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Bittere Pille für Nusse
Einen ganz schlechten Tag muss der UBC Münster (3.) muss am Sonnabend gehabt haben. Anders lässt sich die 63:86-Niederlage in der Landeshauptstadt wohl kaum erklären. Zumal die Münsteraner tags darauf beim Hamburger SV (1.) einen 70:68-Coup landeten. Der von Nusse gewonnene direkte Vergleich mit Kiel ist damit hinfällig geworden. Nusse rutscht in der Tabelle ab und ist jetzt auf Rang sieben. Tröstlich ist allein, dass zeitgleich der andere direkte Konkurrent, der RBV Lüneburg (8.), bei ALBA Berlin mit 52:61 den Kürzeren zog und die Rote Laterne behält. Die „wackeren Fünf“ aus Nusse machten ihre Ankündigung wahr und verkauften ihre Haut bei den Bären in Essen teuer. Lange konnten sie die Partie offen gestalten und spielten am Maximum ihrer Möglichkeiten. „Aber man kann in der Bundesliga nicht bestehen, wenn man physisch nicht gleichwertig ist“, sagt Ersatz-Coach Bernd Eickemeyer, der den verhinderten Marian Hohmuth vertat. Tatsächlich mussten die Nusser nicht nur auf die Entlastung von der Bank verzichten, sondern auch noch unterpunktig spielen: Den ständig mit zwei Centern agierenden Gastgebern konnte Eickemeyer nur schwerer behinderte Aufbau- und Flügelspieler entgegenstellen. Diesen taktischen Vorteil spielten die Bären geschickt aus, und kamen besonders im Mittelteil der Partie so immer wieder zu leichten Punkten. Nusses einzige Offensivwaffe an diesem Tag war Arjen Teetzmann, der glänzend aufgelegt insgesamt 27 Punkte erzielte. Für die Rams spielten ebenfalls Nadine Bollgehn (8), Jan Wienk (6), Olaf Heine (2) und Bernd Eickemeyer.
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