg und Göttingen durchsetzen konnte. ANS/LEi


Spendenrolli wird übergeben

[01.07.11] Die Rollstuhlbasketballer vom TSV Nusse dürfen sich über ein neues Sportgerät freuen: Der Sparte Rehasport wurde jetzt ein weiterer Basketballrollstuhl übergeben. Finanziert wurde diese Spende aus Mitteln des lokalen Fördervereins und des TSV Nusse sowie durch Kreis- und Landeszuschüsse.

Das mehr als 5000 € teuere Sportgerät wurde in Dänemark von der Firma Wolturnus gebaut und gilt als das beste, was der Markt gegenwärtig bietet. Rams-Center Jens Hüttmann konnte bereits erste Erfahrungen mit diesem high-end-Gerät machen. „Der reagiert ja auf jeden Wimpernschlag“, beschreibt Hüttmann die extreme Wendigkeit „seines“ neuen Rollstuhls. Doch nicht nur beim künftigen Nutzer war die Freude groß. Auch Nadine Bollgehn, seit gut zwei Monaten neue Abteilungsleiterin der Rehasparte, lobte die Unterstützung der Geldgeber: „Ohne derartige Spenden wäre unser teuerer Sport nicht finanzierbar.“ ANS

Auf dem Foto: Spartenleiterin Nadine Bollgehn freut sich zusammen mit Helgard Reich vom Förderverein der Rams, dem TSV-Nusse-Vorsitzenden Jürgen Pakebusch, KSV-Geschäftsführer Tobias Willers und Jens Hüttmann (v. li.) über einen neuen Wolturnus-Basketballrollstuhl. Foto: ANS


Saison 2010/2011


Nusse unterliegt Rostock im Oberliga-Saisonfinale und feiert Vizemeisterschaft

Die Luft war raus

[09.04.2011] Es hat nicht gereicht für die Nusse Rams: Im entscheidenden Spiel um die Meisterschaft in der Oberliga Nord unterlagen die lauenburgischen Korbjäger den Rostock „Bulldogs“ 43:49 (11:10, 25:16, 37:27, 39:39) nach Verlängerung. Zuvor allerdings konnten sie sich 72:48 (20:14, 35:18, 54:37) gegen Gastgeber „Kieler Wheeler“ behaupten und feiern damit die Vizemeisterschaft.

Das Landesderby mit den „Wheeler“ war durch einen verschlafenen Start der Rams allein im ersten Viertel spannend. Dann sorgten Lasse Eickemeyer (19) und Arjen Teetzmann (34) binnen zwei Minuten für einen 8:0-Lauf, der die Weichen für die Gäste auf Sieg stellte. Auch in den zweiten zehn Minuten waren besonders die beiden Center der Rams nicht zu bremsen und sorgen bereits zur Halbzeitpause für klare Verhältnisse. Die übrigen Punkte  steuerten Jens Hüttmann (8), Inga Orlowski (7), Nadine Bollgehn und Jan Wienk (je 2) dazu.

Spielte  eine bravouröse  Saison bei den
Rams: Nachwuchs-Center Lasse Eickemeyer

Das anschließende Meisterschaftsfinale gegen Rostock begann mit spektakulärem Tempo, war allerdings auch von Nervosität und einer hohen Fehlerquote auf beiden Seiten geprägt. Der Spielverlauf im Auftaktviertel hingegen war ausgeglichen. Sekunden vor Ende des ersten Viertels brachte Nadine Bollgehn durch einen verwandelten Freiwurf die Nusser erstmalig in diesem Spiel mit 11:10 in Front. Dieses Signal löste einen Ruck aus, durch den sich die Rams im zweiten Spielabschnitt auf 25:16 absetzen konnten. Für die Meisterschaft allerdings würde ein Sieg mit neun Zählern nach der elf-Punkte-Niederlage aus dem Hinspiel nicht reichen, das war den „Widdern“ bewusst.

Entsprechend zielstrebig starteten die Nusser nach der Halbzeitpause und vergrößerten ihren Vorsprung kontinuierlich. Sechs Minuten nach Wiederbeginn hatte Nusse die Nase gar 13 Punkte vorn. „In dieser Phase hatte ich noch große Hoffnung, dass wir es schaffen können. Doch dann verließen uns die Kräfte“, berichtet Spielertrainer Bernd Eickemeyer. Die Rostocker witterten Morgenluft und nutzten in der Folge die Schwachstellen der jetzt unkonzentriert spielenden Rams gnadenlos aus. Zwar konnten sich die „Widder“ noch in die Verlängerung retten, doch „die Luft war raus bei uns“, stellte Eickemeyer später ernüchtert fest. Nusses Spielertrainer weiter: „Rostock ist der würdige Meister und Aufsteiger in die Regionalliga.“  Gegen die Bulldogs spielten Teetzmann (16), Orlowski (12), L. Eickemeyer (8), B. Eickemeyer (4), Wienk (2), Bollgehn (1), Hüttmann und Denny Ertel. ANS 


"Showdown" an der Kieler Förde

Am Sonnabend gegen 15 Uhr wird die Meisterschaft in der Rollstuhlbasketball-Oberliga Nord entschieden sein. Die Nusse Rams halten für diese Entscheidung immer noch gute Karten in Händen. Allerdings müssen an diesem Tag beide Spiele, gegen die gastgebenden Kieler Wheeler (11 Uhr) und die Bulldogs aus Rostock (13 Uhr) gewonnen werden.

Besonders gegen die Hansestädter aus Mecklenburg-Vorpommern wird es schwer werden. Nusse verlor das Hinspiel in eigener Halle mit 11 Korbpunkten. Nach der Tabellenarithmetik zählen die erzielten Punkte im direkten Vergleich, so dass die Rams mit mindestens 12 Punkten Unterschied gewinnen müssen. „Das wäre ein echtes Meisterstück“, weiß auch Spielertrainer Bernd Eickemeyer, der personell wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen kann. Die angeschlagenen Axel Müller (Schulter) und Jan Wienk (Fingergelenk) stehen zum „Showdown“ in der Sporthalle der Kieler Christian-Andersen-Schule wieder zur Verfügung. ANS

Navigation nach Kiel: Christian-Andersen-Schule, Ostring (Ecke Stoschstraße Nr. 24), 24143 Kiel


Oberliga-Titelkampf weiter offen

Trotz Schwächephasen bezwingt Nusse Gastgeber Hamburg II und den SV Adelby

 

 

 


 

 

Hamburgs Klaus Hirte (Mitte) tut sich schwer gegen Nusses Nadine Bollgehn (re.) und Inga Orlowski, die den Routinier geschickt ausspielen. Foto: ANS

 

[29.03.2011] Nusses Rollstuhlbasketballer halten ihre Meisterschaftschance in der Oberliga weiter offen: Durch den 55:36-Erfolg gegen Gastgeber Hamburger SV II und ein ungefährdetes 67:39 gegen den SV Adelby kommt es am 9. April zum erhofften „Saisonfinale“ in Kiel. Dort treffen zum letzten Spieltag der Saison Tabellenführer Rostock, Verfolger Nusse und der Dritte, die „Kieler Wheeler“, zu den Rückspielen aufeinander.

So klar wie die Resultate aus Hamburg klingen, waren die Spielverläufe allerdings nicht. Nach ausgeglichenen ersten Minuten gegen HSV II legten sich die Rams ab der fünften Spielminute ein kleines Punktepolster zu und gingen mit einer 17:8-Führung in die erste Viertelpause. Danach ließen Unkonzentriertheiten in der Nusser Verteidigung die Gastgeber zurück in die Partie finden und die Begegnung zur Halbzeitpause gar kippen (23:24).   

Doch die Rams reagierten auf die Situation und stellten auf eine aggressive Verteidigungsvariante um, mit der die Hamburger in den folgenden Minuten überhaupt nicht klar kamen. So fiel die Vorentscheidung bereits im dritten Viertel, das Nusse mit 20:2 für sich entscheiden konnte. Die Punkte gegen HSV II erzielten Inga Orlowski (19), Jan Wienk (14), Lasse Eickemeyer (13), Jens Hüttmann (4), Bernd Eickemeyer (3) und Nadine Bollgehn (2).

Die zweite Begegnung gegen den Tabellenvorletzten aus Adelby war dagegen schon eine eindeutigere Angelegenheit. Durch einige schnell vorgetragene Angriffe nach Spielbeginn stellten die Nusser schnell die Weichen auf Sieg. Allerdings schwächelten die Rams auch in diesem Spiel im zweiten Viertel. „Das wird jetzt hoffentlich nicht zur Gewohnheit“, ärgerte sich Spielertrainer Bernd Eickemeyer ein wenig. Ansonsten durfte der Coach mit den Auftritten seines Teams an diesem vorletzten Spieltag der Saison erneut zufrieden sein. Gegen Adelby sorgten L. Eickemeyer (24), Orlowski (19), Wienk (16), Hüttmann und B. Eickemeyer (je 4) für die Punkte. ANS

Weitere Informationen und Statistiken über den Titelkampf in der Rollstuhlbasketball-Oberliga Nord im Internet: http://www.drs-rollstuhlbasketball.de


Rams reisen mit Fans zum HSV

[23.03.2011] Wenn die Nusse Rams am Sonntag beim Hamburger SV ihren vorletzten Spieltag der laufenden Oberligasaison bestreiten, werden sie von einer kleinen Schar Fans in die Sporthalle Wandsbek begleitet. „Das ist wie zu Bundesligazeiten“, freut sich Spielertrainer Bernd Eickemeyer auf die angekündigte Unterstützung.

Das sportliche Ziel für die beiden Auftritte in Hamburg lautet: Zwei Siege, vier Punkte und so die Chance auf die Meisterschaft offen halten. In der ersten Partie dieses 12. Spieltags treffen die Rollstuhlbasketballer aus dem  Lauenburgischen auf die Zweite des HSV (11 Uhr). Das Hinspiel war nach anfänglichen Unsicherheiten eine klare Angelegenheit zugunsten der Rams (45:36). Eickemeyer jedoch bremst mögliche Überheblichkeiten bereits im Vorfeld: „An diesem Tag lief bei uns wirklich alles wie geschmiert.“ Der Coach ist sich sicher, dass die Hamburger in eigener Halle wohl noch eine Schippe drauflegen können.

Und auch die zweite Partie (Hochball um 13 Uhr) dürfte nicht „im vorbeifahren zu gewinnen sein.“ Der SV Adelby präsentierte sich bereits im Hinspiel erstaunlich stark und nutze jede Unkonzentriertheit der Nusser geschickt aus. Besonders Nachwuchsspieler Lewe Stelling und Ralf Hansen bereiteten dem Rams-Coach schon in der Hinrunde einiges Kopfzerbrechen. Dazu kommt noch, dass Rams-Centerspieler Arjen Teetzmann diesmal passen muss und das Nusser Angriffsspiel so geschwächt sein dürfte. Ansonsten sind die Rams vollzählig und hoch motiviert.

Sollten beide Partien an diesem Wochenende gewonnen werden, kommt es zwei Wochen später in Kiel zum Showdown um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga. Dort treffen dann die drei dominierenden Teams aus Kiel, Nusse und Rostock direkt aufeinander. ANS


Greifswald und Langenhagen II kamen beim neuen Tabellenführer unter die Räder

Rams sind wieder spitze

[27. Febr. 2011] Auch wenn die Tabelle ein wenig schräg ist, eroberte das neu formierte Team der Nusse Rams jetzt die Tabellenspitze der Rollstuhlbasketball-Oberliga. In den Rückspielen im Lauenburgischen hatten weder die Greifswald Wikinger 61:18 (24:10, 40:13, 51:14) noch die Zweite der RSG Langenhagen 67:35 (17:7, 35:12, 56:21) eine Chance auf die Punkte. 

Die Hansestädter wurden von den Hausherren gleich durch eine aggressive Verteidigung unter Druck gesetzt. Diese Strategie trug schnell Früchte: Über 10:0 und 14:4 waren die Weichen für die Nusser früh auf Sieg gestellt. Dazu kam, dass Greifswald bereits nach dem ersten Viertel aufhörte zu kämpfen, wahrscheinlich um sich für das anschließende Abstiegsduell gegen Langenhagen zu schonen. So hatten die Rams leichtes Spiel und schalteten vor dem Seitenwechsel zwei Gänge zurück. Für Nusse trafen Arjen Teetzmann (19), Lasse Eickemeyer (14), Jens Hüttmann, Jan Wienk, Axel Müller (je 8), Nadine Bollgehn und Bernd Eickemeyer (je 2). 

Fügt sich gut ein: Danny Ertel bekommt hier zwar
einen Block, ist aber ein Zugewinn für die Rams

Der eingeschlagene Schongang in der Auftaktpartie half den „Wikingern“ jedoch nicht viel. Die zweite Partie des Tages ging mit 40:34 an die Hannoveraner und Greifswalder behält die Rote Laterne des Tabellenletzten. Die Rams-Spieler hatten dennoch eine durchaus passable Leistung der jungen Truppe um Ex-Nationalspielerin Corinna Robitschko gesehen und gingen trotz des 66:30-Erfolges aus dem Hinspiel konzentriert in die abschließende Partie des Nusser Spieltags. 

Das sollte sich erneut bereits im ersten Spielabschnitt auszahlen: Schnell führten die Rams mit zehn Punkten und bauten diesen Vorsprung durch einen 10:0-Lauf zum Ende der zweiten zehn Spielminuten kontinuierlich aus. Allein im Schlussabschnitt hatten die Gäste die Nase vorn, da die Rams mit ihren Gedanken wohl schon unter der Dusche waren. Ein ums andere Mal erzielten die Langenhagener leichte Punkte. Zwar war Spielertrainer Bernd Eickemeyer dadurch genervt, fasste den Auftritt seines Team dennoch positiv zusammen: „Das war heute in beiden Spielen eine ganz starke Teamleistung.“ Für die Rams trafen Teetzmann (27), L. Eickemeyer (11), Wienk (9), Hüttmann, B. Eickemeyer (je 6), Danny Ertel (4), Bollgehn und Müller (je 2). 

In vier Wochen (26. März) gilt es für die Rams den Lauf der letzten Wochen in Hamburg auch gegen die Reserve des HSV und gegen den SV Adelby fortzusetzen. Werden auch diese Spiele gewonnen, kommt es am 9. April in Kiel zum großen Showdown um die Meisterschaft in der Oberliga. Dort treffen die Rams, die jetzt 14:2 Punkte auf dem Konto haben, auf die punktgleichen Kieler Wheeler und auf die noch immer ungeschlagenen Nordic Bulldogs aus Rostock, die augenblicklich zwei Spiele im Rückstand sind. ANS

Weitere Fotos vom Spieltag


In Greifswald durch zwei Erfolge auf Tabellenrang zwei vorgerückt

Pause konnte Rams nicht ausbremsen

[19. Febr. 2011] Nach nun 14 spieltagfreien Wochen machten sich Nusse Rollstuhlbasketballer jetzt wieder in der Oberliga Nord bemerkbar. In Greifswald rückten sie durch zwei weitere Saisonerfolge auf Tabellenrang zwei vor. 

Gegen die Liganeulinge aus Greifswald kamen die Rams in der ersten Partie des Tages schwer in Tritt. Als jedoch die anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten überwunden waren, konnte ein ungefährdeter 66:43-Erfolg eingefahren werden. Bester Scorer der Rams war Jan Wienk mit 26 Punkten.

Im zweiten Spiel des Tages trafen die „Widder“ dann auf die Reserve des Hamburger SV. Dieses Spiel zeichnete sich anfangs vor allem durch vergebene Chancen und eine gute Abwehrarbeit aus: Nach dem ersten Viertel führte Nusse 4:3. Trotz dieses schleppenden Beginns entwickelte sich im weiteren Verlauf doch ein sehr packendes Spiel, dass Schlussendlich mit 45:36 gewonnen wurde. Topscorer war erneut Wienk (16). Die weiteren Zähler steuerten Lasse Eickemeyer (15), Bernd Eickemeyer (8) und Jens Hüttmann (6) dazu. Team-Neuling Denny Ertel wurde von Spielertrainer Bernd Eickemeyer positiv erwähnt: „Er hat sich gut in unser Spiel eingefügt, so dass ich denke, wir werden noch viel Freude an ihm haben.“

Am 27.2.2010 geht es dann beim letzten Heimspiel in Nusse erneut gegen Greifswald (Hochball um 11 Uhr). Danach steht noch das Rückspiel gegen die RSG Langhagen II (15 Uhr) an. ANS/LEi


Siege gegen Adelby und Kiel bescheren den Nussern Rang zwei zur Winterpause

Rams fassen Tritt in der Oberliga

[20. Nov. 2011] Nusses Rollstuhlbasketballer feiern auf dem zweiten Oberliga-Spieltag gleich zwei souveräne Erfolge. Nach dem hohen 67:33 (26:10) gegen den SV Adelby hatte auch Tabellenprimus Kieler Wheeler beim 63:41 (33:20)-Sieg keine Chance. Die Rams verbessern sich dadurch in der Tabelle auf Rang zwei.

Dem SV Adelby merkte man deutlich an, dass sie nur im ersten Viertel das hohe Tempo der Rams mitgehen konnte. Bereits im zweiten (14:6) und dritten Spielabschnitt (21:4) wurde die Partie zusehends einseitiger. Die meisten Punkte in diesem Spiel sammelte Center Arjen Teetzmann (25). Die weiteren Zähler  verteilten sich auf Inga Orlowski (18), Jan Wienk (Foto re.), Lasse Eickemeyer (je 9) und Nadine Bollgehn (6).

In die zweite Partie startete der Gegner aus der Landeshauptstadt mit dem Selbstvertrauen aus bislang fünf Siegen. Die sicher stehende Defense der Nusser ließ die Souveränität der Gastgeber jedoch schon im ersten Spielabschnitt bröckeln. Mit durchdachten Angriffsaktionen stellten die Gäste die Weichen früh (23:8 nach zehn Spielminuten) auf Sieg.  

Dieser komfortable Vorsprung bekam den Nussern jedoch nicht. In ihr Spiel schlichen sich zusehends mehr Fehler ein, die Kiel im dritten Viertel wieder bis auf fünf Zähler heranbrachte. Doch die Rams zeigten in dieser Phase wahren Siegeswillen und rückten in den Schlussminuten das Kräfteverhältnis wieder zurecht. Am Ende war der deutliche Erfolg nicht unverdient, wenngleich die Schwächeperiode im Mittelteil der Partie Trainer und Spielern zu denken geben muss. Bester Punktesammler auf Nusser Seite war erneut Teetzmann (21). Die restlichen Punkte erzielten Wienk und L. Eickemeyer (14), Orlowski (12) und Bollgehn (2).

Der Spielplan bestimmt die bereits jetzt beginnende Weihnachtspause für die Nusse Rams. Weiter geht es dann am 22. Januar, wenn Nusse in Greifswald auf die gastgebenden „Wikings“ (11 Uhr) und die Zweite des HSV (13 Uhr) trifft. ANS/LEi


Sieg und Niederlage in eigener Halle - Samstag wartet der Tabellenführer in der Landeshauptstadt

Astrid Kosiolek (mitte re.) übergibt einen Spendenscheck an Rams-Kassenfrau Heike Koßyk. Das Oberligateam freut sich sehr über diese Unterstützung.

Holpriger Ligastart der Rams

[14. Nov. 2010] Ganz verlernt scheinen sie es nicht zu haben, wenngleich der Ligastart ein wenig holprig war. Die Bilanz vom ersten Spieltag der Nusse Rams in der Rollstuhlbasketball-Oberliga: ein Sieg (66:30 gegen Langenhagen II) und eine 44:55-Niederlage gegen Rostock. Freude kam dagegen auf, als Astrid Kosiolek (stehend re.), Kreisvorsitzende des "Sozialverbands Deutschland", der Kassenwartin der Nusse Rams, Heike Koßyk, einen Spendenscheck über 1000 Euro überreichte (Foto rechts).

In der Auftaktpartie gegen den PSV Rostock verschliefen die Gastgeber die ersten beiden Viertel (9:16; 4:19) total. Es fehlte an der nötigen Abstimmung in der Defensive ebenso wie an der Konzentration im Abschluss. Besonnen und abgeklärt wurden die begangenen Fehler in der Halbzeitpause analysiert, was direkt nach dem Seitenwechsel Früchte trug. Die ersatzgeschwächten Widder standen defensiv besser und bäumten sich mit durchdachten Offensivaktionen gegen die drohende Niederlage auf. Am Ende war die aufgrund der ersten Spielhälfte verdiente 44:55-Niederlage jedoch nicht zu verhindern. Bester Punktesammler der Rams war Jan Wienk mit 17 Zählern. Die weiteren Punkte steuerten Arjen Teetzmann (14), Lasse Eickemeyer (9), Nadine Bollgehn und Bernd Eickemeyer (je 2) hinzu.

In das zweite Spiel kamen die Rams viel schneller hinein und erspielten sich gegen allerdings auch naiv spielenden Langenhagener bereits zur Halbzeit eine klare 29:12-Führung. Die Überlegenheit der Nusser setzte sich auch im zweiten Spielabschnitt fort, obwohl sie schon früh in der Partie einen Gang zurückgeschaltet hatten. Allzu deutlich war die Überlegenheit der Hausherren. Die meisten Punkte sammelten die Centerspieler Teetzmann und Lasse Eickemeyer, die das Matchscoring mit jeweils 21 Punkten anführten. Die übrigen Punkte erzielten Wienk (12), Bernd Eickemeyer (6), Bollgehn (4) und Jens Hüttmann (2).

Bereits kommenden Sonnabend müssen die Nusser erneut Flagge zeigen. Beim aktuellen Tabellenführer und ehemaligen Zweitligakonkurrenten in Kiel gilt es mit zwei Siegen gegen die „Wheelers“ (15 Uhr) und gegen den SV Adelby (13 Uhr) die Weichen für den weiteren Saisonverlauf zu stellen. ANS/LEi

   

- I believe I can fly - Center Arjen Teetzmann mit einem Offensivfoul.

 

Rams-Juniorcenter Lasse Eickemeyer beim Korbleger.

 

 

   

Umringt von Gegnern, aber nicht wirklich bedrängt kommt Teetzmann zum Korbwurf.

 

"Neuling" Jens Hüttmann sammelte gegen Langenhagen erste Ligaerfahrung.

 

 

   

Gleich schlägt es ein - Eickemeyer trailt Eickemeyer jr. in die gegnerische Zone.

 

Astrid Kosiolek (re.) überreicht vor der zweiten Partie einen Spendenscheck an Heike Koßyk.

 

 

   

Jan Wienk findet immer wieder erfolgreich die Lücken in der Langenhagener Verteidigung.

 

... notfalls auch mal, um ein "Foul zu ziehen".

                 


Schwerer Saisonauftakt für Nusses Korbjäger

[11. Nov. 2010] Wenn Nusses rollende Korbjäger am Sonntag (11 Uhr) gegen die „Nordic Bulls“ aus Rostock und gegen die Zweite der RSG Langenhagen (15 Uhr) antreten, endet die mehr als 18-monatige Wettkampfpause der Rams. Die lauenburgischen Rollstuhlbasketballer fiebern einerseits dem Neustart in der Oberliga entgegen, fürchten andererseits auch einen Fehlstart in die Saison 2010/11.

Grund dafür ist der spielstarke Gegner im Auftaktspiel. Die „Nordic Bulls“ waren bereits in der abgelaufenen Spielzeit eine feste Größe in der Oberliga und profitierten im Sommer von der Auflösung des Lokalrivalen „Sitting Bulls“ auch noch personell. Schon in der Vorbereitungsphase trafen die Rams auf Rostock und unterlagen klar. Auch die Tatsache, dass der achtköpfige Rams-Kader krankheitsbedingt zusammengeschrumpft ist, macht die Aufgabe am Sonntag nicht leichter. Definitiv fehlen werden Inga Orlowski und Axel Müller. Vermutlich leichter wird die Aufgabe gegen die Hannoveraner in der dritten Partie des Tages. Langenhagens Reserve, die sich unmittelbar vor der Partie gegen Nusse gegen die schnellen Rostocker behaupten muss, wird sich allerdings „auch nicht einfach die Butter vom Brot nehmen lassen“, ist sich Nusses Spielertrainer Bernd Eickemeyer sicher. Das Rams-Café öffnet ab 10.30 Uhr. Zuschauer sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. ANS


Rollstuhlbasketball-Oberliga: Acht Rams starten in die neue Saison

Wir wollen Spaß haben

[02. Nov. 2010] Die Nervosität im Team steigt. Gerade die Neuen bei den Nusse Rams fiebern dem ersten Saisonspiel in der Rollstuhlbasketball-Oberliga entgegen. Für den ehemaligen Bundesligisten geht es nach jetzt 18-monatiger Pause gleich mit einem Heimspieltag los: Am 14. November reisen der PSV Rostock und die Reserve der RSG Langenhagen nach Nusse.

„Ausgemachtes Saisonziel ist es, Spaß zu haben“, berichtet Spielertrainer Bernd Eickemeyer vieldeutig. Er ist einer von sechs Akteuren der ehemaligen Bundesligamannschaft. Neben dem Coach wollen Arjen Teetzmann, Inga Orlowski, Nadine Bollgehn, Axel Müller und Jan Wienk den Neustart wagen. Diesen Ex-Rams ist eines gemein: Sie werden künftig weniger Zeit für ihren Sport verwenden können und wollen, da Privates ober Berufliches in den Vordergrund gerückt ist. Ergänzt werden diese Sechs durch Trainersohn Lasse Eickemeyer (17) und Jens Hüttmann (45), die beide vor gut zwei Jahren das Training aufnahmen.

Der Spielplan sieht für die Rollstuhlbasketballer des TSV Nusse gleich zwei Heimspieltage vor. Neben dem Novembertermin wird noch am 27. Februar in der Sporthalle Nusse um Punkte gekämpft. Zu beiden Terminen hoffen die TSV-Korbjäger wieder auf reges Publikumsinteresse. In alter Tradition wird das Rams-Café wieder „seine Pforten öffnen“ und die Partien mit Musik und Jingles untermalt werden. Der Eintritt für die Oberliga-Spiele ist indes frei. ANS


An der Förde munter mitgespielt 

[28.09.2010] „Meine Hände brennen“, jammert Jens Hüttmann. Der Breitenfelder überlegt sich jeden Handgriff, als er die Basketballrollstühle der Nusser Aktiven ins Auto verlädt. Zusammen mit Vivien Depping und Bernd Eickemeyer hat Hüttmann gerade das Ü 40-Turnier in Flensburg überstanden und nimmt gelassen die lästerlichen Kommentare der mitgereisten Nachwuchskorbjäger vom TSV entgegen. 

Dieses Einladungsturnier nutzten Hüttmann und Eickemeyer im Rahmen der Vorbereitung der Nusse Rams auf die kommende Spielzeit in der Rollstuhlbasketball-Oberliga. Turnierveranstalter war der Landes-Behindertensportverband, der zusammen mit „Radio4Handicap“ die Aktion „Der Norden macht mobil“ durchführt. „Wir möchten den Behindertensport im Land aus dem Dornröschenschlaf wecken“, beschreibt Landesfachwart und Rams-Spartenleiter Herbert Tietz (Nusse) das Ziel dieser Aktion.

Rein sportlich gesehen hatte das Turnier der über 40-Jährigen für Hüttmann und Eickemeyer einen überraschend positiven Verlauf: Im gemischten Team, in dem auch der ehemalige Rams-Spieler Andreas Rohde (Mölln) spielte, gewann das Rams-Duo alle drei Spiele. Nusses ehemalige Trainerin Sabine Hübner (Ratzeburg) dagegen hatte weniger Glück bei der Zusammenstellung der Mannschaften und konnte an diesem Tag ebenso wie TSV-Nachwuchstrainerin Vivien Depping nur einen Sieg verbuchen.

Um so stolzer war die Übungsleiterin dagegen auf  ihre beiden Kinder Fabienne und Corin, die sich im Dreierteam mit Malte Hüttmann gegen die deutlich älteren Nachwuchsspieler des ausrichtenden SV Adelby gut behaupteten. „Das hat wirklich Spass gemacht“, meint Fabienne, die gerne im nächsten Jahr wieder nach Flensburg zum Rollstuhlbasketball reisen möchte. ANS

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Schluss mit Rumpelkammer

[26.05.2010] Ein Ärgernis konnte beseitigt werden: Der Materialraum der Nusse Rams hat sein Rumpelkammer-Image verloren. Durch einige Umbauten wurde daraus ein kleiner Raum mit System, der den Trainingsbetrieb in der Sporthalle künftig deutlich erleichtern wird.

Möglich wurde das durch die tatkräftige Unterstützung von Bernd Thiede, dessen Tochter Josi seit jetzt drei Jahren zum Training der Junior-Rams kommt. Geboren wurde die Idee zum Entrümpeln und zum Umbau der Kammer am Rande des Tryout in Lübeck. Dort hatte nämlich der Vorsitzende seinen Materialraum ebenfalls neu eingerichtet und Bernd Thiede und Jens Hüttmann so in die Spur geschickt. Nach eingehender Besichtigung der Kammer in der Schlutuper Sporthalle beschlossen die beiden Handwerker sich auch in Nusse verdient zu machen. Danke dafür! ANS


Alles neu macht der Mai 

[21.04.2010] ... und dabei ist noch April! Aber was sind das für großartige Neuigkeiten: Die Nusse Rams steigen wieder in den Spielbetrieb ein. Im Herbst werden die Nusser in der Rollstuhlbasketball-Oberliga antreten. Das wurde vergangene Woche auf der Spartenversammlung in Siemers Gasthof beschlossen.

Das künftige Team besteht aus erfahrenen Spielern wie Inga Orlowski, Axel Müller, Jan Wienk und Arjen Teetzmann. Sie werden ergänzt von Jens Hüttmann und Lasse Eickemeyer, die sportlich gesehen "noch grün hinter den Ohren sind". Dazu kommen die beiden letztjährigen "Drachen" Nadine Bollgehn und Bernd Eickemeyer, der wieder als Spielertrainer fungiert. Bollgehn und Eickemeyer unterstützten in der abgelaufenen Spielzeit die Dragon Wheelers aus Quakenbrück, konnten den direkten Abstieg des Zweitligisten jedoch nicht verhindern.

Ob eine Mannschaft mit diesem Personal tatsächlich in die Oberliga gehört, mag der Eine oder Andere diskutieren. Fakt ist, dass sich diese Spieler dazu entschlossen haben die Nusser Fahne weiter hoch zu halten. Denn ohne Spielbetrieb sei ein Verein nur die Hälfte wert, lautet die einhellige Meinung der Spartenleitung. Ausgemachtes Saisonziel ist es kein sportliches Ziel zu verfolgen, sondern Spaß zu haben. Wohin auch immer der sportliche Weg dieser Mannschaft führen mag, gerne möchten die Spieler diesen Weg zusammen mit den Basketball-Fans der Region gehen. ANS


ENDE


 

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